Old but not bus­ted … – Die­ser Inhalt wur­de vor mehr als 16 Jah­ren publi­ziert. Die Kor­rekt­heit und Ver­füg­bar­keit von Links kön­nen lei­der nicht gewähr­leis­tet werden.

Wie ich schon in einem ande­ren Bei­trag schrieb, ist/war mei­ne WLAN-Ver­bin­dung unter Ubun­tu (Maverick) in der letz­ten Zeit sehr wacke­lig. Nach­dem ich nun etwas her­um­ge­spielt und getes­tet habe, kann ich eine Lösung (die bei mir ATM recht zufrie­den­stel­lend funk­tio­niert) präsentieren.

In mei­nem Eee PC 1000 ist der WLAN-Chip “RaLink RT2860” ver­baut. Für die­sen gibt es unter Linux zwei ver­schie­de­ne Ker­nel­mo­du­le (Trei­ber), mit denen er betrie­ben wer­den kann: rt2800pci und rt2860sta. So weit ich das ver­stan­den habe, ist das Modul rt2860sta pro­prie­tä­rer Code direkt von RaLink sel­ber, wel­ches in der jewei­li­gen Linux-Dis­tri­bu­ti­on meist in einer veralteten/älteren Ver­si­on zur Ver­fü­gung steht. Im Gegen­satz dazu stammt das Modul rt2800pci aus einem Pro­jekt, wel­ches sich zum Ziel gemacht hat, freie WLAN-Trei­ber für WLAN-Chips (rt2400, rt2500, rt2570, rt61 and rt73) aus dem Hau­se RaLink zu ent­wi­ckeln. Die­ses Modul kann dem­nach sehr ein­fach in den aktu­el­len Ver­sio­nen der Dis­tri­bu­tio­nen ange­bo­ten werden.

Ubun­tu Maverick bringt stan­dard­mä­ßig bei­de oben genann­ten Modu­le mit. Ärger­li­cher­wei­se gibt es jedoch bei einer Stan­dard­in­stal­la­ti­on eini­ge Pro­ble­me mit dem (frei­en) rt2800pci Modul, so dass (bei ein­ge­schal­te­tem WLAN) auto­ma­tisch das rt2860sta Modul gela­den wird. Die­ses wie­der­um zickt (nicht nur bei mir) aber nun voll rum, so dass die WLAN-Ver­bin­dung bspw. in der FH Pots­dam unbrauch­bar ist.

Wer ähn­li­che Pro­ble­me hat, soll­te fol­gen­de Schrit­te durch­füh­ren, um das freie rt2800pci Modul in einer aktu­el­le­ren & sta­bi­le­ren Ver­si­on zu instal­lie­ren und somit evtl. (wie bei mir) die Pro­ble­me zu lösen.

  1. Instal­la­ti­on des Pake­tes linux-backports-modules-wireless-maverick-generic (dies sind neue­re Ker­nel­mo­du­le, die für den aktu­el­len Ker­nel bereit­ge­stellt wer­den)
    $ sudo aptitude install linux-backports-modules-wireless-maverick-generic
  2. Black­lis­ten des rt2860sta Moduls (heißt, Ubun­tu anwei­sen, dass die­ses Modul nicht gela­den wer­den soll)
    $ echo "blacklist rt2860sta" >> /etc/modprobe.d/blacklist.conf

    (evtl. den Vor­gang mit den bei­den Modu­len rt2800usb und rt2x00usb wiederholen)

  3. WLAN mit­tels [Fn] + [F2] deaktivieren
  4. das (aktu­ell noch gela­de­nen) Ker­nel­mo­dul rt2860sta deaktivieren/entfernen/entladen
    $ sudo rmmod -v rt2860sta
  5. WLAN mit­tels [Fn] + [F2] wie­der aktivieren

Jetzt soll­te Ubun­tu das in Schritt 1. instal­lier­te Modul rt2800pci statt des rt2860sta gela­den haben. Dies kann mit­tels lsmod|grep rt2 veri­fi­ziert wer­den. Dabei soll­te dann fol­gen­de Aus­ga­be erscheinen:

rt2800pci               7892  0 
rt2800lib              30847  1 rt2800pci
rt2x00pci               5464  1 rt2800pci
rt2x00lib              29492  3 rt2800pci,rt2800lib,rt2x00pci
crc_ccitt               1351  1 rt2800lib
mac80211              235093  3 rt2800lib,rt2x00pci,rt2x00lib
cfg80211              142616  2 rt2x00lib,mac80211
eeprom_93cx6            1345  1 rt2800pci
led_class               2633  2 rt2x00lib,eeepc_laptop

Das wars schon… – Viel Glück!

PS:
Bei mir war nach obi­gem Vor­ge­hen das WLAN ges­tern in der FHP so sta­bil, dass ich zw. 10.00 Uhr und 19.00 Uhr auf dem #isci11 per VPN ohne Unter­bre­chung online sein konnte!

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Die letz­ten Tage habe ich mich – pro­kras­tinistato­risch inspi­riert – (mal) wie­der ein paar tech­ni­schen Spielerei­en hin­ge­ge­ben, über die ich mal schnell berich­ten möchte…

  1. neu­es Word­Press-The­me: Light­Word – Irgend­wie siehts nett aus und lässt (nach ein paar klei­nen Anpas­sun­gen des Plug­ins) auch den Lifestream ver­nünf­tig aussehen.
  2. neu­er RSS-Rea­der: rssLounge – Schon vor ner Wei­le hat­te ich mich für mei­nen Web-Feed-Rea­der unter rss.sokai.name nach einer Alter­na­ti­ve zum (lei­der!) nicht mehr wei­ter­ent­wi­ckel­ten Gre­ga­ri­us umge­schaut und auch rssLounge gefun­den. Damals stör­te mich, dass es ent­we­der nur mit Pass­wort oder kom­plett ohne (also auch die Ver­än­de­rung der Ein­stel­lun­gen) funk­tio­nier­te. Nach der heu­ti­gen Instal­la­ti­on von Ver­si­on 1.7 ist dies nicht mehr so. *supi* Ein paar ‘Klei­nig­kei­ten’ (bspw. pri­va­te Feeds, die nur mit Log­in sicht­bar sind, Feeds und ver­bes­ser­te Son­der­zei­chen­un­ter­stüt­zung) feh­len noch, aber da hab ich Hoff­nung. Aller­dings wer­de ich rssLounge erst­ein­mal nur zusätz­lich benut­zen, zum Aus­t­tes­ten halt…
  3. neu­es WP-Plug­in für deut­sche Umlau­te in den Slugs: wp-cle­an­um­lauts2 – Ich hat­te zwar das (seit WP 3.1 auch nicht mehr funk­tio­nie­ren­de) “Ger­man Permalinks”-Plugin instal­liert, aber nun is ja wie­der alles gut… *thx2cas­hy*
  4. neu­er Jab­ber-Account: me[at]sokai[dot]name (wie mei­ne E‑Mailadresse) – Sowas woll­te ich schon immer haben und der bast­la hats nun auf unse­rem Kom­mu­ne-Ser­ver­chen mal umge­setzt… *jubel&thx*
  5. kein Ohloh mehr im Roas­ter – Sehr scha­de, dass ohloh.net den Jab­ber-/XMPP-Sup­port an den Nagel gehängt hat, wie hier (offi­zi­ell) und hier (im Forum) zu lesen ist. .oO(Und ich hab mich schon gewun­dert, wes­halb der Bud­dy schon seit Mona­ten immer off is…)
  6. neu­es Git-Repo: Word­Press-Plug­in ID-Per­ma­lin­ker – Bas­tel­ver­si­on, um im Backend schnell auf eige­ne (alte) Bei­trä­ge dau­er­haft (denn es wird die post-id mit­tels Smart­code ver­linkt und nicht der Slug) ver­lin­ken zu können.
  7. neu­er Shell-Ein­zei­ler:
    $ find . -iname "*.txt" -exec sed -i "s/SUCHSTRING/ERSETZUNG/g" {} \;

    Die­ser fin­det alle Datei­en mit der Endung txt und ersetzt in die­sen den SUCHSTRING mit dem ERSETZUNG. Dabei wird mit dem sed-Schal­ter -i eine Siche­rungs­ko­pie vor dem Erset­zen gemacht, die bei Erfolg wie­der gelöscht wird. *sokann­nix­schief­ge­hen*

So viel also von der Bas­tel­front… .oO(Wozu man nicht so alles kommt, wenn die Frau mal aus dem Haus ist… ; ))

sofar|sokai

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Wer auch der Mei­nung ist, dass der Pro­zess “update-apt-xapian-index” Ubun­tu (10.10) etwas weni­ger den Rech­ner stres­sen soll­te, dem sei die Lösung aus dem Ubuntu­fo­rum empfohlen.

In der Datei /etc/cron.daily/apt die Zei­le nice ionice -c3 update-apt-xapian-index -q um die Optio­nen -n 19 und --update erwei­tern. – So, dass am Ende die Zei­le wie folgt aus­sieht: nice -n 19 ionice -c3 update-apt-xapian-index --update -q.

Bei mir hat dies gehol­fen, den Rech­ner, der nach dem Auf­wa­chen aus dem Ruhe­zu­stand manch­mal ewig gerödelt hat und für meh­re­re Minu­ten nicht reagiert hat, wie­der zuver­läs­sig nutz­bar zu machen.

Update:
…oder apt-xapian-index gleich ganz deinstal­lie­ren.

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Um (unter Linux – Ubun­tu 10.10; „Maverick Meer­kat“) die exter­ne Fest­plat­te, die für die Back­ups ein­ge­setzt wird, zu ver­schlüs­seln – weil sie ja sehr oft bzw. meis­tens ein­fach nur so @home rum­liegt -, sind fol­gen­de Schrit­te durchzuführen.

!Ach­tung!
Bei der fol­gen­den Anlei­tung gehen alle bereits auf dem Daten­trä­ger vor­han­de­nen Daten ver­lo­ren. Und ich über­neh­me kei­ne Garan­tie für jeg­li­che Schä­den…

  1. LUKS-Con­tai­ner auf der (exter­nen) Par­ti­ti­on erstellen 
    • cryptsetup -c aes-lrw-benbi:sha256 -y -s 384 luksFormat /dev/sdd1
  2. LUKS-Con­tai­ner in das Sys­tem (mit dem Pass­wort aus Schritt 1) einbinden 
    • cryptsetup luksOpen /dev/sdd1 BackupHD
  3. Datei­sys­tem (inner­halb des LUKS-Con­tai­ners) erstellen 
    • mkfs.ext4 -L BackupHD /dev/mapper/BackupHD
  4. LUKS-Con­tai­ner aushängen 
    • cryptsetup luksClose BackupHD

Beim nächs­ten Anste­cken der Plat­te soll­te ein Pass­wort­dia­log auf­pop­pen, in dem das bei Schritt 1 fest­ge­leg­te Pass­wort ein­ge­ge­ben wer­den soll­te. Und schon ist die ver­schlüs­sel­te Platte/Partition unter “/media/BackupHD” eingebunden. 🙂

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Die­se Woche habe ich nun end­lich (mal) das Update auf Kub­un­tu Maverick Meer­kat gewagt… – Und bin eigent­lich ganz zufrieden. 🙂

Hier mal schnell ein paar Sächel­chen, die vllt. hilf­reich sein könnten:

  1. Soll­tet ihr eee-con­trol (unter Lucid) instal­liert haben und Upgraden wol­len, deinstal­liert es vor­her! – Es funk­tio­niert zwar nach dem Upgrad noch, lässt sich aber ohne viel Fum­me­lei nicht wirk­lich ver­nünf­tig deinstallieren.
  2. Pro­biert – nach dem Abar­bei­ten von Punkt 1 – mal Jupi­ter aus. …und glück­li­cher­wei­se gibt es auch ein (schon) ein PPA auf launchpad.net dafür. 🙂
  3. Opti­miert die Lüf­ter­steue­rung mit dem Paket fancontrol (und pwmconfig). Mei­ne Ein­stel­lun­gen (/etc/fancontrol) fin­det ihr im Anschluss. (Einen ganz guten Erklä­rungs­bei­trag zum The­ma fin­det ihr auf blog.dinotools.de.)

Ansons­ten is alles chic bei mir. – Wie siehts bei euch aus?

Hier noch mei­ne /etc/fancontrol:

# Configuration file generated by pwmconfig, changes will be lost
INTERVAL=5
DEVPATH=hwmon0= hwmon2=devices/platform/eeepc
DEVNAME=hwmon0=acpitz hwmon2=eeepc
FCTEMPS=hwmon2/pwm1=hwmon0/temp1_input
FCFANS= hwmon2/pwm1=hwmon2/fan1_input
MINTEMP=hwmon2/pwm1=58
MAXTEMP=hwmon2/pwm1=85
MINSTART=hwmon2/pwm1=50
MINSTOP=hwmon2/pwm1=30
MAXPWM=hwmon2/pwm1=200
MINPWM=hwmon2/pwm1=30