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Gefreut hatte ich mich irgendwie schon. – Ersteinmal mit “den Jungs” (die Mädels waren auch ganz lieb… 🙂 ) ne kleine Sause, dann die Disco Boys auch endlich mal live erleben, die Frau M wiedersehen, innen “coolen” Club in Berlin gehen…
Der Abend endete dann für mich jedoch fast gleich am Anfang – nämlich an der Garderobe:
Voll er Tussenalarm (dies ist ein voll zutreffendes und deshalb geniales Wort) schon beim Einlass, der jedoch sehr zügig von der Bühne ging. Nach 10 Minuten dann also von nem Cowgirl gnädigst eingelassen, waren wir doch ganz froh, nicht auf der Gästeliste (wie einst eigentlich mit dem S vom H abgesprochen…) zu stehen – so hatten wir den “Roten Teppich” in NullKommaNix passiert.
Nun, und da standen wir direkt (glaubten wir in dem Moment noch) vor der Garderobe und es war einfach nur sau-voll. Ich war so “schlau” und hab dem K meinen Rucksack in die Hand gedrückt und mich etwas abseits postiert, in der Hoffnung, so werden die Anderen viel schneller sein. *pustekuchen* Nach einer geschlagenen halben Stunde, zwei verzweifelten SiMSen (ich hatte Angst, sie wären wieder hinten raus… 😉 ) und einem von mir gestarteten, jedoch letztlich mißlungenen, viertelstündigen Versuch, nicht vom Barkeeper übersehen zu werden, tauchten dann Alle etwas verstört aber putzmunter wieder auf.

Nach dem Abchecken der Getränkepreise – dem Ein oder Anderen fiel dabei auch etwas das Gesicht aus dem Gesicht… –, ich hatte dann ob des blasierten Barkeepers ersteinmal auf Flüssigkeit verzichtet, versuchten wir uns in dem Gewühle zu orientieren und stellten fest, dass wir zurück in Richtung Garderobe mußten. Mir war ab dem Moment schon fast alles egal und ich ließ mich einfach mitnehmen…
Auf dem Weg dorthin konnte ich wieder nur “staunen”. – Da versuchte mensch schon geishamäßig in die verheißungsvolle Richtung zu tippeln, konnte sich letztlich jedoch vom Strom der Leiber nur treiben lassen und tatsächlich gab es da noch people, die versuchten zu überholen… *würg*

In der Dancehall angekommen, standen auch schon die Disco Boys – bebrillt und im kleinen Schwarzen – an den Turntables und versuchten (mit meines Erachtens doch recht albernem Fankontakt) den “Saal” anzuheizen. – Aber warm war es genug…
Nachdem dann zehn Minuten lang versucht wurde, mich ständig mit extremster Arroganz und grausamster Egomanie hin und her zu schubsen, war das Fass bei mir voll. Ich hab mir dann im “Vorraum” nen Plätzchen gesucht und mich mal anderthalb Stunden versucht zu entspannen – natürlich ohne Erfolg. Ganz im Gegenteil wurde ich immer mehr agro.

Musiktechnisch war der Abend bestimmt gut (kenne mich da nicht so richtig aus und überlasse da das Urteil lieber den Profis). – Ich war nicht so in der Stimmung, die Musi richtig toll zu finden und für ein positives Gesamturteil des Abends reichte sie auch nicht aus.

Mein Fazit zum gestrigen Sage-Club-Abend und dessen Publikum (ohne pauschalieren und auch anwesend gewesenen normaleren Menschen nicht auf den Schlips treten zu wollen!):

  • zu voll – zu warm – zu jung – zu nuttenhaft – zu egoistisch – zu betrunken – zu aufgeblasen – zu cool – zu viel Geld – zu trendy – (zu) grabscherhaft – zu blond – zu hip
  • schade und gleichzeitig auch gut (ich wäre nicht so der gute Gesellschafter gewesen), dass die Frau M doch nicht erschien
  • gut, dass der Chrisl nicht mitgekommen is – ne Freude wäre es für ihn bestimmt auch nicht gewesen…

sofar
sokai

PS:
Sorry, falls ich jemandem den Abend verdorben habe! (Was ich jedoch nicht glaube, aber sicher bin ich mir halt nicht… 😉 )

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