Article note: #esistsowiderlich!!1!

Wiederwahl als Fraktionschef Brandenburgs AfD-Fraktion steht fest zu Andreas Kalbitz

Nach seinem juristischen Sieg hält Brandenburgs AfD-Chef Andreas Kalbitz auch in seiner Fraktion die Zügel wieder fest in der Hand. Die Landtagsfraktion wählte den Rechtsnationalen am Dienstag wieder zum Fraktionsvorsitzenden. Es gab allerdings auch fünf Gegenstimmen.

Brandenburgs AfD-Landeschef Andreas Kalbitz ist auch wieder Fraktionsvorsitzender im Landtag. Die Landtagsfraktion wählte den 47-Jährigen am Dienstag in Potsdam mit 16 Ja-Stimmen. Es gab fünf Nein-Stimmen und eine Enthaltung, wie die Fraktion mitteilte.

Kalbitz sprach im Anschluss auf einer Pressekonferenz von einem „wichtigen und eindeutigen Signal“ der Fraktion. „Wir haben stabile Verhältnisse“, betonte er. Auf die fünf Gegenstimmen reagierte Kalbitz gelassen. Eine Zustimmung von rund 76 Prozent seien in der AfD „fast sozialistische Verhältnisse“, fügte er hinzu.
Bundesschiedsgericht der Partei entscheidet

Das Landgericht Berlin hatte einen Beschluss des AfD-Bundesvorstands zur Beendigung seiner Parteimitgliedschaft für unzulässig erklärt. Damit ist Kalbitz bis zu einer Entscheidung des Schiedsgerichts vorerst wieder Mitglied der Partei. Vorübergehend war er parteiloses Mitglied der Fraktion. Der Landtag war der Ansicht, für den Fraktionsvorsitz sei eine erneute Wahl notwendig.

Von Igor Göldner

Article note: #esistwiderlich!

Manches was in dieser Stadt passiert, ist so platt und doof, dass man sich fast nicht die Mühe machen will, es zu kritisieren. Erfordert Kritik doch immer eine Beschäftigung mit ihrem Gegenstand und intellektuelle Anstrengungen. Und trotzdem muss man sich auch immer mal wieder mit so irren Vorhaben wie dem Schülerprojekt „Teilung-Einheit“ am Baustellenzaun der Nazikirche in der Breiten Straße auseinandersetzen. Allein schon, weil derartige „Projekte“ durchaus aussagekräftig hinsichtlich der gesellschaftlichen Zustände sind – nicht nur in dieser Stadt.

Um was geht es? Allergisch wie die Garnisonkirchenstiftung auf jede Form der Kritik an der Errichtung einer Kopie des zentralen religiösen Wallfahrtsortes der radikalen Rechten während der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus reagiert, fühlt sie sich auch durch Graffiti, Aufkleber, Plakate und ähnliches an „ihrem“ Baustellenzaun provoziert. Um dem etwas entgegenzusetzen, übernimmt sie die Strategie der Potsdamer Stadtwerke, die schon seit Jahren Verteilerkästen, Trafohäuschen u.ä. von Sprayern, die mittlerweile auch irgendwie ihren Lebensunterhalt verdienen müssen, mit naiver Malerei (Sonnenblumen, Käfer, Schloss Sanssouci, etc.) “verschönern“ lassen. Natürlich darf es am Zaun der Garnisonkirche nicht irgendein belangloses Bild einer Wiese mit Schmetterlingen sein. Und Bilder aus den Fotoalben der Angehörigen des berühmten Infanterieregimentes 9, die sich – darauf ist man bei der Stiftung sehr stolz – in der Garnisonkirche seelsorgerisch in ihrem Tun unterstützen ließen, möchte man dann doch nicht nehmen. Erschossene Frauen und Kinder in einer Grube irgendwo zwischen Białystok und Moskau, eine junge Frau an einem Galgen, eine Schild mit der Aufschrift „Partisanen“ um den Hals, die Erschießung von „Kommissaren“ an einem Waldrand, lachende junge Männer in Wehrmachtsuniformen, die einen alten Mann mit langem Bart foltern… nein, wird man sich bei der Stiftung gedacht haben, das geht nicht, das kommt gerade nicht so gut und irgendwer muss ja auch an die Kinder denken.

Statt sich also kritisch mit der Geschichte des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen, also der Geschichte der Garnisionkirche, wird sich an diesem Ort mit dem „Sturz der SED Diktatur“ beschäftigt und somit indirekt mit den Verbrechen der völkischen Raserei gleich gesetzt.Damit dürfte nochmals klar geworden sein was von den Beteuerungen der Stiftung für den Wiederaufbau der Garnisionkirche zu halten ist, nicht nur ein Wallfahrtsort für Preußenfanatiker_innen und Faschist_innen schaffen zu wollen, sondern auch einen Ort der Versöhnung und des Lernens.

Apropos Kinder. Da es sich hierzulande eingebürgert hat, wenn es irgendwie um den Umgang mit der deutschen Geschichte geht, kritische Auseinandersetzung durch „Projekte“ mit Schüler_innen zu substituieren, warum sollen die nicht auch hier die Drecksarbeit übernehmen? Und so dürfen jetzt 12 Schüler*innen der Voltaireschule den Baustellenzaun anmalen. Betreut werden sie dabei von der im Rechenzentrum ansässigen Malerin Jeanne van Dijk, deren künstlerischer Integrität zuliebe man hoffen muss, dass sie diesen Job annehmen musste. Denn was da entstehen soll, ist Propaganda vom Feinsten, so zumindest vermeldet es die PNN: „…soll … an die friedliche Revolution 1989/90 erinnert werden. … Fotos aus der Zeit der deutschen Teilung und der Wiedervereinigung prägten die Erinnerung vieler Generationen, sie weckten Emotionen, Gedanken und Fragen…“. Mit der Ineinssetzung von „friedlicher Revolution“ und Wiedervereinigung wird die die Geschichte des Aufbegehrens in der DDR im Herbst 1989 wieder als der große Ausdruck des Wunsches nach deutscher Wiedervereinigung dargestellt. Eine Erzählung wie sie die bundesdeutschen Geschichtsinstitutionen seit 30 Jahren wiederholen, um nicht über damals artikulierte Wünsche nach einem menschenfreundlicheren und demokratischen Sozialismus und die Gründe für deren Scheitern, die über die Behauptung „das waren halt unrealistische Phantastereien einer verschwindenden Minderheit“ hinausgehen, reden zu müssen. Nein, die deutsche Teilung und Wiedervereinigung, das ist das zentrale Paradigma der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Daran wird nicht gerüttelt. Und wessen Erinnerung nicht davon geprägt ist, wer sich nicht vom Wunsch nach einem Deutschland von Maas bis an die Memel, z.Z. von Rhein bis Oder (Notgedrungen, denn Vertreibung bleibt bekanntlich Unrecht!) anrühren lässt, der ist eh nicht von hier, gehört eh nicht dazu und ist wahrscheinlich Kommunist_in, wenn nicht noch Schlimmeres. Jedenfalls, die neu erbaute Garnisonkirche, ein Projekt nationaler Bedeutung immerhin, soll wohl irgendwie, so zumindest lässt sich dieses „Projekt“ verstehen, den ewigen deutschen Wunsch nach Vereinigung abschließend krönen oder so. Wir hoffen erneut, dass die beteiligten Schüler_innen das nur machen um sich bei ihrer Lehrer_innen einzuschmeicheln um eine gute Note zu bekommen.

Das Bemalen des Zaunes wird durch die die Garnisonkirchen-Fördergesellschaft, die Bundesstiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur und die F.C. Flick-Stiftung gefördert. Nun kann ja nicht alles, was mit dem „Wiederaufbau“ der Garnisonkirche zu tun hat, aus Steuermitteln bezahlt werden, das ist klar. Aber dass die Fördergesellschaft es noch nicht mal schafft, aus den Mitteln, die ihr von alten Nazis und deren Erben, Fernsehsternchen mit dem Wunsch „was Bleibendes zu hinterlassen“, naiven Tourist_innen und Sozialdemokrat_innen überlassen werden, ein paar Eimer Farbe zu bezahlen, erstaunt dann schon. Oder war es nicht fehlendes Geld oder Geiz, sondern das ganz besondere Gespür der Liebhaber_innen der Nazikirche für den Geist des Ortes, dass sie die beiden Stiftungen mit ins Boot holen ließ? Die Bundesstiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur ist die zentrale bundesdeutsche Instanz zur Verwaltung der DDR-Geschichte. Ihr Tätigkeitsschwerpunkt liegt dabei auf der Instrumentalisierung der Geschichte des „real existierenden Sozialismus“ zur Delegitimierung sämtlicher Vorstellungen die Welt besser einzurichten. Es erstaunt nicht, dass sich in ihrem Umfeld diverse „DDR-Bürgerrechtler_innen“ wohlfühlen, die sich in den letzten Jahren zur mehr oder weniger Neuen Rechten bekannt haben. Die F.C. Flick Stiftung engagiert sich „gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz“. Gegründet wurde sie von Friedrich Christian Flick, Enkel des Rüstungsunternehmers und Kriegsverbrechers Friedrich Flick, der hier ein paar Krümel seines enormen Vermögens dafür aufwendet, davon abzulenken, dass dieses Vermögen rechtmäßiger Weise eingezogen und an die ehemaligen Zwangsarbeiter_innen seines Großvaters hätte ausbezahlt werden müssen. Die Kooperation dieser drei Institutionen mit dem Ziel, junge Menschen einen Baustellenzaun mit erbaulichen Bildern zur deutschen Einheit bemalen zu lassen, spiegelt das ganze Elend des „Wiederaufbaus“ der Garnisonkirche wider. Seine intellektuelle und ästhetische Erbärmlichkeit, die Abwesenheit jeder Form von Schamgefühl, die Abwehr der kritischen Auseinandersetzung mit den deutschen Verbrechen von Vernichtungskrieg und Shoah und das stolzdeutsche Auftrumpfen, endlich wieder die Größe der eigenen Nation feiern zu wollen. Wer sich an diesem „Schülerprojekt“ beteiligt, und sei es nur farbenanmischend, macht sich damit gemein.

Wir als Bündnis gegen den deutschen Einheitsbrei fordern:

– dem, unter anderen Vorzeichen, fortgesetzten Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch die Kirche sofort Einhalt zu gebieten.
– die Ausweisung van Dijk‘s aus dem Künstlerhaus RZ und ihre Vermittlung an eine der unbesetzten Ausbildungsstellen in einem Potsdamer Maler_innenbetrieb
– diesem schwarzen Tag für Kunst, Kultur und Zivilisation Rechnung zu tragen und das gesamte Areal schwarz zu verhüllen

Re:Kapitulation-Bündnis Potsdam

Article note: #nice! Aber Achtung: als Dock würde ich *nicht* das D6000 nehmen, da das mit DisplayLink arbeitet + die Linux-Unterstützung da mehr als schlecht ist ...!

Der Laptop Dell XPS 13 Developer Edition ist unter anderem in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit vorinstalliertem Ubuntu 20.04 LTS erhältlich. Wie Canonical mitteilt, ist das Notebook das erste, das für Ubuntu 20.04 LTS zertifiziert wurde.

“Dell und Canonical arbeiten seit dem Start des Projekts Sputnik im Jahr 2012 zusammen, um Entwicklern Ubuntu-Systeme zur Verfügung zu stellen, die auf Benutzerfreundlichkeit, Stabilität und Leistung zugeschnitten sind”, sagte Barton George, Gründer des Projekts Sputnik und der XPS Developer Edition von Dell Technologies.

Die Entwicklerteams von Dell und Canonical hätten umfangreich getestet um sicherzustellen, dass Ubuntu 20.04 LTS und alle seine Subsysteme wie WLAN, Bluetooth und Fingerabdruck-Authentifizierung einwandfrei funktionieren, heißt es in der Mitteilung von Canonical. Ubuntu 20.04 LTS erhalte zudem bis zu zehn Jahre lang Sicherheitsupdates und unterliege während des gesamten Lebenszyklus Regressionstests

Das Dell XPS 13 Developer Edition kommt im mit einem 16:10-Display, das bis 4K Ultra HD+ mit 3840 x 2400 Pixel auflöst. Das Notebook bringt ein Aluminium-Gehäuse und eine Handauflage aus Carbon mit. Intels Core i7-Mobilprozessoren der 10. Generation und bis zu 32 Gigabyte RAM sind dabei und auch ein Fingerabdruck-Lesegerät.

Im Shop von Dell ist das Notebook am Dienstag Nachmittag anders als angekündigt allerdings noch mit Ubuntu 18.04 LTS zu finden.

Der Beitrag Dell XPS 13 Developer Edition kommt mit Ubuntu 20.04 LTS erschien zuerst auf Linux-Magazin.

Article note: .oO(Ein Mal mit Profis ... #haarerauf)

Keine Entscheidung ist so offensichtlich bescheuert, dass das Kanzleramt und das Wirtschaftsministerium sie nicht noch toppen können: Acht Wörter sind zu viel: Leistungsschutzrecht soll verschärft werden.

OK pass auf, lass uns einen Kompromiss machen. Wir machen jetzt Leistungsschutzrecht 4.0, alles ist verboten, niemand darf mehr lesen oder schreiben. Dann warten wir zwei Jahre, bis die Verleger endlich alle pleite sind. Dann rollen wir diesen Schwachsinn wieder zurück und es kann eine neue Generation von Verlegern ans Ruder. Deal?