Article note: +1 #toitoi!

In Potsdam startet im Juni 2021 ein Bürgerbegehren „Potsdamer Mietendeckel“, dass zum Ziel hat, die regelmäßigen Mieterhöhungen der kommunalen Wohnungsgesellschaft ProPotsdam auf 1 % jährlich zu begrenzen.
Dazu hat sich eine Initiativgruppe „Bürgerbegehren Mietendeckel im
städtischen Wohnungsbestand“ gegründet, die damit einen ersten Schritt zu einer neuen, mieter*innen – und gemeinwohlorientierten Wohnungspolitik in Potsdam gehen will.

Das die kommunale Gesellschaft ProPotsdam das erste Ziel der Initiative ist, ist kein Wunder. Selbst in Coronazeiten hat diese ihre Mieten bis an die rechtlich möglichen Grenzen erhöht, seit Jahren verkauft die ProPotsdam Grundstücke und Häuser trotz gegenteiliger Beschlüsse im „Wohnungspolitischen Konzept“. Beim barocken Umbau der Stadtmitte, beim Abriss der Fachhochschule, jetzt beim Beschluss zum Abriss des Staudenhofs – immer ist die ProPotsdam mit dabei. Mieter*innen auf dem Brauhausberg und anderswo haben erfahren müssen, wie wenig die ProPotsdam davon hält, die Interessen und Sorgen der Mieter*innen zu beachten.

Jetzt hat die ProPotsdam ein weiteres „Meisterstück“ ihrer Politik abgeliefert. Für das Bürgerbegehren sollte sie eine Kostenschätzung über die Folgekosten einer Begrenzung der Mieterhöhungen erstellen.

Hier dokumentieren wir sie:

Die Stadt Potsdam hat die Zahlen der ProPotsdam natürlich mal wieder ungeprüft und ohne Nachfragen übernommen, obwohl die gerundeten und teilweise vollkommen willkürlichen Zahlen zum Teil skurril, mindetens aber oft völlig zusammenhangslos sind.

Im Grunde geht es ja nur um die Einnahmeausfälle durch die Einschränkung, die Mieten um nicht mehr als 1 % / Jahr zu erhöhen.
Wie die 30 Mio. bis 2030 zustande kommen sollen ist ebensowenig begründet wie die Horrorzahlen bis 2050. Zu Erinnerung: Ein Beschluss eines Volksentscheides kann durch die Stadtverordnetenversammlung regelmäßig überprüft und verändert werden.
Die 30 Mio. € bedeuten aber auch, dass die ProPotsdam ganz real plant, für ihre rund 18.000 Wohnungen die Miete bis 2030 regelmäßig um 4 – 5 %/ Jahr zu erhöhen!

Was in einer Kostenschätzung zu einem Bürgerbegehren spekulative Zahlen zu fehlenden Fördermitteln zu suchen haben ist eine weitere Frage. Solche Eigenmittel können natürlich auf ganz verschiedenen Wegen eingebracht werden. Und warum sollen ausgerechnet die Bestandsmieter*innen den Neubau finanzieren?

Am Ende macht die ProPotsdam ihre Mieter*innen sogar noch dafür verantwortlich, das der „Masterplan 100 % Klimaschutz“ nicht verwirklicht werden kann und überhaupt, der Ausverkauf der Stadt weiter gehen soll.

Was für ein billiges, durchschaubares Manöver!

Deshalb wird es auch aus unserer Sicht Zeit, das privatwirtschaftlich und gewinnorientiert betriebene kommunale Unternehmen ProPotsdam endlich an die Leine zu nehmen, sie zu zwingen eine soziale Mietenpolitik zu betreiben und damit einen Einstieg in eine gemeinwohlorientierte Wohnungspolitik in Potsdam zu schaffen!


Article note: #toitoitoi :-)

Mit Unterstützung der Potsdamer Hyzernauts haben die Countrygolfer in Wiesenburg nun auch einen Discgolfparcours im Angebot! Der Klein-Parcours hat zunächst 6 Bahnen (Gesamt-Par 18) und einen extra Trainingskorb. Das ist der erste Discgolf Parcours im Landkreis Potsdam-Mittelmark.

Alle die, die nicht nur Lust auf das idyllische Schloss und den weitläufigen Landschaftspark Wiesenburg haben, sind herzlich Willkommen, auf der Discgolfanlage die eine oder andere Runde zu spielen. Derzeit werden Möglichkeiten erwogen, dass ganze Areal auch für ein zukünftiges Turnier mit mehr Bahnen nutzen zu können.

Robin Weber von Country Golf Wiesenburg hat sich dort einiges vorgenommen: auf etwa 10 Hektar ehemaligem Bahn- und Gewerbegelände hat er in den letzten Jahren in enger Abstimmung mit den Behörden eine Naturgolfanlage angelegt. Dafür haben die Countrygolfer jede Menge Arbeit und Geld in die Anlage gesteckt. Die letzte organisatorische und finanzielle Herausforderung ist nun die Erarbeitung und Finanzierung des Bebauungsplans mit der Gemeinde Wiesenburg. Es ist schon jetzt eine tolle Anlage entstanden und im ehemaligen Bahnhofsgebäude kann man sich Scheiben leihen und leckere Kleinigkeiten essen und trinken.

Für einen kleinen Obolus bietet Countrygolf neben Naturgolf, Fußballgolf, Boßeln nun auch Discgolf in der tollen Landschaft des Hohen Fläming an. Der BBFV wünscht Wiesenburg, dass der Frisbeesport auch im Hohen Fläming viele begeisterte Anhänger findet.

Interessierte finden die Anlage direkt am Bahnhof Wiesenburg (Am Bahnhof 37, 14827 Wiesenburg/Mark, Email: info@countrygolf.de, Tel.: +49 (0) 33849 909980). Dementsprechend bietet sich die bequeme Anreise per Bahn (RE7) an: Direktverbindungen von Berlin-Charlottenburg (1 Std.), Potsdam-Rehbrücke (41 Min.), Beelitz-Heilstätten (31 Min.), Dessau Hbf. (29 Min.). Alle Infos unter countrygolf.de.

Article note: #thx4sharing!! + #verygood2read

Oft bewegen sich Gespräche mit meinen Freund*innen zwischen lautstarker Selbstreflexion und schmerzhaften Selbstzweifeln. Wir schwanken zwischen gegenseitigem Empowerment und unserer hemmenden Sozialisation, die uns schonungslos zu verfolgen scheint. Wir sind sexistisch geprägt und haben ein feministisches Bewusstsein.

Wir, das sind selbstbewusste und aufgeklärte, sich stets woke¹ gebende millennials, die ihre -ismen reflektieren und diskriminierungssensible Sprache selbstverständlich anwenden. Gleichzeitig …

Der Beitrag Sogar überzeugte Feministinnen kämpfen gegen innere Widersprüche erschien zuerst auf Supernova.