Der Beitrag Überlebende und Leichen eines Schiffbruchs sitzen wegen Schließung italienischer Häfen auf US-Kriegsschiff fest – Sea-Watch 3 letztes Rettungsschiff im Mittelmeer erschien zuerst auf Sea-Watch e.V..
The Open Revolution: rewriting the rules of the information age
Alexander G. vs Alexander G.: Allmann vs Alman
Ging heute und zu Recht gut rum. Keine Ahnung, aus welcher Ecke genau das kam (gerne in die Kommentare, sie wissen schon). Ist auch auch schon ein bisschen platt, aber trotzdem gut. Ja.
„Hat in Baden Abschluss erworben.“
x
„Hat beim Baden Anschluss verloren.“
Kann man so schon mal machen.
Meet & Greet am Grill
Erstmals haben sich Brandenburgs Frisbee-Spieler zu einem lockeren und leckeren Meet & Greet zusammengefunden. Anna von den Hyzernauts hatte bei der Jahreshauptversammlung die Idee für ein gemeinsames Grillen aufgeworfen und auch direkt die Organisation in die Hand genommen. So trafen sich am Samstag Ultimater und Discgolfer im Potsdamer Volkspark.
Es dauerte auch nicht lange, bis die ersten Scheiben über den Grillplatz segelten. Egal, ob Goldfinger oder Hyzernaut, das runde Plastik musste ins ebenso runde Metall befördert werden. Schnell ergab sich die erste Challenge, ein lustiges Around-the-World. Es schlossen sich weitere Putt-Contests an. Es gab auch was zu gewinnen. Was sollte das schon sein? Ja, richtig, Scheiben natürlich!
Es war ein großer Spaß und ganz nebenbei brutzelten Leckereien auf dem Grill. Am Ende waren sich alle rund 20 Teilnehmer einig: Fortsetzung folgt! Vielleicht dann in noch größerer Runde und mit den Frisbee-Spielern aus Forst und wo es sonst noch so Frisbee-Aktivitäten im schönen Brandenburg gibt.
Alleinerziehende Mutter bittet das Internet um 750,00 Euro für Reisen ihrer Kinder – Internet gibt ihr über 10.000
Twitter-Userin Tschudith war vor zwei Tagen offenbar so verzweifelt, dass sie ihre Sorgen auf Twitter teilte. Sie ist alleinerziehende Mutter von vier Kindern, Kinderkrankenschwester in der Onkologie und steht mit finanziellen Anforderungen offenbar alleine da. Davon gibt es bei schulpflichtigen Kindern ja ganz gerne mal welche. Wenn die dann zusammenfallen, kann es schon mal eng werden. So wie in genau jenem konkreten Fall bei Tschudith.
350,- Euro Schullandheim K2,
250,- Schullandheim K1,
200,- Euro Ferienbetreuung K3 und K2. Zahlbar bis nächster Woche. Zugestellt und informiert heute.Wann ist der richtige Zeitpunkt Ihnen mitzuteilen, dass sie wohl Zuhause bleiben müssen?
Ich möchte weinen.
— Tschudith (@Chaosundich) June 8, 2018
Auf Twitter haben dann nicht wenige Menschen Verständnis für ihre Situation und bieten ihre Hilfe an. Auch mit dem Hinweis, dass sie die 750,00 Euro per Crowdfunding sammeln könnte. Ihr fällt dieser Schritt nicht leicht, aber sie reicht bei Leetchi ein Projekt ein, um die 750,00 Euro für ihre Kinder zu sammeln.
Oh, ich bin wahnsinnig überwältigt. Von der Hilfsbereitschaft. Von der Anteilnahme. Es berührt mich. Sehr.
Es fällt mir nicht leicht, diese Situation. Jeder ist erstaunt, wieviel Prozent ich arbeite. Mit vier Kindern. Eigentlich reicht es trotzdem nie. Und zum Zurücklegen erst Recht nicht.
Ich weiß, es wird nicht erwartet, dass ich mich groß erkläre. Ich mag trotzdem kurz erzählen.
Und so beschreibt sie kurz ihre vier Kinder, was für diese an Reisen so ansteht und warum diese daran auch teilnehmen sollten, sie die Kohle aber trotzdem nicht hat.
Und dann sagt das Internet, „Komm, wir regeln das. Zusammen ein Leichtes.“ Innerhalb von zwei Tagen kommen für die Familie bei Leetchi über 10.000 Euro zusammen, das Projekt läuft noch 20 Tage und Tschudith ist völlig überwältigt. Auch das kann Internet sein und es fühlt sich irgendwie wunderbar an.
10:47 Uhr im Krankenhaus.
Oberarzt:"Judith, warum weinst du? So schlimm ist es doch gar nicht heute.
"Wegen dem Internet!""Wer ist schon im Internet?"
"Die Guten, Thomas. Die Guten.."
Ihr Verrückten… Ich bin sprachlos. Das heißt was.
Bin arbeiten und reagiere später. ♡♡— Tschudith (@Chaosundich) June 9, 2018
Aber habt ihr nicht gesehen? Der Pott ist voll…!
Ich habe heute auf einen Schlag kiloweise Steine abgenommen bekommen. Ihr seid der Wahnsinn.— Tschudith (@Chaosundich) June 9, 2018
Was passiert denn hier? Ich wache bestimmt morgen auf und habe geträumt.
Ich bin fassungslos über euer Helfen. Die Anteilnahme. Die vielen, vielen lieben Worte.
Es berührt uns sehr. Es ist so kostbar.Ihr seid verrückt!♡
— Tschudith (@Chaosundich) June 9, 2018
Bin ich eigentlich die positive Sau, die heute durchs Dorf getrieben wurde?
300 E-malis, über 1000 neue Interaktion.
Ich bin so besoffen vor Glück. Ich weiß gar nicht wohin.
Trinke jetzt erst mal Wein mit euch….
— Tschudith (@Chaosundich) June 9, 2018
Ich bin noch gar nicht sicher, ob wir in den Urlaub fahren. Ihr habt uns nämlich was viel kostbareres geschenkt.
Eiserne Reserven. Nicht den Kopf einziehen müssen. Da darf halt jetzt auch was kommen. Das neue Schuljahr. Schulranzen für K3. Ohne zu kalkulieren und ohne Angst.— Tschudith (@Chaosundich) June 9, 2018
Wisst ihr. Ich habe noch nichts ausgegeben. Aber der Tag fühlt sich so leicht an. Weil ihr uns Möglichkeiten geschenkt habt. Und Sorgen oder Entscheidungen nicht kompensiert werden müssen.
— Tschudith (@Chaosundich) June 10, 2018
Warum? Ich freue mich, aber warum?
Es ist der Wahnsinn hier ausgebrochen. Und ihr macht einfach weiter.Es macht mich fertig.
— Tschudith (@Chaosundich) June 10, 2018
Auf der anderen Seite ist es aber eben auch so, dass es Vollzeit arbeitenden Müttern offenbar nicht möglich ist, die grundlegendsten Kosten ihm Rahmen ihrer Elternschaft bezahlen zu können – und das ist alles andere als wunderbar. Zumal das in dem Kontext eben leider kein Einzelfall sein dürfte und alle anderen Fälle eben sich vom Internet aufgefangen werden.
Dennoch: ich freue mich sehr für Tschudith, übers Internet und hoffe, sie machen zu viert den allergeilsten Urlaub ihres ganzen Lebens. Mindestens!
