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Am letzten Samstag hatten wir zu Viert einen richtig schönen Abend beim Electro Wizard Festival im Kesselhaus der Kulturbrauerei.
Am Start waren head-less, Distorted Reality, Minerve, Sero.Overdose und Melotronund ’s war schön!
Pünktlich 20:00 ging’s los:

Head-Less hatten es als beginer sicher nicht ganz einfach und schafften es auch nicht so richtig – trotz des Enthusiasmus des leaders –, die bis dato anwesenden ca. 300 Leute so richtig in Stimmung zu bringen. Zum Ende hin merkte man aber auch, dass die meisten Fans hauptsächlich wegen Melotron anwesend waren und die anderen Bands somit irgendwie zu Vorbands „abgestempelt“ wurden. – Nicht ganz so mein Fall…

Distorted Reality brachten dann mit ihrem teilweise schon ganz schön stark rocklastigen – was will man auch erwarten, wenn ein Schlagzeuger und ein Gitarrist an Bord sind – Elektro-Rock etwas mehr Simmung „in die Bude“. – Hat auf jeden Fall schon mehr gefallen…

Auf Minerve war ich dann schon eher gespannt und meine Erwartungen wurden positiv bestätigt. Schön war’s! Der leader fesselte mit Esprit, Austrahlung und Stimme die Fans. Ein Hingucker war auf jeden Fall seine mit blauer „Minerve“-Laufschrift ausgestatte Gürtelschnalle, die beim Lüften jedoch kurzweilig einen Blick auf seine „kleine Wampe“ gestattete *uahhhh* 😉 – Klasse!

Sero.Overdose nahmen dann, trotz der Umbaupause, die gute Stimmung wieder auf und begeisterten als headliner das Publikum. Mir hat es ebenfalls ganz gut gefallen, auch wenn die Stimme teilweise zu hoch und in meinen Ohren eher unharmonisch zur Musik war. Nach der Hälfte gab es – jedenfalls für mich – eine kleine Überraschung: Einer der beiden (wohl) langjährigen Keyboarder wurde offiziell verabschiedet und sein „Nachfolger“ erklomm die Bühne und spielte die restliche Zeit des Gigs (nicht minder gut). – Auch ganz nett!

Nun und dann kamen Melotron… Flitzebogenartig war ich gespannt und wurde dann eigentlich auch nicht enttäuscht. Souverän und mit viel Charme (zu viel bei Andy!?) bestritten die drei Jungs den Auftritt im Rahmen ihrer „Cliché-Konzertreise“. Witzigerweise fanden sich nach den ersten ein oder zwei Songs ein paar desorientierte Fußball-&Melotron-Fans ein, die bis zum Ende fanfarenartig immer und immer wieder „Wir wolln ‚Die Maske‘ hörn, wir woll ‚Die Maske‘ hörn…“ sangen – dieser Wunsch wurde ihnen aber nicht erfüllt. Dafür konnte ich mich durch die Erfüllung meiner – in den Zugaben – jedoch freuen: „Brüder“ & „Manchmal“! Soweit also nix zu meckern und sehr schön! Was mich jedoch echt geärgert hat, war die schlechte Abmischung (oder war es die locatoin?) bei Melotron. Kaum ein Wort konnte man von Andy sauber verstehen, wenn die Synth’s etwas lauter waren… – Trotzalledem genial!

Tja und dann kam echt noch ein Knaller *räusper*… Als „Star-DJ“ stand Herr Pohl (wir kennen ihn ja mittlerweile schon alle aus diesem Beitrag… ;)) an den turntables und versuchte mittels stark hardrock/metal-lastigen Songs das doch eher synthpopig eingestellte Publikum zu begeistern. Nun ja, bei seinem ersten Titel verließen dann, zur Bestätigung der doch eher fragwürdigen Musikauswahl, alle tanzwilligen Gäste die beleuchteten Flächen. Hier nur mal schnell noch ein – in meinen Augen gelungenes – Zitat dazu aus dem Gästebuch der electro-wizard-Homepage:

[…] kleines Manko fand ich das DJ Set von Herrn Pohl zu Schulzeiten gab’s dafür ne glatte 6 (!!!am Thema vorbei!!!) bis auf drei vier Appetithappen aber Peter hat das Ruder ja noch rum gerissen.

Gegen 4:30 Uhr waren wir dann auch wieder intown und durch meinen kleineren Absturz den Abend zuvor ;), war somit das komplette WE schon wieder (fast) vorbei…

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2 Gedanken zu „Elektro Wizard Festival 2006

  1. […] Diese treten, supported von Empire in Dust (EiD) – von denen ich noch nix weiter gehört habe – und head-less – .oO(ob wir die nochmal “ertragen” können nach dem Kennenlernen im letzten Jahr beim Electro Wizard Festival 2006 .oO(Was ist eigentlich damit dieses Jahr…? – Gleich mal schaue…) und dann noch mal solo im Lindenpark…?) –, am 20. April im Berliner K 17 auf. Für nen Zehner im VVK sollten wir da schon wieder ein nettes Grüppchen werden. – Denke ich! – Oder? […]

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