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Sonntag:

Nachdem wir einen schönen Vortrag bei der upLUG zum Thema „Linux auf PDAs“ mit Werner Heuser hatten, bin ich noch ins Pub gefahren um die Abrechnung der Getränke zu erledigen, was großartig geklappt hat – „Danke Pub!“.

Kurz nach 12 war ich dann auch @home, habe noch kurz nach Mails geschaut – was mich wieder eine Stunde gekostet hat *grrr* – und bin dann ins Bettchen. Und wie das Leben so spielt, sind alle Bücher – und erst recht die guten – irgendwann zuende. In meinem Fall ein „Klassiker“ von 1861 – „Eine seltsame Geschichte“ von Edw. Lytton Bulwer. Dieser Roman hatte mich die letzen 4-5 Wochen gefesselt und gestern gegen 3 (mit Murren und Knurren) wieder freigegeben…

Und da geschah etwas (in meinem Leben bisher) einmaliges: Ich konnte einem Gewitter in ca. 5-10 km Entfernung zuschauen. Dieses Naturschauspiel kann ich sehr schlecht beschreiben – es war einfach nur traumhaft und es sollte Jede/r mal in die Gelegenheit gekommen sein!
Nach zwei Zigarettchen hat es mich dann doch wieder in mein Bett gezogen und von dem Unwetter in Potsdam habe ich überhaupt nichts mitbekommen, da ich wie ein Stein geschlafen habe…

Montag:

Heute sollte der große Tag für meinen seit 4 Wochen „sprießenden“ Bart werden – ein Besuch mit dem K in „Bernds Barbierstube“ in Potsdam Babelsberg.
Nach einem sehr leckeren Gulasch in der FH-Mensa sind wir zusammen nach Babelsberg gefahren und… – der Laden war zu!!! *heul* „Bernds Barbierstube“ war (glaube ich) der einzige echte Barbier in Potsdam (3,50 Euro für eine Rasur) und dann auch noch mit einem Kurz-Nach-Dem-Krieg-Ambiente, bei dem ein Besuch sicher ein kleines Event geworden wäre. *wirhattenunssodaraufgefreut* – Ich hoffe, Bernd geht es gut und werde morgen also wieder selber Hand an mich legen müssen…

sofar
sogutenacht
sokai

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Eine kleine und einfache Prozedur, um sich letztlich auf einem Rechner ($entfernter_rechner) passwortlos per SSH einloggen zu können:

  1. ssh-keygen -t dsa
    auf dem lokalen Rechner; alles schön bestätigen und _kein_ Passwort eingeben
  2. scp ~/.ssh/id_dsa.pub $entfernter_rechner:~/.ssh/
  3. ssh $entfernter_rechner
  4. cat ~/.ssh/id_dsa.pub >> ~/.ssh/authorized_keys
  5. ausloggen
  6. ssh $entfernter_rechner
    sollte nun ohne Passwort funktionieren

sofar
soshort
sokai

Nachtrag
Irgendwie scheint das leider nur in eine Richtung zu funktionieren *grummel*
Heute habe ich versucht, einen kleinen Backup-Workaround zu schaffen:
Backup-Server -> SSH-Verbindung zum Client -> tar in Standard-Output -> SSH-Pipe zum Backup-Server -> cat in die Backup-Datei

Das hat leider nur bis zum ersten SSH funktioniert – die SSH-Pipe hat dann wieder ein Passwort verlangt (was ja irgendwie klar ist, da ich ja nur den Public-Key vom Backup-Server auf den Client gepackt habe und nicht anders herum).
Nach etwas Herumprobieren mußte ich dann ernüchternd feststellen, dass (obwohl ssh-keygen nen anderen Dateinamen des Keys zuläßt) das „Public-Key-Verfahren“ nur dann funktioniert, wenn der Schlüssel "~/.ssh/id_dsa.pub" ist. Somit überschreibt man beim zweiten Durchlauf (Client-Schlüssel soll auch in der "authorized_keys"-Datei auf dem Server eingetragen sein) notgedrungen den Public-Key des Servers und dann funktioniert das erste passwortlose Login nicht mehr.
(Gerade funktionieren – durch dieses Hinundher – weder der Hin- noch der Rückweg passwortlos – ich muß IMMER ein Passwort eingeben *komisch*.)

Hach, alles durcheinander!

Kennt jemand ne Lösung für diese Problematik oder hab ich nen Denkfehler!?

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Nun habe ich es endlich mal in Angriff genommen und das (Pseudo-) Dateisystem auf meinem Lappy auf udevfs umgestellt (was dann im zweiten Anlauf auch scheinbar funktioniert was…). Jedoch habe ich nicht den ganz „harten“ Weg gewählt – nur udev –, sondern einen Mittelweg, bei dem im /dev-Verzeichnis auch noch die Einträge des devfs vorhanden sind.
Nachdem ich mich durch ein paar gute Dokus & Foren gehangelt habe, sieht das Zusammenspiel von udev und dem Automounter ivman (am Beispiel der Digitalkamera meiner Schwester und dem MP3-USB-Stick der Jenny – nochmal DANKE an beide für die [Dauer-] Leihgaben!) nun folgendermaßen aus:
Bei Anstecken eines der beiden Geräte wird dieses von udev als ein bestimmtes (von mir vorgegebenes) Device (Stick = „mp3stick“) im Pseudo-Dateisystem unter /dev angemeldet (Stick = /dev/mp3stick), ivman holt sich die benötigten Informationen zum Mounten aus der /etc/fstab und bindet das Gerät an eine bestimmte (von mir vorgegebene) Stelle (Stick = /mnt/mp3stick) ein.

Im Folgenden mal ein kleiner Abriss der vorzunehmenden Schritte…
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Da rödelt man so ganz gemächlich durch den Sonntag…
Wundert sich, wie schnell dabei die Zeit verrinnt…
Futtert nebenbei etwas…
Ärgert sich, dass es genau in dem Moment wieder anfängt zu regnen, als man sich auf den Balkon häuslich eingerichtet hat…
Beschäftigt sich wieder viel zu viel mit dem Gentoo-Server…
Denkt an nichts Böses…
Zappt sich dann durch das Primetime-Programm mit nervtötender Werbung – im Beispiel der „Yello Strom“ Reklame passt sogar „physisch unangenehm“ durch diese Kratzgeräusche das Stiftes…
Bleibt am Ende bei der Frau Christiansen hängen, wo sich wieder mal Politiker wie kleine Kinder benehmen müssen…

In diesem Moment fiel es mir wieder ein, dass ja heute in NRW Landtagswahlen waren. Etwas über mein fehlendes Interesse beschämt – schließlich wohnen meine Eltern in Düsseldorf und Anke&Frank&Kjell (die könnte ich auch mal wieder anrufen) in Witten –, schaue und höre ich also mit gesteigerter Aufmerksamkeit dem Herrn Wickert bei den anschließenden Tagesthemen zu.
Und da wäre ich doch beinahe von einem Herzkasper dahingerafft worden, als sich die politischen Ereignisse des heutigen Tages so langsam in mein Gehirn schlichen:
- alle Bundesländer Deutschland werden ab dem heutigen Tag von und mit der CDU regiert;
- im Herbst wird dann (voraussichtlich) die SPD – nach einer vorgezogenen Bundestagswahl – auch „ihren Löffel“ bei der Regierung des Bundes „abgeben“.

Was geht in/mit Deutschland vor, dass die Bürger bei dem stetig steigenden Einfluß des Kapitalismus auf die CDU als Hoffnungsträger setzen!? Warum gehen sogar eingefleischte und durch ihre Familiengeschicht geprägte Stammwähler den Schwarzen auf den Leim!? Warum wählt die Mehrheit eine Partei, von der sie glauben, dass die es auch nicht besser kann als die SPD?

Ich verstehe Deutschland nicht mehr (oder viell. sogar die ganze Welt!? – erst recht, nachdem mich [und den C] das schlechte Abschneiden Deutschlands und die herzlose [aber wahrscheinlich ehrliche] Punktevergabe unserer „lieben“ Nachbarstaaten beim gestrigen Eurovision Song Contest ganz schön mitgenommen hatte) und verabschiede mich mit einem Kloß im Magen…

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Und nun steht es fest – Turbine Potsdam ist UEFA Europacup-Sieger!
Herzlichen Glückwunsch und danke an die tollen Fans – es war eine Hammer-Stimmung im Stadion! 🙂

sofar
sokai

PS:
Die Photos werden nachgereicht findet ihr in der Galerie bei den 2005er Bildern… 🙂

Und: Sorry, aber meine Live-Übertragung per Mail hat nicht geklappt… 🙁