Congratulations are in order for Simon Lizotte, whose partner Natalia gave birth to their baby boy this week.
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Wie oft habe ich es in den vergangenen Tagen gelesen und auch im persönlichen Umfeld gehört: „Ich vertraue der Regierung nicht. Die greifen auf meine Daten zu.“ „Die wissen wer ich bin, wo ich mich bewege.“ – „Wer weiß, was die mit meinen Daten machen?“. „Niemals werde ich meine Daten der Corona-App preisgeben“. Und wenn nicht gerade im persönlichen Gespräch, so kam diese Nachricht per WhatsApp oder öffentlich gepostet auf Facebook. Herzlichen Glückwunsch zum Datenschutz.
Denn: Mit einer Anmeldung bei WhatsApp oder Facebook liegen deine Daten auf zig Servern über die ganze Welt verteilt. Der Messenger WhatsApp (übrigens eine Facebook-Firma) hat dein Telefonbuch synchronisiert, kennt also all deine Kontakte. WhatsApp kennt deine häufigsten Kontakte, weiß mit wem diese viel Kontakt haben. WhatsApp weiß auch, dass du mir jetzt geschrieben hast.
-> Schockierende Zahlen zur Corona-App: Damit hat niemand gerechnet
Facebook kennt deinen Namen, deine Facebook-Freunde, deine Interessen. Durch das Surfen im Internet bekommst du auf vielen Seiten Cookies, die Facebook zeigen, für was du dich interessierst.
Wahrscheinlich hast du das Posting über ein Android-Handy oder iPhone gepostet. Dann kannst du davon ausgehen, dass Google und Apple wissen, wo du dich gerade jetzt und üblicherweise befindest. All diese persönlichen Daten hast du mit einem einzigen Posting überall auf der Welt verteilt.
Im Vergleich dazu weiß die Corona-App genau eins: Dass du für 15 Minuten jdehd7839dfz8df89ewr0fz warst und am 19. Juni gegen 12 Uhr lange in der Nähe von wdfet4e3445fz8df89sdf36 gestanden hast. Sie weiß nicht, dass du in der vollen S-Bahn warst. Sie weiß nicht, wer wfdfet4e3445fz8df89sdf36 ist und wer du bist. Trotzdem kann dich die Corona-App benachrichtigen, wenn wfdfet4e3445fz8df89sdf36 in einer Woche positiv auf Corona getestet wird und du längst die S-Bahn-Fahrt mit der unscheinbaren Person neben dir vergessen hast. Und niemand anderes als die App weiß, dass du die Benachrichtigung bekommen hast. Jetzt ist es an dir, das richtige zu tun.
Apropos: Es ist jetzt wirklich an dir, das richtige zu tun. Entweder du schaffst WhatsApp, Facebook und dein Smartphone ab und bist beim Datenschutz auf einer etwas sicheren Seite. Oder du beschäftigst dich noch einmal ernsthaft mit der Corona-Warn-App – sofern sie nicht schon auf deinem Handy ist. Viele deiner möglichen Fragen haben wir in einer Corona-Warn-App-FAQ zusammengestellt.
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Potsdam - Nach der Kritik des Bundesrechnungshofs an der Finanzierung des neuen Potsdamer Garnisonkirchturms drohen der Trägerstiftung möglicherweise rechtliche Konsequenzen. Die Bürgerinitiative „Potsdam ohne Garnisonkirche“ prüfe eine Anzeige wegen Subventionsbetrugs, sagte Sprecherin Sara Krieg am Montag in Potsdam. Es stelle sich auf Grundlage des Prüfberichts des Bundesrechnungshofs die Frage, ob die Stiftung unvollständige oder unzutreffende Angaben gemacht habe.
Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) hatte bereits am vergangenen Donnerstag angekündigt, die Bewilligung weiterer Fördermittel umfassend zu prüfen. Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD), selbst Mitglied des Stiftungskuratoriums, hatte am Freitag den Kuratoriumsvorsitzenden und den Vorstand der Garnisonkirchenstiftung um die Einberufung einer zeitnahen Sondersitzung gebeten.
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Der Bericht des Bundesrechnungshofs war am Donnerstag öffentlich bekannt geworden. Darin wird unter anderem kritisiert, dass die Finanzen der Stiftung vonseiten des Bundes nicht ausreichend geprüft worden seien und die Förderung in zweistelliger Millionenhöhe eine rechtlich unzulässige Anschubfinanzierung sei. Der Bund hat für den auf rund 44 Millionen Euro veranschlagten Wiederaufbau des Garnisonkirchturms bislang mehr als 24 Millionen Euro zugesagt.
Die Bürgerinitiative habe auf die Probleme „schon länger hingewiesen“ und sei von den Prüfergebnissen nicht überrascht, sagte Krieg. Evangelische Kirche, Stiftung und Stadt müssten nun Verantwortung übernehmen und die Stiftungsfinanzen offenlegen.
Die Potsdamer Garnisonkirche wurde 1735 fertiggestellt, 1945 bei einem Luftangriff weitgehend zerstört und 1968 abgerissen, der Turm wurde gesprengt. Der neue Garnisonkirchturm wird seit 2017 gebaut. Die evangelische Kirche will ihn für historische Aufklärung, Friedens- und Versöhnungsarbeit nutzen. Das gesamte Bauprojekt ist vor allem wegen der Geschichte der früheren preußischen Militärkirche unter anderem in der NS-Zeit umstritten, die Garnisonkirche gilt als Ort und Symbol antidemokratischer Kräfte. Adolf Hitler hielt dort 1933 bei der Inszenierung der Eröffnung des Reichstags eine Rede. (epd)
Auch in diesem Jahr haben die Hyzernauts Potsdam wieder eine fröhliche Schar Discgolfer:innen zum Eisgolfen am 6. Februar versammeln können, die Wind und Wetter trotzten. Das besondere am Format liegt darin, dass man sich für einen Euro einen „Mulligan“ kaufen kann, also einen Extrawurf, um das Spielergebnis zu verbessern. Im Finale steigen die Preise für die Mulligans allerdings deutlich an …
Alle Einnahmen des Benefizturniers wurden dieses Jahr an den StadtrandELFen e.V. gespendet. Zusammengekommen sind stolze 1500 Euro.
Und hier gibts eine Nachlese des Benefizturniers auf der Hyzernauts-Facebookseite.