Old but not bus­ted … – Die­ser Inhalt wur­de vor mehr als 15 Jah­ren publi­ziert. Die Kor­rekt­heit und Ver­füg­bar­keit von Links kön­nen lei­der nicht gewähr­leis­tet werden.

An die­ser Stel­le soll es heu­te mal kurz um ein Pro­blem­chen und des­sen ‘Lösung’ gehen, wel­ches mich ges­tern (fast) den gan­zen Tag beschäf­tigt hat.

Ich hat­te die Auf­ga­be zu lösen, mit­tels eines HTML-For­mu­lars und PHP ein Bild (als BLOB) in einer MyS­QL-Daten­bank abzu­le­gen. – Eigent­lich ja nicht all­zu schwie­rig, denn Anlei­tun­gen & Code-Schnip­sel dazu gibts im Netz wie “Sand am Meer”…

Am Ende ent­schied ich mich für die Vari­an­te, die hoch­ge­la­de­ne Datei ohne file hand­ler (fopen, fread, fclo­se) in die DB zu hexen. Denn man kann recht ein­fach mit­tels mit­tels der glo­ba­len PHP-Varia­ble “$_FILES” auf die (mit­tels POST) hoch­ge­la­de­ne Datei zugrei­fen.

if (isset($_FILES['bild']) && is_uploaded_file($_FILES['bild']['tmp_name']) && $_FILES['bild']['size'] > 0) {
$mimetype = $_FILES['bild']['type'];
$blob = bin2hex(file_get_contents($_FILES['bild']['tmp_name']));

Da ich beim Insert immer die Mel­dung bekam, dass ich einen Feh­ler in der SQL-Syn­tax habe, wenn ich für den BLOB mysql_real_escape_string(file_get_contents($_FILES['bild']['tmp_name'])) oder addslashes(file_get_contents($_FILES['bild']['tmp_name'])) (wie bspw. hier beschrie­ben) benutzt habe, habe ich letzt­lich die Funk­ti­on bin2hex() für das Spei­chern der binä­ren Daten (des Bil­des) in der MEDI­UM­B­LOB-Spal­te der DB verwendet. 

Nach ein paar Test-Uploads stell­te ich dann jedoch fest, dass grö­ße­re Bil­der nicht hoch­ge­la­den wer­den kön­nen – wg. der Begren­zung auf dem Ser­ver. Also habe ich etwas gesucht und die dafür zustän­di­gen PHP-Ein­stel­lun­gen bzw. ‑Varia­blen gefun­den. Die­se spuck­ten mir aller­dings aus, dass mei­ne max. Upload-Grö­ße 32MB beträgt, was bei einem Upload von einem ca. 1,5MB gro­ßen Bild jedoch nicht ’stimm­te’. Denn da kam dann dann die MyS­QL-Mel­dung “Got a packet big­ger than ‘max_allowed_packet’ bytes” und der Daten­satz wur­de nicht in die DB geschrieben.

‘Gut, dass die MyS­QL-Mel­dung so aus­sa­ge­kräf­tig ist’, dach­te ich mir und such­te erneut nach einer Lösung… – Und sie­he da, auch dazu gibt es Lösun­gen, wie bspw. die­se. Ärger­lich war nur, dass ich den gan­zen Tag der Mei­nung war, dass der MyS­QL-Para­me­ter “max_allowed_packet” dyna­misch zur Lauf­zeit des Ser­vers per PHP beein­fluss­bar ist. *gml*
Dies kam zum Bei­spiel auch daher, dass das Aus­le­sen des Para­me­ters (mit mysql_query("SHOW VARIABLES LIKE 'max_allowed_packet'")) und das Neu­set­zen des Wer­tes (mit­tels mysql_query("SET max_allowed_packet=16777216;")) zwar anstands­los funk­tio­nier­te, aber lei­der den Upload nicht ver­bes­ser­te. Trotz des neu gesetz­ten Wer­tes (auf 16MB), war die Upload­gren­ze in Wirk­lich­keit immer noch beim Stan­dard­wert 1MB.

Lan­ge Rede, kur­ze Erkenntnis:
Das Ändern des MyS­QL-Wer­tes “max_allowed_packet” zur Lauf­zeit per PHP funk­tio­niert (i.d.R.) nicht. (Man kann, wenn man MyS­QL-Root-Rech­te mit sei­nem Log­in hat, ver­su­chen, den glo­ba­len MyS­QL-Para­me­ter zu ver­än­dern.)
Man muss/sollte/kann die Ein­stel­lung ser­ver­sei­tig vor­neh­men und ent­we­der dau­er­haft den Ein­trag max_allowed_packet=16MB; in der my.cnf machen oder mit MyS­QL-Root-Rech­ten den Wert mit­tels SET max_allowed_packet=16777216; zur Lauf­zeit ändern (dann ist die­ser bei einem Neu­start aller­dings wie­der weg).

Außer­dem ist anzu­mer­ken, dass die BLOBs in der DB irgend­wie (ca.) dop­pelt so groß sind/werden, wie die Ori­gi­nal-Datei­en. – Aus einem Bild mit 991K wird bspw. (bei mir) ein BLOB mit 2.03MB. *strange&doof* (Bit­te jetzt kein Bas­hing, ob es über­haupt sinn­voll ist, Bil­der direkt in der DB zu spei­chern. – Es muss die­ses Mal so sein!)

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Hier mal kurz ein paar Links dem The­ma, wel­ches mich in die­sem Som­mer nun schon das zwei­te Jahr sehr begeistert…

PS:
Ich weiß, dass die­se Infor­ma­tio­nen irgend­wie red­un­dant sind, aber ich fin­de die Home­page der Hyzer­n­auts lei­der arg unüber­sicht­lich… Außer­dem ist es IMO echt unQL, wenn News über das Gäs­te­buch ver­brei­tet wer­den oder nur über (den geschlos­se­nen Bereich) von FB zugäng­lich sind… :-/

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Schon seit einer Wei­le habe ich unter Ubun­tu auf mei­nem EeePC das “proposed”-Repository instal­liert. Doch gera­de nach mei­nem Upgrade zu Onei­ric habe ich eini­ge merk­wür­di­ge Erschei­nungen, als deren Ursa­che ich eben die­ses Repo in Ver­dacht habe. (Außer­dem ist das “proposed”-Repo für ein Pro­duk­tiv­sys­tem – auf dem also im All­tag alles funk­tio­nie­ren soll – wohl eh nicht gut…)

Nun woll­te ich ein­fach das “proposed”-Repo deak­ti­vie­ren und mein Sys­tem sozu­sa­gen (wie­der auf den Stan­dard) “deak­tua­li­sie­ren”. Aber irgend­wie funk­tio­niert das nicht so einfach…

Nach eini­gem Suchen habe ich dann einen funk­tio­nie­ren­den Weg bei “Ask Ubun­tu” gefun­den, den ich hier mal (auch für mich zum Mer­ken) ver­lin­ke: “How can I revert back from an upgrade to the Pro­po­sed repo­si­to­ry?”.

Noch ein klei­ner Hin­weis zu obi­gem Vor­ge­hen: Bevor ihr die bei­den Skrip­te durch­lau­fen lasst, deak­ti­viert das “proposed”-Repo nicht. Erst nach­dem ihr euer Sys­tem deak­tua­li­siert habt, könnt ihr bspw. über die Soft­ware-Paket­quel­len-Ver­wal­tung auf dem Rei­ter “Aktua­li­sie­run­gen” den Haken beim Repo weg machen.

Viel Glück! 🙂

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Ich habe sie schon ein paar Tage an mei­ner Wand hän­gen und woll­te sie seit dem schon immer mal hier posten…

Die Regeln basie­ren auf dem Buch “Debug­ging” von David J. Agans. Wer noch ein paar Details zu den ein­zel­nen Regeln lesen möch­te, der kann hier mal schauen.

Doch nun (end­lich) die (Lebens)Weisheit:

  1. Under­stand the system
  2. Make it fail
  3. Quit thin­king and look
  4. Divi­de and conquer
  5. Chan­ge one thing at a time
  6. Keep an audit trail
  7. Check the plug
  8. Get a fresh view
  9. If you did­n’t fix it, it ain’t fixed

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Wie schon im Lifestream zu sehen war, habe ich nun (auch) seit zwei Tagen Ubun­tu 11.04 (a.k.a. “Nat­ty Nar­whal”) auf mei­nem Eee Pc 1000 installiert.

…und irgend­wie fin­de ich es sehr nett! 🙂

Bei dem Upgrade von der 10.10 auf die 11.04 habe ich auch gleich mal etwas ent­rüm­pelt und will an die­ser Stel­le mal kurz ein paar hilf­rei­che Tools, Befeh­le, Links etc. zum Bes­ten geben, die mir gehol­fen haben. – Wie immer über­neh­me ich kei­ner­lei Haf­tung etc. für etwa­ige Schä­den, die durch die Nut­zung fol­gen­der Din­ge ent­ste­hen (kön­nen)!

Alte Pakete

deborphan hilft – nach dem Upgrade -, ver­weis­te Biblio­the­ken (u.a.) aus dem Sys­tem zu ent­fer­nen. Nach der Instal­la­ti­on kann man es in der Konsole/im Ter­mi­nal auf­ru­fen und erhält eine Lis­te aller als über­flüs­sig erkann­ten Pake­te. Die­se Lis­te kann man dann ganz ein­fach mit xargs an (bspw.) aptitude über­ge­ben. (Der Schal­ter -s kann danach durch -y ersetzt wer­den, um die gefun­de­nen Pake­te wirk­lich zu deinstallieren.)

deborphan | xargs aptitude -s purge

Unity

Soll­tet ihr Bedarf haben, euch die neu­en Tas­ta­tur- & Maus-Short­cuts anzu­eig­nen, hilft euch viel­leicht ein Hin­ter­grund­bild von askubuntu.com.

Da noch nicht alle Pro­gram­me in den Unity-Laun­cher inte­griert sind und das klas­si­sche Panel für deren Icons weg­ge­fal­len ist – bspw. Ope­ra, Drop­box oder Kee­Pas­sX -, hilft das (s.g.) white­lis­ting die­ser Anwen­dun­gen für das neue Panel (via). Mit­tels

gsettings get com.canonical.Unity.Panel systray-whitelist

bekommt man her­aus, wel­che Anwen­dungs-Icons im Panel resi­die­ren dür­fen. Und mit (bspw.)

gsettings set com.canonical.Unity.Panel systray-whitelist "['JavaEmbeddedFrame', 'Mumble', 'Wine', 'Skype', 'hp-systray', 'scp-dbus-service', 'keepassx', 'opera', 'Autokey-gtk']"

dür­fen (zusätz­lich zu den vor­ge­ge­be­nen Stan­dard­pro­gram­men) auch noch Kee­Pas­sX, Ope­ra & Auto­key ihre Sym­bo­le im Panel able­gen. (Beach­tet bit­te, dass ihr den Namen der Fens­ter und nicht der Anwen­dung sel­ber in die white­list ein­tra­gen müsst. Außer­dem wer­den die geän­der­ten Ein­stel­lun­gen erst nach einer Neu­an­mel­dung, einem Neu­start oder durch unity --reset – in einer Kon­so­le! – wirksam.)

Wie gera­de schon erwähnt, sind im Panel ein­fa­che Anwen­dungs-Icons nicht mehr erwünscht. – Denn dafür gibt es jetzt die Indikatoren.
Auch zu die­sem The­ma hat askubuntu.com eine sehr net­te (klei­ne) Lis­te. (Mich nervt dar­an ’nur’, dass ich wegen sol­cher klei­ner Spie­le­rei­en bzw. nütz­li­cher Hel­fer­lein immer gleich nen gan­zes PPA instal­lie­ren muss… *naja*)

Zum Schluss noch ein paar (kleine) Nervereien

  • Bspw. ist es unschön, dass F10 im Ter­mi­nal nicht mehr den Mid­night Com­man­der been­det, son­dern das Ter­mi­nal-Menü auf­ruft – egal, wel­che Ter­mi­nal-Ein­stel­lung man für die Tas­te fest­ge­legt hat. (Dies kann alter­na­tiv mit der Tas­ten­kom­bi ESC + 0 umgan­gen werden.)
  • Oder dass kei­ne eige­nen Tas­ten­kom­bi­na­tio­nen mit der Super-Tas­te erstellt wer­den kön­nen ist auch unQL. (Einen Launch­pad-Bug gibts dazu aber schon.)
  • Oder dass Super + a für das Anwendungsmenü/den Anwen­dungs-Dash nur spo­ra­disch funktioniert…

Alles in allem aber ist Nat­ty für mich aber eine net­te, run­de und fluf­fi­ge Sache, die auch noch recht schön aussieht!