Article note: Schade, dass ich dich einen großartigen Dienst (noch?) nicht benutze ...

Microsoft werkelt aktuell an einem eigenen Pendant zu Smart Compose von Gmail. So will man bei Outlook.com ein ähnliches Feature einbinden, das dann eure Texteingaben voraussagen kann. Dadurch werden euch dann Wörter /Fortsetzungen des jeweiligen Satzes vorgeschlagen und ihr könnt sie auf Wunsch vervollständigen und euch so ein paar Tastenanschläge ersparen.

Öffentlich ist das Feature noch nicht, sucht also zunächst noch nicht danach. Die Vorschläge sollen als hellere Vorschau eingeblendet werden und mit einem Druck auf die Tab-Taste könnt ihr sie annehmen und folglich eure Wörter bzw. ganze Sätze vervollständigen – genau wie in Gmail mit Smart Compose. Ausrollen will Microsoft das Feature noch im Mai 2020 – vermutlich zunächst aber nur für englischsprachige Texte, nehme ich an.

Maschinelles Lernen soll dann wohl zum Einsatz kommen, damit der Kontext besser verstanden wird und sich die Vorschläge auf lange Sicht auch eurem eigenen Stil anpassen. Ihr könnt diese Vervollständigungen dann aber ganz nach eigenem Gutdünken an- oder ausknipsen. Zusätzlich soll Microsoft übrigens auch für die Webversion von Outlook eine Option entwickeln, die euch E-Mails dann für einen bestimmten Termin einplanen lässt. Diese Funktion soll aber erst im zweiten Quartal 2020 folgen.

-> Zum Beitrag Microsoft Outlook: Webversion kann bald eure Texteingaben voraussagen

-> Zum Blog Caschys Blog

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Article note: #immerhin!(?)

Die Stadt stellt mit dem Doppelhaushalt 2020/21 Geld für insgesamt 14 neue Bandproberäume und ein Tonstudio bereit. Gebaut werden soll im Archiv und im Freiland. Das Atelierhaus Scholle 51 geht leer aus

Die Stadt investiert in neue Bandproberäume. Mit dem Doppelhaushalt 2020/21 sind nach Angaben der Kultur-Fachbereichsleiterin Birgit-Katharine Seemann Mittel für insgesamt neue 14 Bandproberäume im Archiv und im Freiland freigegeben worden.

Die Baukosten für Bandproberäume im Keller des Archivs liegen nach ihren Angaben bei 570.000 Euro. Die Summe sei für 2021 und 2022 eingeplant, sagte sie im Kulturausschuss.

Beim Freiland sind nach Angaben der Fachbereichsleiterin 230.400 Euro für den Ausbau von Bandproberäumen und einem Tonstudio im Haus 4 eingeplant.

Über die Finanzierung zusätzlicher Bandprobemöglichkeiten im Freiland wird bereits seit Jahren verhandelt.

In einem aktuellen Positionspapier der Kulturlobby wird die von der Szene favorisierte große Variante mit 13 Studios in zwei Etagen aufgegriffen, deren Kosten auf mehr als 900.000 Euro geschätzt werden. Die von Seemann vorgestellte kleinere Variante bringt sechs Räume in einer Etage.

Die früheren Bandproberäume im Archiv sind seit der ersten baupolizeilichen Sperrung von Teilen des maroden Gebäudes im Herbst 2008 gesperrt.

Bei der seit Jahren forcierten Sanierung des Kulturzentrums war ihre Herrichtung nachrangig. Zunächst ging es in ersten Abschnitten mit der Brandschutzsanierung und sowie der Sanierung von Dach und Fassade um die Sicherung des Hauses für den Veranstaltungsbetrieb.

Seemann verwies im Kulturausschuss darauf, dass für das Archiv noch weitaus mehr Investitionsmittel im Haushalt seien. Die Gesamtinvestition für das Archiv liegt demnach bei gut 1,6 Millionen Euro, bereitgestellt, aber noch nicht komplett abgerufen wurden bisher 625.000 Euro.

Fehlende Bandproberäume sind in Potsdam seit der Schließung der alten Brauerei am Leipziger Dreieck 2014 ein Dauerthema. Publikumswirksamer Musikerprotest bahnte den Weg zur Öffnung des alten Rechenzentrums im Spätsommer 2015 für Künst

Als bittere Ironie empfanden es viele der damals Aktiven, dass ausgerechnet die Musiker im Rechenzentrum keinen Platz fanden.

Aktuell fehlen in Potsdam nach Angaben der Kulturlobby „mindestens 80 Räume“ mit einer Gesamtfläche von gut 2000 Quadratmetern. 200 bis 250 Musiker und Bands hätten dringenden Bedarf.

Die Stadt sei „im Begriff, eine ganze Generation engagierter Musiker zu verlieren“, heißt es im Positionspapier.

In dieser Stellungnahme wird neben dem Archiv und dem Freiland ein Ausbau von sieben Proberäumen im Kunsthaus Scholle 51 in Potsdam-West empfohlen. Ergebnis: negativ.

„Bei den 200.000 Euro für die Scholle müssen wir leider absagen“, so Seemann im Kulturausschuss, „weil wir sie ganz einfach nicht haben.“

Völlig offen sind die Pläne für ein neues Bandprobezentrum in der Schiffbauergasse. Im Doppelhaushalt findet sich dazu keine Information.

Article note: #schöneidee! (Leider einen Tag zu spät gelesen ... :-[)

Am Freitagnachmittag wollen Musiker der Musik- und Aktionsgruppe “Lebenslaute” zum 75. Jahrestag der Kapitulation des Naziregimes gegen den Neubau der Garnisonkirche in Potsdam demonstrieren.

Um 15.30 Uhr sollen an der Ecke Dortustraße/ Breite Straße alte Chorälen mit zum Teil neuen Texten, darunter das Lied “Moorsoldaten” (1933 im KZ Bürgermoor geschrieben) und ein aserbaidschanisches Friedenslied, mit Geige, Bratsche, Cello und Querflöte, vorgetragen werden. Für die Initiatoren ist die Garnisonkirche weiterhin ein “Symbol des preußischen Militarismus”. Wäre die Ruine der 1968 gesprengten Kirche vielleicht noch ein passendes Mahnmal gewesen, der Wiederaufbau stehe aber „dafür, dass momentan in Deutschland nicht der Frieden, sondern Militarismus und Nationalismus gefördert werde”, heißt es in der Ankündigung des Protests. Es sei zu befürchten, dass in diesem Bau “in neuer Form stattfinden wird, was früher schon hier stattfand: Krieg wird als notwendig erklärt und der Waffeneinsatz zum Mittel der Wahl erhoben”.

“75 Jahre nach der Kapitulation des faschistischen Deutschlands dürfen keine Mittel verwendet werden, um eine für die Nazis so bedeutsame Kriegskirche wieder zu errichten”, sagt Franziska P., Sopransängerin bei Lebenslaute. Nur “wer den Frieden will, sich auch auf den Frieden vorbereiten und ihn leben […]. Nur wer Krieg wolle, übe den Krieg”, heißt es in einer Mitteilung des Bündnisses.