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Wir verurteilen das tödliche europäische Grenzregime

Wir sind es leid, Aufschreie nur dann zu hören, wenn Bilder von Unmenschlichkeit und Tod an den europäischen Außengrenzen auf den Bildschirmen in den Wohnzimmern zu sehen sind. Melilla ist kein Einzelfall. Tödliche Grenzen sind das alltägliche Böse. Aber die europäische Regierung, die Politiker und die meisten ihrer Bürger*innen tun so, als ob es nicht passiert. Jeden Tag sterben Menschen: in Melilla, im Mittelmeer, in Polen, Weißrussland, Litauen – im Namen des Schutzes der Festung Europa.

Aktivist*innen gehen jeden Tag auf die Straße, um diese Politik zu verurteilen, aber die europäischen Regierungen und Politiker wollen nicht hören. Wir verurteilen die Brutalität und Unmenschlichkeit, mit der Schwarze Menschen aus Afrika behandelt werden, die als Eindringlinge in den europäischen Kontinent und die europäische Zivilisation bekämpft werden.  Heute wollen wir keine Geschichtsstunde über Kolonialismus oder Neokolonialismus abhalten. Wir fordern Gerechtigkeit für alle früheren und heutigen Opfer dieser unmenschlichen europäischen kolonialen Grenzpolitik.

Der spanische Premierminister Sanchez lobte das Vorgehen der Sicherheitskräfte. EU-Ratspräsident Charles Michel sicherte den spanischen Behörden seine volle Unterstützung zu. Ohne Obduktion und Identifizierung sollen die Menschen schnell beerdigt werden. Geht es darum, das Verbrechen zu vertuschen?! Haben die Familien nicht das Recht, ihre Enkel*innen, Kinder, Liebhaber*innen und Geschwister selbst zu bestatten? Was für eine unmenschliche und leitungslose Art, auf eine Katastrophe zu reagieren! „Dieses Blut wird nicht umsonst von ihren Händen verschwinden. Die Mörder werden keinen Frieden finden“, meinte Eine von uns.

Steuergelder für die Finanzierung tödlicher europäischer Grenzen auszugeben, wird die Menschen nicht aufhalten. Es wird sie nur noch gefährlicher und unmenschlicher machen. Ihr solltet besser aufhören, korrupte Regierungen in unseren Ländern zu euren Gunsten zu finanzieren und zum Profit für eure egoistischen Regimes.

Ich zitiere eine gemeinsame Presseerklärung von Pro Asyl und Flüchtlingsräten Deutschlands vom 29.06:

„Die Eskalation vom Wochenende reiht sich ein in die massive Gewalt gegen Schutzsuchende an den EU-Außengrenzen – und muss doch endlich eine Zäsur darstellen!“ Man liest in diesen Tagen von ‚erneuter‘ oder ‚wiederholter‘ Gewalt. Die Formulierungen treffen zu und bagatellisieren den in Kauf genommenen Tod von Schutzsuchenden. Seit Jahren sind sie im Mittelmeer, in illegalen Pushbacks, in polnischen Wäldern und an fast allen anderen Außengrenzen der EU vor aller Augen tödlichen Gefahren ausgesetzt. Das Verprügeln von Schwerverletzten ist aber zweifellos eine neue Stufe der Barbarei, vor allem wenn es von den politisch Verantwortlichen gelobt wird“, so Dave Schmidtke, Pressesprecher des Sächsischen Flüchtlingsrates.“

Es ist an der Zeit, dass die politischen Entscheidungsträger*innen zurück ans Reißbrett gehen, Verantwortung für ihre menschenverachtende Politik übernehmen, die Grenzen öffnen, die Menschen sich frei auf diesem Planeten bewegen lassen und anfangen, sich für globale Gerechtigkeit einzusetzen.

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Wir dokumentieren: Am Mittwoch, den 6. Juli 2022 findet am Staudenhof in Potsdam ab 19 Uhr eine hochkarätig besetzte Veranstaltung der Linken statt.

Im Aufruf und Einleitungstext dazu heißt es:

Ende 2020 berichteten die Vereinten Nationen, dass mittlerweile 38% der jährlichen globalen CO2-Emissionen auf das Konto des Bau- und Gebäudesektors gehen. Wollen wir das 1,5 Grad-Ziel erreichen, müssen wir also auch die Art des Bauens drastisch ändern. Doch die Debatten über die Verzahnung von Klimaschutz und Bau- bzw. Wohnungspolitik kommen nur mühsam in Gange – ganz zu schweigen von einem echten Systemwechsel. Was notwendig ist, um diesen voran zu bringen und welche konkreten Schritte wir jetzt in Potsdam und Brandenburg gehen müssen, wollen wir mit euch diskutieren. Als Ort haben wir dazu ganz bewusst den Staudenhof ausgewählt. Denn auch hier soll sogenannte graue Energie vernichtet werden, indem der Staudenhof abgerissen und durch ein neues Gebäude ersetzt werden soll.

Aus unserer Sicht ist dies eine ganz wichtige stadtpolitische Debatte. Denn in Potsdam werden seit Jahren nutzbare Gebäude abgerissen, um den konservativen Traum eines Wiederaufbaus der barocken Mitte zu verwirklichen. Wir erinnern an den Kampf um die Fachhochschule.
Das mit dem Staudenhof das nächste große Gebäude mitten in Potsdam abgerissen werden soll ist nicht nur eine soziale Katastrophe, sondern eben auch eine Fehlentscheidung beim Kampf gegen den Klimawandel. In Potsdam wird dieser wird dieser klimapolitische Unsinn ausgerechnet von den Grünen vorangetrieben und unterstützt.

Auf dem Podium werden diskutieren:


✪ Daniel Fuhrhop
Wirtschaftswissenschaftler im Fachgebiet Ökologische Ökonomie an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
✪ Andreas Rieger
Präsident der Brandenburgischen Architektenkammer
✪ Frauke Röth
Architects for Future
✪ Isabelle Vandre
Wohnungspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Brandenburger Landtag und Potsdamer Stadtverordnete

Der Beitrag Klimakiller Baubranche erschien zuerst auf Potsdam - Stadt für alle.

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Visualising Knowledge is an open book from PBL Netherlands Environmental Assessment Agency, based on 25 years of making charts:

PBL data visualisation is about visualising research results, using graphs, maps, diagrams and infographics. Over the years, the variety in types of visualisation formats has greatly increased. In addition, visualisations have to be presented in an increasing number of different media: from figures in reports to interactive visualisations that are easy to read on smartphones and tablets.

The book ‘Visualising knowledge’ provides insight into how visualisations at PBL are created in a process of close collaboration between visualisation experts, researchers and communication experts, always keeping in mind both the medium and the target audience.

The original version is in Dutch, and they just published an English version. Download either version here.

Tags: book, lessons, public

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Das Ultimate Frisbee Team aus der Brandenburgischen Landeshauptstadt feiert den größten Erfolg der Vereinsgeschichte: mit dem 15:4 Sieg im vorletzten Gruppenspiel gegen Puyal aus Indien ziehen die Goldfingers ins Achtelfinale der Masters Club-WM ein!

Am 29.06.22 geht es im Achtelfinale gegen keinen geringeren als Boneyard aus den USA. Boneyard ist dreimaliger Club-Weltmeister bei den Masters.

Die US-Amerikaner sind zwar haushoher Favorit, doch die Brandenburger wollen ihre minimale Chance nutzen und zumindest ein gutes Spiel zeigen und dem Favoriten alles abverlangen.

Ins Achtelfinale haben es 10 dominierende nordamerikanische Teams (USA, Kanada), 4 europäische (Deutschland (Hamburg, Potsdam), England, Frankreich) sowie ein australisches und ein venezuelanisches Team geschafft.

konzentrierte Vorbereitung der Goldfingers (Foto: Nina Bruns)

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An Introduction to Statistical Learning, by Gareth James, Daniela Witten, Trevor Hastie, and Rob Tibshirani:

As the scale and scope of data collection continue to increase across virtually all fields, statistical learning has become a critical toolkit for anyone who wishes to understand data. An Introduction to Statistical Learning provides a broad and less technical treatment of key topics in statistical learning. Each chapter includes an R lab. This book is appropriate for anyone who wishes to use contemporary tools for data analysis.

The PDF version of the book is free to download. There’s also a free online course companion.

Tags: book, learning, R