Article note: +1 (muss mir das aber nochmal genauer anschauen …)

Der „Open Science Monitor“ der EU-Kommission ist online. Auszug aus der Beschreibung des Tools zum Monitoring von Open Science in Europa:

„The Open Science Monitor supports open science initiatives in Europe. It provides a way to assess developments in open science and particularly trends in open science activities over time and comparatively between countries and scientific disciplines. […] The monitor was commissioned by the European Commission Directorate-General for Research and Innovation. It was developed by several partners, led by RAND Europe with the support of Digital Science, Altmetric, figshare and Deloitte.“

Für den Bereich „Open Research Data“ werden Daten  von re3data verwendet:

Open Science Monitor

Eine ausführliche Darstellung der Methodik findet sich auf der Website des Monitors (PDF). Der Monitor greift auf folgende Quellen zu: 101innovations, Altmetric, arXiv, bioRxiv, Clarivate Analytics, F1000Research, figshare, GenBank, Helmholtz-Centre for Environmental Research – UFZ and German Centre for Integrative Biodiversity Research (iDiv), Nature Publishing Group and Palgrave Macmillan, OpenAIRE, PeerJ preprints, Publons, re3data.org, RePEc, SHERPA/RoMEO, SHERPA/JULIET, Taylor & Francis und Wiley. In Zukunft sollen weitere Quellen, z. B. zur offenen Zugänglichmachung von wissenschaftlicher Software und Open Educational Resources integriert werden.

Next-generation metricsPassend zum Thema Metriken für Open Science hat heute die „Expert Group on Altmetrics“, die die Generaldirektion Forschung und Innovation der EU-Kommission berät, ihren Abschussbericht unter dem Titel „Next-generation metrics: Responsible metrics and evaluation for open science“ veröffentlicht.

Die fünf Kernaussagen des lesenswerten Reports lauten: „An open science system should be grounded in a mix of expert judgement, quantitative and qualitative measures“; „Transparency and accuracy are crucial“; „Make better use of existing metrics for open science“;“Next generation metrics should be underpinned by an open, transparent and linked data infrastructure;“ sowie „Measure what matters“.  Damit wird ein deutlicher Kurswechsel bei der Evaluierung von Forschungsleistung vorgeschlagen.

Die Expertinnen und Experten der Arbeitsgruppe empfehlen auch den Standard ORCID zur Identifikation von Autorinnen und Autoren und weiteren Beteiligten im Forschungsprozess verpflichtend im kommenden Rahmenprogramm für Forschung und Innovation (FP9) zu verankern.

Disclosure: Ich bin in zwei der genannten Initiativen involviert: re3data und ORCID DE.


Old but not busted … – Dieser Inhalt wurde vor mehr als 6 Jahren publiziert. Die Korrektheit und Verfügbarkeit von Links können leider nicht gewährleistet werden.

Heute möchte ich (mal wieder) zwei ‚Publikationen‘ in eigener Sache der Allgemeinheit präsentieren. Beide entstanden im Rahmen meines Studiums an der Fachhochschule Potsdam…

  1. Bereits hier und hier hatte ich ja bereits von meinem Bachelorarbeit-Projekt „POLYKON“ – unter http://polykon.fh-potsdam.de – geschrieben. Die BA-Arbeit ist nun auch als Open Access im Volltext im Opus der FHP verfügbar und hat eine URN: urn:nbn:de:kobv:525-2806.
  2. Außerdem habe ich letzte Woche im Rahmen des Seminars „Informationsbewertung“ einen kleinen Vortrag über „Open-x“-Objekte in Wissenschaft und Forschung – bzw. die Ideen hinter „Open-x“ – gehalten.

Bei beiden ‚Publikationen‘ ist mir im Nachhinein durch den Kopf gegangen, dass es irgendwie schwierig ist, sich für eine passende Lizenz zu entscheiden. Knackpunkt für mich war dabei die Frage, ob mein Geschwurbel auch für die kommerzielle Nutzung herhalten darf/soll. Am Ende habe ich mich beide Male dagegen entschieden, kann aber keinen wirklichen Grund nennen… – Ist das schlau!?