Article note: .oO(#wow, was für eine Erkenntnis!1! - Steigende m²-Preise, weniger verfügbare Wohnfläche, mehr Leute in der Stadt, ... - ich dachte, dass demnächst Singlehaushalte preiswerter sind/werden. Danke MAZ. #glückgehabt)

In der eigenen Bude wohnen oder in einer WG? Oft ist es eine Kostenfrage – gerade für Studenten. Die Entscheidung für eine Wohngemeinschaft lohnt sich: In Potsdam sind Ersparnisse von über 100 Euro möglich, zeigt eine aktuelle Analyse.

Article note: Weg mit der braunen Sch***!!! + #toitoi für das "Tolerante Brandenburg"!

Potsdam — Die Brandenburger AfD-Landtagsfraktion fordert ein Ende staatlicher Förderung des Netzwerkes «Tolerantes Brandenburg», das sich gegen Rechtsextremismus wendet und für Demokratie einsetzt. Die AfD wirft der Landesregierung vor, sich mit dem Netzwerk gezielt gegen sie zu wenden. «Die AfD wird dargestellt als Rechtsextremisten», sagte die Abgeordnete Lena Duggen am Dienstag in Potsdam. «Hier werden Steuergelder verwandt für die Arbeit gegen eine Opposition.» Die AfD-Fraktion schließt einen Untersuchungsausschuss nicht aus, will sich aber nach eigenen Angaben dazu noch abstimmen. Sie hatte zuvor Akteneinsicht beantragt.

Das Netzwerk «Tolerantes Brandenburg» wurde 1998 von der damaligen SPD-Landesregierung ins Leben gerufen. Es besteht aus mehreren Vereinen, darunter die Opferperspektive, das Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien oder der Verein gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit. Für die Umsetzung federführend ist eine Koordinierungsstelle, die in der Staatskanzlei angesiedelt ist und von der ehemaligen Sozialstaatssekretärin Angelika Thiel-Vigh (SPD). Die Zuwendungen der Landesregierung an die Vereine des Netzwerks haben sich laut Staatskanzlei von 2013 bis 2019 von rund 2,4 Millionen auf fast 5 Millionen Euro mehr als verdoppelt.

Die Brandenburger AfD wird vom Verfassungsschutz als rechtsextremistischer Verdachtsfall beobachtet.

Landesregierung zu AfD-Anfrage über “Tolerantes Brandenburg”

Article note: #whoop! + #thx4sharing

So schön ein jedes einzelne Turnier sein mag… Als Teammitglied bei einem Wettkampf dabei zu sein und sich mit über 300 Spieler*innen aus 23 Ländern auf zwei perfekt vorbereiteten Kursen sportlich zu begegnen, ist eine ganz besondere Erfahrung. Geplant war sie ursprünglich vom 19.08. bis 22.08.2020, vergangene Woche war es dann endlich soweit. Die Discgolf-Europameisterschaft konnte nach langem Warten corona-bedingt mit einem Jahr Verspätung durchgeführt werden.

36 Spieler*innen gingen in neun Divisionen für das deutsche Team an den Start und konnten vom 11.08. bis 14.08.21 erfahren, wie es sich anfühlt, Discgolf als Team wenngleich als Individualspieler*in auf einem Top-Niveau und international zu spielen. Einen Monat haben freiwillige Helfer*innen benötigt, den wunderschönen Park um das Schloss von Konopiště so herzurichten, dass ein sportliches Top-Event auf die Beine gestellt werden konnte, das seinesgleichen sucht. Bereits auf Bahn 1 des Franz-Ferdinand-Kurses wurde deutlich, dass die 18 Bahnen in Konopiště mit viel Liebe fürs Detail geplant wurden und alle Aktiven eine ganze Menge an Höhenmetern zurücklegen werden.

Auch während des Turniers haben unzählige Freiwillige dafür gesorgt, dass Zeitpläne eingehalten wurden, die Sicherheit der Passanten gewährleistet wurde, Live-Statistiken geführt wurden und die Spieler*innen sich wohl fühlten und angemessen betreut wurden.

Auch  für das deutsche Team gab es viel ehrenamtliche Unterstützung, allen voran seien hier genannt Team-Kapitän Frank Hellstern, die beiden Co-Team-Kapitäne Guido Klein und Stephan Mesel sowie Irmgard Sieben.  U.a. standen das Austeilen der Team-Trikots, die Organisation eines wunderbaren Team-Abends, die bürokratische Entlastung bei Aktionen wie dem für alle Spieler*innen und Team-Mitgliedern durchgeführten Corona-PCR-Test und die Updates via Messenger an. Ganz besonders hervorzuheben war mit Sicherheit auch das Begleiten der Spieler*innen mal zu Beginn, mal zum Ende und auch inmitten der Runden. Auf der EM wurde deutlich, warum es irgendwie auch ein echtes Team-Event ist. Viele Spieler*innen spielten nicht nur, sondern unterstützten direkt vor oder nach ihrem Spiel ihre Team Kolleg*innen.

Natürlich war Tschechien auch aus sportlicher Sicht ein absolutes Discgolf-Highlight. Dieses Jahr holte die deutsche Delegation 3x Silber und 1x Bronze:

  • Susann Fischer: Platz 2 (FP50)
  • Christine Hellstern: Platz 3 (FP50)
  • George Braun: Platz 2 (MP60)
  • Rudolf Haag: Platz 2 (MP65)

Die Hoffnungsträger Simon Lizotte und Marvin Tetzel fielen nach einer sehr starken ersten Runde (beide -10, Platz 2, MPO) am Ende auf die Plätze 7 und 22 zurück und Timo Hartmann verpasste bei den Jugendlichen das Treppchen knapp (Platz 4, MJ19).

Unabhängig von den deutschen Spieler*innen haben insbesondere Finnland, Schweden, Estland und Dänemark gezeigt, dass insbesondere der Norden in Europa sehr stark geworden ist und der europäische Discgolf-Sport näher an die Weltspitze gerückt ist. Das gilt mit Sicherheit für die Männer, aber insbesondere auch die Frauen haben mit Henna Blomroos (Platz 1), Kristin Tattar (Platz 2), Eveliina Salonen (Platz 3) gezeigt, dass sich Europa zu einem starken Discgolf-Kontinenten entwickelt.

Denjenigen, die selbst nicht dabei sein konnten oder diejenigen, die ein Gefühl dafür bekommen möchten, wie eine Europameisterschaft im Discgolf aussehen kann, seien folgende Medien-Partner der EM zu empfehlen:

MPO mit SpinTV

FPO mit More Disc Golf

proDiscgolf.cz: u.a. mit Interviews mit Simon Lizotte und Marvin Tetzel
Disc Golf Guide: u.a. MP40
Ergebnisse und Runden-Ratings auf den Seiten der PDGA
ParTherapie als offizieller deutscher Medienpartner

Für die deutsche Discgolf-Community haben sich ganz besonders Dominik Stampfer und Benedikt Heiß eingesetzt. Mit ihrem Podcast ParTherapie (@ParTherapie | Linktree) haben sie sich trotz eigener Teilnahme vor, während und nach der EM ans Mikrofon gesetzt und für uns vor Ort aufgezeichnet. Dabei kamen nicht nur sie selbst zu Worte. Viele Spieler*innen und Verantwortliche haben dazu beigetragen, dass „Domi“ und „Bene“ uns die EM 2021 ein Stückchen näher bringen. Hört rein und bekommt ein Gefühl für diese besondere Zeit!

Article note: Liebe LH, bitte schaut doch vor der nächsten (so euphorischen) Radel-News mal mindestens in die MAZ-Artikel zu Potsdams Radwegen rein, oder probiert die Rad-Infrastruktur in Potsdam doch selber mal aus ...!
Fahrrad-aktivstes Stadtparlament gesucht: Kommunalpolitiker*innen als Vorbilder gefragt
Stadtradeln 2021 (Foto: Klima Bündnis/Laura Nickel)
Stadtradeln 2021 (Foto: Klima Bündnis/Laura Nickel)
Stadtradeln 2021 (Foto: Klima Bündnis/Laura Nickel)

Vom 6. bis 26. September 2021 heißt es in Potsdam wieder: Rauf aufs Rad und los geht’s! Auch in diesem Jahr nimmt die Landeshauptstadt an der bundesweiten Aktion STADTRADELN des Klimabündnisses teil. Dabei geht es darum, einzeln oder als Team die meisten Fahrradkilometer zu sammeln und so aktiv CO2 einzusparen. Gesucht werden neben den fleißigsten Teams und Radelnden auch Deutschlands fahrrad-aktivste Kommune und das fahrrad-aktivste Stadtparlament. Bereits über 60 Teams haben sich angemeldet; die Anmeldung für die Aktion ist unter www.stadtradeln.de/potsdam möglich.

„Das Fahrrad hat vor mehr als 200 Jahren die Welt erobert. Es ist mittlerweile ein Alltagsverkehrsmittel, auch in Potsdam. Fahrradfahren ist umweltfreundlich, hält gesund, ist kostengünstig, entlastet den Straßenverkehr und ist ein Wirtschafts- und Tourismusfaktor. Und ganz nebenbei macht es auch noch richtig viel Spaß.  Radfahren braucht Platz, Schutz und Engagement. Bei der Aktion können wir wieder zeigen, dass wir alle einen Beitrag leisten können, das Klima zu verbessern und unsere Straßen zu entlasten. Für den Umstieg vom Auto auf das Fahrrad bietet Potsdam gute Bedingungen. Ich möchte alle Potsdamerinnen und Potsdamer herzlich einladen, die Aktion zu nutzen, um das Fahrradfahren auch und vor allem im Alltag auszuprobieren. Unser Ziel ist natürlich, unseren Kilometerrekord vom letzten Jahr in diesem Jahr wieder zu überbieten. Daher: Treten Sie gemeinsam mit mir in die Pedale!“, sagt Oberbürgermeister und Schirmherr der Aktion Mike Schubert.  

„Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr, sogar ein Viertel der CO2-Emissionen des gesamten Verkehrs verursacht der Innerortsverkehr. Wenn nur 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren würden, ließen sich allein in Deutschland etwa 7,5 Millionen Tonnen CO2 vermeiden. Auch Potsdam kann dafür einen wichtigen und notwendigen Beitrag leisten. Auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, zur Hochschule, zum Einkaufen oder einfach in der Freizeit: alle Potsdamerinnen und Potsdamer oder Pendlerinnen und Pendler nach Potsdam sind gefragt.“, ergänzt Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt.

Ob im Freundes- und Bekanntenkreis, auf der Arbeit, im Verein, in der Schule oder Hochschule – Teams können überall gebildet werden. Alternativ können sich Interessierte auch beim offenen Team Potsdam anmelden.

An der Aktion STADTRADELN in Potsdam beteiligten sich im vergangenen Jahr insgesamt 2.922 Radlerinnen und Radler in 173 Teams. Im Zeitraum vom 7. bis zum 27. September 2020 wurden über 630.000 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt und so 93 Tonnen CO² eingespart (Berechnung basiert auf 142 Gramm CO² pro Personen-Kilometer). Im Vergleich zu 2019 wurden 2020 in Potsdam bereits über 200.000 Kilometer mehr geradelt. Deutschlandweit haben im Aktionszeitraum 1.482 Kommunen und über 520.000 Menschen mehr als 100 Mio. Kilometer auf dem Fahrrad zurückgelegt und somit mehr als 16.000 Tonnen CO² vermieden.

Der internationale Wettbewerb STADTRADELN des Klima-Bündnis lädt alle Mitglieder der Kommunalparlamente ein, als Vorbild für den Klimaschutz in die Pedale zu treten und sich für eine verstärkte Radverkehrsförderung einzusetzen. Im Team mit den Fraktionen oder mit Bürger*innen sollen möglichst viele Fahrradkilometer für die Kommune gesammelt werden. Die Kampagne STADTRADELN will Bürger*innen für das Radfahren im Alltag sensibilisieren sowie die Themen Fahrradnutzung und Radverkehrsplanung stärker in die kommunalen Parlamente einbringen. Seit 2017 können auch Städte, Gemeinden und Landkreise außerhalb Deutschlands die Kampagne an 21 zusammenhängenden Tagen zwischen Mai und September durchführen. Es gibt Auszeichnungen und hochwertige Preise zu gewinnen – vor allem aber eine lebenswerte Umwelt mit weniger Verkehrsbelastungen, weniger Abgasen und weniger Lärm.