Old but not bus­ted … – Die­ser Inhalt wur­de vor mehr als 15 Jah­ren publi­ziert. Die Kor­rekt­heit und Ver­füg­bar­keit von Links kön­nen lei­der nicht gewähr­leis­tet werden.

Nun, nach­dem mei­ne B.A.-Arbeit in „Sack und Tüten“ ist und nur noch die münd­li­che Ver­tei­di­gung am kom­men­den Mitt­woch aus­steht, kann ich eig. schon jetzt von einem erfolg­rei­chen Ende (die­ses Stu­di­ums) spre­chen. *jip­pi!* 🙂

Spe­zi­ell in den letz­ten Tagen bzw. Wochen habe ich wie­der vie­le Din­ge gelernt und auch die letz­ten drei Jah­re haben eini­ge Erkennt­nis­se gelie­fert. Die prä­sen­tes­ten (und aktu­ell in mei­nem Kopf her­um spu­ken­den) davon will ich im Fol­gen­den mal ganz kurz, unge­ord­net & nicht voll­stän­dig aufschreiben…

Also:
Grafiken/Bilder/… in einer Arbeit, die am Ende auch aus­ge­druckt wird, soll­te man nicht unbe­dingt mit einer hohen Kom­pres­si­on spei­chern, denn das sieht in der Print-Ver­si­on echt blöd aus! (Auch wenn es nett ist, dass das PDF mit 70 Sei­ten, 25 far­bi­gen Abbil­dun­gen und einem im Anhang ein­ge­bun­de­nen ein­sei­ti­gen PDF nur knapp 3 MB groß ist…)

Eben­so soll­te man sich die digi­ta­le Ver­si­on der Arbeit vor­ab (zu Tei­len) mal aus­dru­cken um zu schau­en, ob die die ein­ge­bun­de­nen Abbil­dun­gen in einem guten Grö­ßen­ver­hält­nis (zum Text und zur Sei­te) ein­ge­bun­den sind. – Man hat nur eine recht unge­naue (wenn nicht sogar fal­sche) Vor­stel­lung davon, wenn man sich nur das PDF vor­ab anschaut…

Wenn man die Arbeit mit/in (La)TeX schreibt und eine exter­ne Bib­TeX-Datei für die Lite­ra­tur und/oder eine exter­ne Glos­sar-Datei ein­bin­det, soll­te man für das kor­rek­te Set­zen der Refe­ren­zen meh­re­re Kom­pi­lier­durch­läu­fe benut­zen. Ich habe es in Anleh­nung an einen Tipp auf TeX-SE so gemacht:
pdflatex Masterdokument && bibtex Masterdokument && makeglossaries Masterdokument && pdflatex Masterdokument && pdflatex Masterdokument && evince Masterdokument.pdf

Soll­te man eine Grau­stu­fen­ver­si­on eines schö­nen bun­ten (und mit Links ver­se­he­nen) PDF benö­ti­gen, emp­feh­le ich die Kon­ver­tie­rung der far­bi­gen Ver­si­on mit­tels Ghost­script wie (schon 2008) bei handyfloss.net beschrieben.

Selbst defi­nier­te TeX-Makros – in mei­nem Fall fest ste­hen­de und mehr­fach ver­wen­de­te Strings (wie bspw. das Makro „\art“ für „Bache­lor-Arbeit“) soll­ten bei der Benut­zung im Doku­ment am Ende mit einem geschüt­zen Leer­zei­chen ver­se­hen wer­den, denn sonst wird das Leer­zei­chen näm­lich ein­fach vergessen/nicht berück­sich­tigt… – So wäre (eine mgl.) kor­rek­te Verwendung:
blatext2 \art\ blatext2

Es ist (zwar recht arbeits­in­ten­siv aber letzt­lich auch) enorm hilf­reich und Freu­de berei­tend, wenn man sich ein The­ma aus­sucht, wel­ches echt span­nend ist!

Man soll­te nicht zu viel Zeit für einen Abschluss benö­ti­gen, denn sonst kann es durch­aus pas­sie­ren, dass selbst die (sozia­le) Hans-Böck­ler-Stif­tung die För­de­rung eines (direkt an den Bache­lor-Abschluss anschlie­ßen­des) Mas­ter-Stu­di­ums mit der Begrün­dung „der zu lan­gen Vor­stu­di­en­zeit“ ablehnt. .oO(…)

Es ist nicht unbe­dingt not­wen­dig, sich mit Lehr­per­so­nal ab dem ers­ten Semes­ter anzu­le­gen… – Das kann näm­lich dazu füh­ren, dass man ganz klar an den Noten der beleg­ten Modu­le erken­nen kann, wer die­se Per­son ist. Und das ist dann dem Gesamt­no­ten­durch­schnitt (der in unse­rer „Leis­tungs­ge­sell­schaft“ ja nicht ganz unwich­tig ist…) nicht wirk­lich zuträg­lich! (An allen Modul­no­ten auf mei­nem Daten­kon­troll­blatt, die zwi­schen 2,7 und 4,0 lie­gen und somit die schlech­tes­ten sind, ist immer eine Per­son betei­ligt gewe­sen… *verrückt,oder!?*)

So viel dazu… – Grüßle! 🙂

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Hier mal kurz ein paar Links dem The­ma, wel­ches mich in die­sem Som­mer nun schon das zwei­te Jahr sehr begeistert…

PS:
Ich weiß, dass die­se Infor­ma­tio­nen irgend­wie red­un­dant sind, aber ich fin­de die Home­page der Hyzer­n­auts lei­der arg unüber­sicht­lich… Außer­dem ist es IMO echt unQL, wenn News über das Gäs­te­buch ver­brei­tet wer­den oder nur über (den geschlos­se­nen Bereich) von FB zugäng­lich sind… :-/

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Ich habe sie schon ein paar Tage an mei­ner Wand hän­gen und woll­te sie seit dem schon immer mal hier posten…

Die Regeln basie­ren auf dem Buch “Debug­ging” von David J. Agans. Wer noch ein paar Details zu den ein­zel­nen Regeln lesen möch­te, der kann hier mal schauen.

Doch nun (end­lich) die (Lebens)Weisheit:

  1. Under­stand the system
  2. Make it fail
  3. Quit thin­king and look
  4. Divi­de and conquer
  5. Chan­ge one thing at a time
  6. Keep an audit trail
  7. Check the plug
  8. Get a fresh view
  9. If you did­n’t fix it, it ain’t fixed

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…irgend­wie echt komisch (aber nicht im Sin­ne von lus­tig!), dass es ab heu­te (für immer) mit Star­ga­te vor­bei sein soll. Gera­de ist die letz­te Dop­pel­fol­ge von SG᛫U bei RTLII gelau­fen, alle haben sich (in Sta­sis­kap­seln) ver­ab­schie­det und Eli hat noch­mal (als ein­zi­ger Zurück­ge­las­se­ner) ganz ver­träumt in die Kame­ra gelä­chelt. – Ende.

Ich fin­de es echt scha­de, dass damit die erfolg­reichs­te Sci­Fi-Serie (der Welt) nach über 200 Fol­gen (wg. schlechter[er] Ein­schalt­quo­ten und somit einem ver­sieg­ten Geld­fluss) ihren Abschluss gefun­den hat. 

SG᛫U war zwar nicht so der Knal­ler, aber mitt­ler­wei­le hat­te ich mich sogar dran gewöhnt… *egal*

in sanc­tuam memoriam

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Die­se Woche kam (nun end­lich mal) eine E‑Mail mit Infor­ma­tio­nen zu dem für mich (nun end­lich mal) bei Gele­gen­heit – also im kom­men­den Win­ter­se­mes­ter – anste­hen­den Abschluss. Es geht also so lang­sam ans Ein­ge­mach­te…! (Lang, lang ists her, das ich auf­brach, um einen Hoch­schul­ab­schluss zu erlan­gen. Über sehr vie­le Umwe­ge und über die Mög­lich­kei­ten, zuerst ein Diplom (BA) zu bekom­men und dann den Magis­ter­grad zu erlan­gen, bin ich nun beim Bache­lor of Arts ange­langt. Naja, Haupt­sa­che ist ja der Zet­tel überhaupt…!)

Zu die­sen gan­zen Gedan­ken, die eher ambi­va­len­te Gefüh­le bei mir her­vor rufen & geru­fen haben, hat mich die­se Woche auch (wie­der) das The­ma Bil­dung all­ge­mein und spe­zi­ell in Deutsch­land und Pots­dam beschäf­tigt. Und dazu habe ich ein paar (aktu­el­le) Links und Anmer­kun­gen, die ich euch nicht vor­ent­hal­ten möchte.

Abschlie­ßend möch­te ich noch kurz ein paar (ver­schwur­bel­te und ganz per­sön­li­che) Gedan­ken zu The­ma Mas­ter Infor­ma­ti­ons­wis­sen­schaf­ten for­mu­lie­ren. Mir berei­tet vor allem fol­gen­de Rech­nung (mei­ner M.A.-Zugangsmöglichkeit nach der oben erwähn­ten Aus­wahl­sat­zung) Bauch­schmer­zen, da sie nicht mei­nem Ver­ständ­nis einer (sinn­vol­len) Bolognaum­zet­zung, dem seit Jah­ren infla­tio­när pos­tu­lier­ten Lip­pen­be­kennt­nis aller Ent­schei­de­rIn­nen im Bil­dungs­be­reich zum Bil­dungs­stand­ort Deutsch­land und mei­ner Vor­stel­lung von Bil­dung für Alle! entspricht:

  • Ich schlie­ße mein B.A.-Studium mit einer (rea­lis­ti­schen) 2,7 ab und erhal­te 15 Punk­te nach §6 Abs. 3.
  • Mei­ne nicht vor­han­de­ne Pra­xis­er­fah­rung – da ich den M.A. direkt an den B.A. hän­gen möchte/muss – beschert mir sat­te 0 Punk­te nach §6 Abs. 4.
  • Mit viel Gehirn­schmalz erhal­te ich die vol­le Höhe der zu errei­chen­den 3 Punk­te (die aktu­ell ver­öf­fent­lich­te Aus­wahl­sat­zung ist lei­der nicht auf dem neuesten/aktuellsten Stand und spricht desh. noch von 4 Punk­ten). nach §6 Abs. 6
  • Sum­ma sum­ma­rum habe ich dann 18 von 22 not­wen­di­gen (nach §6 Abs. 7) Punk­ten erreicht. *jubel*

Das heißt also, dass ich die mir feh­len­den vier Punk­te ent­we­der über 24 Mona­te Pra­xis­er­fah­rung – auf einem Arbeits­markt, auf dem IMHO nur Weni­ge wis­sen, was der Abschluss “Infor­ma­ti­on und Doku­men­ta­ti­on (B.A.)” bedeu­tet, auf dem die­ser Abschluss in einem IMHO kla­ren Kon­kur­renz­ver­hält­nis zum erst im Okto­ber 2010 aus­ge­lau­fe­nen Diplom steht und auf dem es die­sen Abschluss in naher Zukunft gar nicht mehr geben wird – holen oder halt mei­ne Abschluss­no­te um 0,7 ver­bes­sern muss.
Ob ich nach zwei Jah­ren Pra­xis noch ein­mal zurück auf die Schul­bank (an der FH Pots­dam) möch­te, bezweif­le ich im Moment noch. Wes­halb ich mit einer 2,7 rech­ne – also, wel­che Umstän­de zu die­sem Ergeb­nis geführt haben – wird (außer von mir und mei­nen Kom­mi­li­to­nIn­nen) von nie­man­dem im FB hin­ter­fragt, geschwei­ge denn ver­sucht zu verändern.

Fazit:
Alles Murks & per­spek­ti­visch – ohne ganz an mei­nen Fähig­kei­ten zu zwei­feln! – gibt es (wei­ter­hin) Zukunftsängs­te und gro­ße ‑unsicherheit(en)…
.oO(Und dass dies mitt­ler­wei­le selbst Ange­hö­ri­gen der Bil­dungseli­te pas­siert, ist defi­ni­tiv kein gutes Zeichen!)