Article note: #soso + #thx4sharing

Werter Leser, bitte teile diesen Artikel. Twitter, Facebook, Blog, wo auch immer du aktiv bist. Wieder mal ist das ein Fall, in dem Unternehmen nur aus Schaden lernen. Du kannst helfen, Druck zu machen und dieses Verhalten zu beenden!

Vodafone fährt eine miese Abzockmasche, um noch einmal Profit aus vorigen DSL-Kunden zu schlagen. Zahlt nicht, wehrt euch!

Die Masche funktioniert so: Ihr bekommt am Anfang von Vodafone praktischerweise einen Router gestellt. Auf den späteren Rechnungen stehen für ihn auch keine Kosten. Aber bei Vertragsende will Vodafone, dass der Router innerhalb von 14 Tagen bei ihnen ankommt. Darüber wird der Kunde aber nicht richtig informiert! Versteckt wird die Forderung in einem PDF-Anhang der Kündigungsbestätigungsemail, in den der Kunde keinen Anlass hat zu gucken.

Das klappt natürlich bestimmt oft, die Forderung wird nicht gesehen. Und früher sind die Router beim Kunden geblieben, umsonst, zumindest bei meinem früheren Provider war das so. Also behauptet Vodafone: Jetzt dürfen sie Geld einziehen.

Und wieder wird das verheimlicht. Da kommt nicht etwa ein Brief oder eine Email. Stattdessen wird in der Online-Rechnungsübersicht eine Rechnung hinzugefügt, was keinerlei Benachrichtigung auslöst! Wenn dann Vodafone noch Zugriff auf das Konto hat, werden nur die wenigsten auf ihren Kontoübersichten den eingezogenen Betrag sehen.

Es geht noch weiter. Vodafone berechnet 69€. Das könnte halbwegs angemessen sein, wenn der Router denn funktionieren würde. Aber das tut er nicht. Er ist nicht konfigurierbar, das heißt, bei einem anderen Provider ist er purer Hardwareschrott. Die Logindaten anderer Provider können nicht eingegeben werden.

Und Höhepunkt obendrauf: Jetzt wird es in meinen Augen endgültig kriminell. 1. Schickt man den Router nach Ablauf der willkürlichen und von Vodafone verheimlichten Frist zurück, wird die Annahme verweigert. Ich denke die wollen den Router gar nicht, der kostet die wahrscheinlich 10€, die wollen das Geld. 2. Widerspricht man der Rechnung, bekommt man einen Anruf. Versprochen wird: Du darfst den Router doch noch zurückschicken, wir erlassen hiermit die Rechnung, man sehe sich im Recht aber sei ja kulant. Ein neues Rücksendeetikett kommt tatsächlich an, der Router wird diesmal angenommen.

Aber die Rechnung wird nicht erlassen. Die bleibt stehen und in meinem Fall wurde sie – trotz Widerspruch per Einschreiben! Trotz erhaltenem Router! Trotz angeblichen Erlassens der Rechnung! – an ein Inkassounternehmen übergeben.

Vodafone: Das ist ein saudummer Prozess! Ihr schadet euch nur selbst. Euch entstehen Kosten und ihr seht von Kunden wie mir keinen Pfennig.

Ich hatte vor dieser Geschichte keinen Grund zur Klage. Die Leitung funktionierte, der Kontakt mit dem Unternehmen war so minimal wie er sein soll, selbst der Router tat seinen Dienst okay. Aus einem Kunden, der ohne Zögern zurückgekommen wäre, habt ihr einen wütenden Feind gemacht.

Vodafone könnte das problemlos richtig machen: Nach der Kündigungsbestätigung sollte eine zweite Email losgeschickt werden, die im Betreff und Emailtext auf die Rückforderung des Routers hinweist. Bei Nichterhalt sollte nach einer angemessenen Frist auf den nicht erhaltenen Router hingewiesen werden, per Email und Brief. Erst danach könnte vielleicht der Router in Rechnung gestellt werden, wenn einwandfrei klar ist, dass der Kunde informiert worden war. Das wäre nicht nur fair und im Sinne einer guten Geschäftsbeziehung, ein Unternehmen sollte doch ein Interesse haben Brücken nicht zu verbrennen – nur so wäre das Vorgehen Vodafones überhaupt legal. Versteckte Rückforderungen, versteckte Rechnungen, willkürliche Fristen, willkürliches Umwandeln von Leihverträgen in Kaufverträge, obendrauf ungerechtfertigte Inkassoforderungen: Ich halte Vodafone rechtlich von sowas im Unrecht, dass es strafrechtlich relevant sein könnte.

Hast auch du schlechte Erfahrungen mit Vodafone gemacht? Teile deine Erfahrungen doch per Kommentar. Und bitte teile diesen Artikel auf Twitter/Facebook/wo du aktiv bist, damit er die Aufmerksamkeitsschwelle überschreitet!

Article note: #good2read + #thinkabout!
Wolkenkratzer von unten fotografiert. Die Häuserspitzzen verlieren sich im Nebel

Niemand hatte erwartet, dass Google jemals pleite gehen könnte. Doch als eines Tages alle Dienste abgeschaltet wurden, war klar: der Tech-Konzern hatte sich massiv verspekuliert und kein Staat auf der Welt konnte ihm mehr helfen.

Als sich das Desaster abzeichnete, dachte ich erst, dass es mich schon nicht allzu sehr betreffen werde. Immerhin mied ich Google-Dienste, wann immer ich konnte. Meine E‑Mail lag bei dem Hoster meines Blogs, meine Cloud betrieb ich selbst und für Suchen benutzte ich ohnehin zu 90% DuckDuckGo. Hey! Weniger Werbung und weniger Tracking quer durch das Netz!

Dann fiel mir mein Handy ein. Android. Das Betriebssystem von Google. Der App-Store von Google. Eine ganze Reihe der Basis-Features liefen ebenfalls über Google-Server. Würde das Handy überhaupt weiter funktionieren?

Trump blockiert gemeinsame Lösung

In den Tagesthemen erklärte einer der üblichen Interneterklärer: „Über zwei Milliarden Menschen auf der Welt nutzen Android-Telefone. Dabei sind auch Leute, die wirklich darauf angewiesen sind, dass das funktioniert. Leute, deren Business – deren Existenz vom Handy abhängt. Jetzt ist die internationale Staatengemeinschaft gefragt.”

Die EU konnte sich mit den USA und China nicht darauf einigen, wer wie enormen Kosten übernehmen sollte. Google war bei US-Präsident Trump in Ungnade gefallen, als sie politische Werbung in den Rankings der Websites und der Werbung herunter werteten: „Crooked Media,” waren dann auch Google und Facebook. Chinas Huawei-Konzern arbeitete seit der Blockade der USA ohnehin schon an einem eigenen Handy-Betriebssystem, das wohl kurz vor der Fertigstellung stand.

Smartphone fallen aus

So gingen am Ersten des Monats nicht nur die Smartphones offline. Dazu kamen Millionen Android Fernseher und die Lautsprecher mit Sprachassistent. Autos mit eingebautem Android-Navigationssystem wussten nicht mehr, wie sie von A nach B kommen sollten. All die Dienste, die auf Google Maps basierten, konnten nicht mehr auf die Karten zugreifen. Uber hat es noch auf die Schnelle geschafft, die eigene App auf OpenStreetMap umzustellen – Lyft hatte das nicht mehr geschafft und ging auch pleite.

Netflix und Spotify liefen zunächst nur mit einem Minimalprogramm. Bei AirBnB gab es keine Fotos nachdem diese Firmen mit ihren Datenmengen nicht mehr von den Google-Servern umziehen konnten. Nach und nach bauten die ihr Archiv wieder auf – aus Mangel an kurzfristig verfügbaren Alternativen in der Amazon Cloud. Dort lagen dann alle großen Webservices, obwohl auch Amazon mit finanziellen Problemen zu kämpfen hat.

Wohin mit dem Geld?

Wie es dazu kommen konnte, dass die reichsten Konzerne der Welt so ins Straucheln gerieten, wusste niemand so genau erklären. Die hatten im Laufe der Jahre über eine Billion Dollar in Steueroasen geparkt. Ein großer Teil davon waren Schuldverschreibungen, die jetzt nicht mehr eingelöst werden konnten. Das Corona-Virus vielen kleinen Unternehmen einen Strich durch die Kalkulation gemacht.

Ein amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler erklärte dem „Guardian”, dass die Tech-Riesen inzwischen so viel Geld hatten, das seien eher Investmentbanken mit angehängter Entwicklungsabteilung – nur ohne die Regulierung von Investmentbanken.

Sie hatten sich verspekuliert, weil sie einfach nicht mehr wussten, was sie sich mit dem Geld kaufen sollten. Dieses System brach nun vor unseren Augen zusammen.

…

Nur eine Geschichte?

Das ist natürlich nur eine „Was wäre wenn”-Geschichte – Allerdings: Beim Guardian gab es im letzten Jahr einen Artikel über die großen Tech-Konzerne und die Vermögen, die sie an der Steuer vorbei in die Karibik verschoben haben: „Wie die großen Tech-Konzerne uns in die nächste Finanzkrise ziehen”.

Der Aktienkurs von Googles Mutterkonzern Alphabet ist in der Coronakrise im Wert um 25 % gefallen – so wie der von Apple. Microsoft um 20 % und Facebook um 10 %.

Gleichzeitig sind ausgerechnet diese Unternehmen so eng in die Infrastruktur des heutigen Internets verwoben, dass sie tatsächlich systemrelevant für viele Unternehmen und viele Menschen sind.

Nur Amazon scheint von der aktuellen Lage zu profitieren. Die Aktie ist zwar auch zunächst gefallen, aber allein in den USA will Amazon 100.000 neue Jobs ausschreiben, weil die Menschen bei geschlossenen Geschäften vermehrt online bestellt. Im Vereinigten Königreich soll jetzt Amazon die Corona-Tests ausliefern… Am Ende ist Amazon dann auch noch als Einzelhändler, IT-Provider und Paketdienstleister unersetzbar.

Ich bin kein Wirtschaftswissenschaftler, aber ich habe Marktwirtschaft immer so verstanden, dass die von der Konkurrenz lebt und nicht abhängig ist von einzelnen Unternehmen. Versteht mich nicht falsch – ich finde ja faszinierend, was diese Firmen alles mit Technologie machen. Aber: Was wäre, wenn Google plötzlich nicht mehr da wäre? Oder Amazon, oder Microsoft, oder Apple, oder Facebook. Ginge das überhaupt?

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Der Beitrag Too Big to Save erschien zuerst auf kaffeeringe.de.

Article note: #goodidea!

Während die Corona-Krise Europa in Bann hält, geraten das Leid von Schutzsuchenden und die humanitäre Katastrophe an Europas Grenzen in den Hintergrund. Allein im für maximal 3.000 Menschen ausgelegten Camp Moria auf Lesbos leben derzeit über 20.000 Menschen ohne ausreichenden Zugang zu Wasser, Seife und medizinischer Versorgung. Um der Ausbreitung von COVID-19 und seinen katastrophalen…

Der Beitrag Sea-Watch fordert EU-Kommission auf: Stillgelegte Kreuzfahrtschiffe schicken, um Lager in Griechenland zu evakuieren erschien zuerst auf Sea-Watch e.V..

Article note: #soooeasy!

For The Spinoff, Toby Morris illustrates how individuals can break a chain of events:

The good news is, we can do things that will reduce the chances of us spreading the virus. That means we can break these chains and potentially stop hundreds or even thousands of people getting Covid-19. Check out The Spinoff cartoonist Toby Morris’ excellent illustration to understand how individual discipline can have an outsize impact.

Of course infection between people in a community is more complex. Just because one chain is broken doesn’t mean people further down won’t be infected by others in some other way. The goal though is to break as many chains as possible.

Tags: animation, cartoon, coronavirus, Spinoff