Leute! Was sollen wir hier schreiben? Die erste Staffel ParTherapie ist offiziell beendet. Es war uns eine Ehre mit euch tausende Minuten Podcast zu teilen. Das uns bis heute so viele von euch treu bleiben hätten wir uns nicht erträumen können.

Die wichtigste Frage zu erst: Wie es weiter geht? Wissen wir selbst noch nicht! Was aber klar ist.. ihr werdet von uns hören. Bald.

Die zweite wichtige Frage: Spinnt ihr? 2.5 Stunden?
Und auch hier gilt: keine Ahnung! Lasst es uns wissen, ob das übertrieben war oder nicht.
In dieser letzten Folge der Staffel eins wollten wir einige Themen angehen, die zuletzt zu kurz gekommen sind. Außerdem hattet ihr einige Fragen, die sollten ja auch beantwortet werden.

Zu guter letzt:
Wie geht es weiter bei Dom und Discmania?
Ihr könnt es euch denken: Siehe Antwort eins und zwei.

Was bleibt nach dieser Folge?
Ein dickes Danke! Danke an euch fürs zuhören, fürs Feedback, fürs weitersagen, fürs teilen, fürs liken, fürs da sein. Danke und bis ganz bald.

Liebe Grüße und alles Gute,
Bene & Dom

https://linktr.ee/ParTherapie


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True crime

Aus dem Slowenischen von Ann Catrin Bolton
Mit einem Nachwort von Miha Mazzini

OT: Izbrisana, Goga, Novo Mesto 2015

ET: 15. September 2021

Seiten: 316

Ausstattung: HC, geb., Lesebändchen, bedruckter Vorsatz

ISBN: 978-3-9822252-3-4

Preis: 23 € [D], 23,70 € [A]

Dieses Buch erzählt die unvorstellbare, aber auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte der jungen slowenischen Erzieherin Zala, die kurz vor der Niederkunft in der Klinik eintrifft, dort entbinden will – aber zunächst nicht zugelassen wird: Im Computerverzeichnis existiert sie nicht. Auf einmal ist Zala, die zwar in Serbien geboren, aber in Slowenien aufgewachsen ist, eine Fremde. Ein Strudel surrealer Situationen setzt ein: Zala wird auf brutale Weise gezwungen, ihr Kind im Krankenhaus zurückzulassen, frei zur Adoption, auf dem Gemeindeamt hilft man ihr nicht, sondern zerschneidet ihr den Pass. Sie bleibt hilflos zurück, ohne Versicherung, ohne legalen Wohnsitz, der Willkür ihrer Mitmenschen ausgesetzt. Zala findet heraus, dass dahinter System steckt: Der slowenische Staat hat ihr wie 25.000 anderen auch, die in der „falschen“ Region des ehemaligen Jugoslawiens geboren sind, ohne Vorwarnung die Staatsbürgerschaft entzogen.

Sensibel, eindringlich und mit politischer Wucht erzählt Miha Mazzini, wie die Erkenntnis ihrer Situation in Zala Gestalt annimmt und wie sie den Kampf gegen Windmühlen und Duckmäuser aufnimmt. Zur Seite stehen ihr dabei Nikola, ein anderer „Ausgelöschter“, und der verheiratete Amerikaner Mark, ihre geheimgehaltene Liebe. Auch zu ihrem Vater, dem ehemals stolzen Militär und Kommunisten, den der Zerfall des jugoslawischen Reichs tief getroffen hat, nimmt sie nun wieder Kontakt auf. Mit seinen Figuren entwirft Mazzini ein Mosaik der slowenischen Gesellschaft und der psychosozialen Gemengelage im damals noch jungen Staat Slowenien. Doch das Phänomen der Auslöschung ist nicht auf ein Land im Besonderen beschränkt, wie es der Amerikaner Mark im Roman auf den Punkt bringt: „Ich habe mich erkundigt, allein in Europa gibt es 300.000 Gelöschte, weltweit zehn Millionen. Ich hätte nie gedacht, dass Regierungen das so gerne machen. Die Öffentlichkeit protestiert nicht. Solange sie nicht selbst betroffen sind, interessiert es nicht, und wenn doch, dann ist es zu spät.“

Zwar haben die Ausgelöschten im Jahr 2012 ihre Klage vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gewonnen (sie hatten sich von italienischen Anwälten vertreten lassen müssen), doch die Gründe für die Auslöschung wurden nie benannt und auch eine zufriedenstellende Entschädigung gibt es bis heute nicht. Miha Mazzini legt auch in seinem Nachwort den Finger in die Wunde: „Lassen Sie es mich klipp und klar sagen: Die Gründe für die Auslöschung, die waren purer Rassismus. Und wenn wir uns die Folgen ansehen, war außerdem noch Sadismus im Spiel. Vor allem war sie unter jedem Gesichtspunkt, von der Politik bis zur Wirtschaft, vollkommen unnötig.“ Eine Politik der ethnischen Säuberung also, für die Zala folgende Worte findet: „Wären wir im Krieg, hätten sie uns erschossen. So haben sie uns ausgelöscht, im 21. Jahrhundert hat der PC die Funktion der Maschinengewehre.“

Furore machte auch die Verfilmung des Romans unter dem Titel Erased, bei der Miha Mazzini selbst Regie geführt hat. Der Film wurde auf zahlreichen Festivals weltweit gezeigt (etwa in Belgien, Brasilien, Deutschland, Estland, Großbritannien, Iran, Malta, Südkorea, Tunesien, der Türkei, den Niederlanden und den USA) und unter anderem mit folgenden Preisen ausgezeichnet:

Miha Mazzini – Bestes Drehbuch, Raindance festival, London, 2019

Miha Mazzini – Bestes Drehbuch, FEST festival, Belgrad, 2019

Judita Franković Brdar – beste Schauspielerin, Festival of Croatian Films, 2019

Vesna Award for Best Lead Actress, Best Original Music, Best Production Design & Best Costume Design – Festival of Slovenian Film Portorož, Slovenia, 2018


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Wir haben Bea zu Gast und sprechen mit ihr über aktuelle Gerichtsentscheidungen in Bezug auf Filesharing. Aktuell entwickelt sich ein Trend dahin, dass die Beweislast umgekehrt wird und Anschlussinhaber nicht nur ihre Unschuld beweisen müssen, sondern auch einen Täter präsentieren sollen.


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