Article note: #bravo PPN: (am Ende) schön aus der Wikipedia kopiert, doch neben dem Förderer dann iwie seine Haltung zur Entschädigung von NS-Zwangsarbeiter:innen vergessen(?). #rip
Mit mehreren Millionen D-Mark hat die Hermann-Reemtsma-Stiftung in den 90er-Jahren dazu beigetragen, dass das Pfingstbergensemble wieder aufgebaut wird. Nun ist der Stifter Hermann-Hinrich Reemtsma im Alter von 85 Jahren gestorben.

Article note: I'm a fan-boy of "Sprengmeister Mike Schwitzke"! :-D

Als Potsdamer bist du Bombenentschärfungen gewöhnt. Alle paar Monate mal buddeln die hier wieder mal einen Blindgänger an, der 1944-1945 an seinem eigentlichen angedachten Ziel nicht detoniert ist. Die Engländer hatten das damals schon ganz gut mit der heute so viel zitierten Nachhaltigkeit raus und haben halt nur sieben von zehn Bomben explodieren lassen. Dass wir Kartoffeln auch – und zu Recht – 50 bis 100 Jahre später noch was davon haben sollen. Weil: sowas kommt von sowas. Die haben ja nicht angefangen.

Jedenfalls gestern mal wieder mega Aufregung, halbe Stadt gesperrt, 13000 Menschen evakuiert, Verkehr ging gar nicht mehr, die beiden existenziellen Brücken der Stadt gesperrt, ich bin mit dem Rad über Berlin gefahren, um meinen Zug nach Beelitz zu bekommen – eine Bombe, die drei Meter tief unter dem Schlamm der Havel rumgammelte, konnte nicht entschärft und musste gesprengt werden – und das hat hier richtig großes Badaboom gemacht.

Mitten in Potsdams Innenstadt ist am Freitag in der Havel eine Weltkriegsbombe kontrolliert gesprengt worden. Die Fünf-Zentner-Bombe war am Dienstag bei einer systematischen Suche nahe der Freundschaftsinsel in drei Metern Tiefe entdeckt worden. Hinweise auf Schäden lagen nach der Sprengung zunächst nicht vor.

Sprengmeister Mike Schwitzke hatte am Vormittag entschieden, dass der Blindgänger nicht entschärft werden könne, sondern am Fundort gesprengt werden müsse. Zur Dämmung der Detonation und als Schutz gegen Splitter positionierte das Technische Hilfswerk daraufhin ein Floß aus Stroh über dem Sprengkörper.


(Direktlink)

Old but not bus­ted … – Die­ser Inhalt wur­de vor mehr als 7 Jah­ren publi­ziert. Die Kor­rekt­heit und Ver­füg­bar­keit von Links kön­nen lei­der nicht gewähr­leis­tet werden.

In mei­nem nähe­ren sozia­len Umfeld häu­fen sich die Coro­na-beding­ten Qua­ran­tä­ne-Fäl­le. Ich ver­mu­te (ohne Fach­wis­sen und Über­prü­fung der Rich­tig­keit die­ser Aus­sa­ge), dass damit ein­her­ge­hen­de Qua­ran­tä­ne­be­stim­mun­gen auf Abschnitt 5, § 30, Absatz (2) des Infek­ti­ons­schutz­ge­set­zes basie­ren:
„Anste­ckungs­ver­däch­ti­ge und Aus­schei­der kön­nen auch in einer ande­ren geeig­ne­ten abge­schlos­se­nen Ein­rich­tung abge­son­dert wer­den. Das Grund­recht der Frei­heit der Per­son (Arti­kel 2 Abs. 2 Satz 2 Grund­ge­setz) kann inso­weit ein­ge­schränkt werden.“

Laut RKI kön­nen Ver­stö­ße gegen eine Qua­ran­tä­ne Geld- oder Frei­heits­stra­fen zur Fol­ge haben.
Ich ver­su­che mir vor­zu­stel­len, was das kon­kret bedeu­tet und bin zu fol­gen­dem Schluss gekom­men:
(a) eine Qua­ran­tä­ne ist rich­tig schei­ße;
(b) nie­mand von euch soll­te wegen eines Ver­sto­ßes ins Gefäng­nis müs­sen (vor allem ohne über Los gegan­gen zu sein).

Falls also jemand dem­nächst in Qua­ran­tä­ne geschickt wird, so bie­te ich hier­mit fol­gen­de unent­gelt­li­che Dienst­leis­tun­gen an:
1.) Erle­di­gung von Ein­käu­fen
2.) Besor­gung von Medi­ka­men­ten
3.) Lie­fe­rung jeg­li­cher Wunsch­me­nüs
4.) Video­na­te zur Über­prü­fung des men­ta­len und phy­si­schen Gesund­heits­zu­stan­des
5.) sons­ti­ge Dienste

Die Dienst­leis­tun­gen kön­nen belie­big kom­bi­niert und bei Bedarf mehr­mals täg­lich in Anspruch genom­men werden.

Die­ses Ange­bot rich­tet sich an euch alle, ins­be­son­de­re an die Allei­ne­woh­nen­den und die mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund, deren Fami­li­en nicht in Pots­dam und Umge­bung ange­sie­delt sind.

Soll­te jemand trotz Bedarf nicht von die­sen Dienst­leis­tun­gen Gebrauch machen, wer­de ich – auch im Nach­hin­ein – ernst­haft sau­er. Und DAS möch­te wirk­lich nie­mand sehen.

Anna

#doit2 + #sup­port­it + #shareit

Article note: #mrc! :-)

Wie jedes Jahr Anfang Februar, wenn das Wetter am schlechtesten ist und die Geldbeutel sich von Weihnachten erholt haben, veranstalten die Hyzernauts Potsdam ein Benefizturnier namens Eisgolfen.

Dabei kommt es nicht auf das spielerische Können an, sondern vor allem um den Willen, besonders viel Geld für einen guten Zweck auszugeben. Denn da sich Nachwürfe erkauft werden dürfen, die das Spielresultat manchmal sogar verbessern, haben die großzügigsten Spieler*innen auch die besten Chancen.

Mit dem Erlös aus Nachwürfen, Startgebühr und Verpflegung wurde dieses Jahr der AndersARTiG e. V. bedacht, der sich für die Belange von LGBTIQ*-Menschen im Land Brandenburg einsetzt. Da dem Verband erst kürzlich die Förderung gestrichen wurde, ist die beim Eisgolfen 2020 erspielte Spendensumme von etwa 1000 Euro ganz bestimmt bei der richtigen Adresse gelandet.

Eine schöne und sehr viel ausführlichere Nachlese von Kai gibt es auf der Seite der Hyzernauts.

Wenn ihr den AndersARTiG e. V. unterstützen wollt, ohne in unangenehmem Dauerregen samstags in aller Früh eiszugolfen, dann findet ihr hier Möglichkeiten zum spenden.

Article note: #subberguuud!

Nachdem in diesem Jahr erstmals ein Discgolf-Workshop beim Campus Festival der Uni Potsdam angeboten wurde, lautet das Fazit: Es war ein erfolgreicher Kurs! Alle hatten Spaß und es wurden viele Scheiben in den Ketten versenkt. Am Ende durften sich die zwei Gewinner des Putting-Contests jeweils über ihre erste eigene Scheibe freuen, die beide als Preise von den Hyzernauts gestiftet worden waren. Die Zuordnung der Gewinne erfolgte höchst demokratisch im Schnick-Schnack-Schnuck-Verfahren.

Ein Dank geht an die an die Trainerinnen und Trainer und an den Hochschulsport der Uni Potsdam, der Discgolf als neue Sportart im Programm begeistert begrüßt. Vor allem aber natürlich auch danke an alle Workshop-Teilnehmenden, die mit viel Enthusiasmus und Freude in die Sportart hineinschnupperten und vielleicht ja weiter dranbleiben – Talent ist bei allen auf jeden Fall ausreichend vorhanden.

Und ein weiteres Dankeschön geht an Andi Wolfsohn, der die folgenden Impressionen vom Kurs möglich gemacht hat.