Article note: 1+1=viele :-D ("'Wir zählten [sic] am Samstagabend viele Einsätze', sagte ein Sprecher des Lagedienstes der Polizei" #soso)
Gutes Wetter und wiedergewonnene Freiheit: In Brandenburg zog es an diesem Wochenende viele Menschen nach draußen. Vor allem am Samstagabend rief das häufiger die Polizei auf den Plan.

Article note: :-O ("Ich weiß schon, warum ich nicht sonderlich gerne in Gewässer baden gehe, in denen ich meine Füße nicht sehen kann. Wird durch solche Meldungen nicht besser." +100)

In einem Kiessee in Göttingen wurde eine Schildkröte entdeckt, deren Hinterläufe aus dem Wasser ragten. Bei genauerem Hinsehen stelle man fest, dass der restliche Körper des Tieres in dem Maul eines sehr, sehr großen Welses steckte. Beide Tiere waren nicht mehr sonderlich lebendig. Angler zogen den Wels, der noch etwas zuckte, an Land. Die Schildkröte, an der der Fisch sich offenbar übernommen hatte, war bereits verendet und hatte sich vorher in den Kiemen des Welses verbissen, der ob dessen auch getötet werden musste. Ich weiß schon, warum ich nicht sonderlich gerne in Gewässer baden gehe, in denen ich meine Füße nicht sehen kann. Wird durch solche Meldungen nicht besser.

Mit einem Seil zogen Angler das etwa 1,50 Meter lange Tier an Land. Dort stellte sich heraus, dass sich die Schildkröte in den Kiemen des riesigen Fischs verbissen hatte, als er sie fressen wollte. Beide Tiere seien wohl erstickt beziehungsweise kurz davor gewesen, vermutete einer der Beobachter. Die Schildkröte, weil sie keine Luft mehr bekam, der Wels, weil seine Kiemen nicht mehr funktionierten.

Ein Wels hat in einem Göttinger See versucht, eine Schildkröte zu fressen. Keine gute Idee, wie sich zeigte. https://t.co/7y0FJdDWoN

— RND (@RND_de) June 24, 2021

Kiessee in #Göttingen: Riesiger 40-Kilo-Wels erstickt an Schildkröte.https://t.co/P3hAsjm9Ct pic.twitter.com/LkiKRbVMlO

— Michael Brakemeier (@soulmib) June 24, 2021

Article note: +1 (#immerhin)
Stadtverordnete stimmen für Partnerschaft mit Verein Sea Eye / Oberbürgermeister Mike Schubert schließt Patenschaft formal am Donnerstag in Palermo
Rettungsschiff Sea-Eye 4 (Foto: Guillaume Duez)
Rettungsschiff Sea-Eye 4 (Foto: Guillaume Duez)
Rettungsschiff Sea-Eye 4 (Foto: Guillaume Duez)

Die Landeshauptstadt Potsdam übernimmt eine Patenschaft zur Seenotrettung im Mittelmeer. Das haben die Stadtverordneten am Mittwoch, 23. Juni 2021, in einer Sondersitzung entschieden. Die Patenschaft mit dem Verein Sea-Eye beinhaltet das Bekenntnis zur Seenotrettung und die Durchführung geeigneter gemeinsamer Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit dem Bündnis „Potsdam! Bekennt Farbe“. Die Laufzeit der Patenschaft soll vorerst zwei Jahre betragen. Für diesen Zeitraum ist eine finanzielle Unterstützung von 10.000 Euro pro Jahr durch die Stadt Potsdam an den Verein vorgesehen. Die Patenschaft wird Oberbürgermeister Mike Schubert am Donnerstag, 24. Juni 2021, bei einem Besuch der Crew des Rettungsschiffes Sea-Eye 4 in Palermo offiziell mit dem Verein starten. „Seenotrettung ist eine humanitäre Pflichtaufgabe, egal aus welchem Grund die Menschen in Seenot geraten sind“, sagte Mike Schubert.

Die Stadtverordneten hatten den Oberbürgermeister Anfang des Jahres beauftragt, mit Unterstützung des Bündnisses „Potsdam! bekennt Farbe“ Konditionen für eine Patenschaft mit der zivilen Seenotrettung auszuhandeln. In der Sitzung des Bündnisses im Mai 2021 sowie in der dazu gegründeten AG des Bündnisses im Juni empfahl das Bündnis aus Institutionen und Vereinen eine Patenschaft mit dem Sea-Eye e.V. Die Mission Sea-Eye 4 wurde kürzlich beendet und konnte 408 Menschen vor dem Ertrinken retten. Eine weitere Mission steht unmittelbar bevor, die Stadt Potsdam wird diese Mission unterstützen.

Gleichzeitig erklärte sich die Arbeitsgruppe des Bündnisses „Potsdam! bekennt Farbe“ dazu bereit, die Patenschaft mit geeigneten Veranstaltungen zu unterstützen. Das Patenschaftskonzept des Sea-Eye e.V. sieht vor, die Patenschaft mit pädagogischen Angeboten und Informationsveranstaltungen zu begleiten.