Article note: ROFL #thx4amusement!
Autofahrer zu blöd für Reißverschluss: Jetzt kommt das Klettverschluss-Verfahren

Berlin (dpo) - Wer kennt das nicht? Wenn im Straßenverkehr zwei Fahrstreifen zusammengeführt werden, kommt es immer wieder zu Staus und stockendem Verkehr, weil viele Autofahrer das klassische Reißverschlussverfahren nicht beherrschen. Nun bessert die Politik nach: Laut Bundesverkehrsministerium soll das neue, weniger komplizierte Klettverschlussverfahren künftig für zügigere Abläufe sorgen.

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Article note: #räusper

Was ist die dämlichste Inkompetenz in Sachen Verschlüsselung, von der ihr je gehört habt?

Ich glaube, Hyundai hat da gerade die neue Referenz gesetzt.

A developer says it was possible to run their own software on the car infotainment hardware after discovering the vehicle's manufacturer had secured its system using keys that were not only publicly known but had been lifted from programming examples.
Ja, richtig gelesen! Die haben mit Schlüsseln aus Programmierbeispielen "verschlüsselt"!

Und nicht nur das. Sie haben die Keys auch noch auf ihre Webseite hochgeladen.

As luck would have it, "greenluigi1" found on Mobis's website a Linux setup script that created a suitable ZIP file for performing a system update.

The script included the necessary ZIP password for the system update archives, along with an AES symmetric Cipher-Block-Chaining (CBC) encryption key (a single key rather than an RSA asymmetric public/private key pair) and the IV (initialization vector) value to encrypt the firmware images.

Gut, aber das hatten wir ja schon häufiger, dass Leute ihre Keys bei Github und co hochluden.

Zurück zu den Keys, wo die herkamen.

"Turns out the [AES] encryption key in that script is the first AES 128-bit CBC example key listed in the NIST document SP800-38A [PDF]".
Ja gut, wenn die das ZIP-Passwort und den AES-Key öffentlich zugänglich haben, vielleicht ist dann auch der RSA-Schlüssel öffentlich!
Luck held out, in a way. "Greenluigi1" found within the firmware image the RSA public key used by the updater, and searched online for a portion of that key. The search results pointed to a common public key that shows up in online tutorials like "RSA Encryption & Decryption Example with OpenSSL in C."

That tutorial and other projects implementing OpenSSL include within their source code that public key and the corresponding RSA private key.

Und das, meine Damen und Herren, ist ein neuer Rekord. So viel geballte Inkompetenz habe ich persönlich noch nie gesehen.

Article note: +1 + gutes "Lieblingsbeispiel"

Seit ich Männer davon zu überzeugen versuche, dass Gleichberechtigung und durchaus feministisch verstandene Selbstermächtigung etwas für sie sein könnten, bin ich auf der Suche nach guten Beispielen. Meiner Erfahrung nach gibt es nicht viele, die Männer gelten lassen. Studien, Statistiken, gesellschaftliche Entwicklungen – das alles scheint vor allem die Männer zu interessieren, die sich sowieso schon auf den Weg zu einem Verständnis von Männlichkeit gemacht haben, das sie und andere nicht ständig verletzt. Was hingegen häufiger funktioniert, sind Veranschaulichungen an der eigenen Person. Ich spreche also von mir anstatt „den Männern“ und lade sie dazu ein, anhand meines Scheiterns ihr eigenes Scheitern zumindest in Betracht zu ziehen. Und dann gibt es noch die seltenen Beispielfallen. Beispiele also, die zunächst harmlos und zusammenhangslos daherkommen, am Ende aber verdeutlichen, dass im Patriarchat die Freiheit von Männern nicht nur verhandelt wird, sondern immer auch auf dem Spiel steht und zur Disposition gestellt wird. Mein momentanes Lieblingsbeispiel geht ungefähr so:

Wissen Sie, was Dildopoarties sind? Das ist wie eine Tupperparty nur mit Sextoys. Vielleicht haben Sie so etwas schon mal bei Sex and the City oder in einer anderen Serie gesehen. Eine Gruppe von Frauen lädt eine Verkäuferin ein und verbringt einen Nachmittag oder Abend miteinander, wo Sextoys, Dessous und Pflegeprodukte vorgestellt und ausgiebig begutachtet werden können, um sie anschließend gegebenenfalls zu kaufen. Meist wird dabei Alkohol getrunken und viel gekichert und gelacht. Und jetzt stellen Sie sich das Ganze mit heterosexuellen Männern vor. Freitagabend, kurz vor 19 Uhr. Eine Gruppe von 8 bis 12 Männern sitzt leicht angeschickert und ein bisschen aufgeregt im Wohnzimmer des Gastgebers und lässt sich Sextoys für Männer vorführen: Masturbatoren, Luxus Cockringe, Masturbationseier, Buttplugs, Analvibratoren, Strap-Ons für Peggingspiele und die neuesten Fleshlightmodelle. Die Männer fachsimpeln und reißen Witze. Mann spricht über Prostatamassagen, String Tangas und Sinn oder Unsinn von Nippelvibratoren. Am Ende kauft mann ein paar Produkte und hatte einen gelungenen Abend.

Niemand scheint sich das so richtig vorstellen zu können oder zu wollen. Und die Gründe dafür verraten einiges über unser gegenwärtig vorherrschendes Männerbild.

Da wäre zum einen die Ausgrenzung und Verächtlichmachung von allem, was mit dem Label schwul assoziiert wird. Eine solche Party und das Interesse sowie der Kauf von Sextoys würde als „verweiblichtes“ Verhalten wahrgenommen werden. „Richtige“ Männer haben sich nicht auf diese Art und Weise nahezukommen, sie dürfen nicht so genau wissen wollen, wie ihre Freunde sexuelle Lust erfahren möchten und was sie dafür tun. Dieses Phänomen lässt sich auch an einem Pornografieklischee beobachten, das erst ganz allmählich aufgeweicht und verändert wird: Diesem Klischee zufolge, sind heterosexuelle männliche Pornodarsteller nur Stellvertreterschwänze, die in der Sexszene als Person möglichst wenig in Erscheinung treten sollen. Sie sollen nicht stöhnen, nicht zu viel reden und die eigene Lust abseits von Blowjobs und Gerammel möglichst nicht zu deutlich zur Schau stellen. Es ist kein sexuelles Miteinander, sondern mehr ein an, auf und in ihr, performt durch einen entsprechenden Erektionsträger. Deswegen fehlt auch oft so viel.

things I enjoy in gay porn
& miss in most straight porn:

– moaning men
– men pinching their own nipples
– men spreading their legs
– men on all fours
– men being penetrated
– blowjobs through boxer briefs
– flaccid penises
– chest hair
– jock straps

what did I forget?

— Madita Oeming (@MsOeming) December 16, 2020

Zum anderen umgibt das Thema „Männer und Sextoys“ eine komplexe Tabuisierung. Eine Stigmatisierung, der zufolge weibliche Masturbation mit Spielzeugen nachvollziehbar, sexy und heiß ist, während Männer mit Masturbatoren als creepy, eklig und einsam gelten. Männer, die solche Produkte benutzen, werden gesellschaftlich als „verzweifelte Verlierer“ einsortiert, die sich mit Spielzeugen Befriedigung verschaffen müssen, weil sie es nicht schaffen, mit echten Frauen Sex zu haben.

Das haben sich Männer zunächst einmal selbst eingebrockt. Die Enttabuisierung von Sextoys für Frauen wurde nicht zuletzt auch durch den Male Gaze vorangetrieben. Durch die aufgeforderte Inszenierung weiblicher Lust für den männlichen Betrachter: Mach für mich mit einem Vibrator rum, Baby! Diesem heteronormativen, durchaus auch übergriffigen Impuls trat jedoch eine Form weiblicher Selbstermächtigung entgegen, bei der das Gespräch über und die Benutzung von Sextoys ohne Männer stattfand. Und spätestens ab den 00er Jahren gab es Dildoparties, Gespräche und immer wieder Texte und Bücher, in denen sich Autorinnen mit ihrer eigenen Lust und Sexualität auseinandersetzten, ohne sich dafür weiterhin von der patriarchalen Gesellschaft beschämen zu lassen oder das eigene Empfinden und den eigenen Körper dabei für Männer nutzbar zu machen. Während in Frauenzeitschriften „Mindful Masturbation“ und „Solosex mit Spielzeugen“ schon länger keine große Sache mehr sind, ist davon in Männerzeitschriften nicht viel zu sehen. Männer reden und schreiben darüber auch kaum. Im Zuge der immer deutlicher werdenden sexuellen Selbstermächtigung von Frauen wurde das Schweigen der Männer über ihre eigene Sexualität immer dröhnender. Damit wir uns nicht missverstehen: Damit meine ich natürlich nicht das immer noch anhaltende Hampelmanngeprahle darüber, mit wie vielen Frauen Mann schon was für krassen Sex hatte. Es geht mir nicht um das, was ich an dieser Stelle mal als Sportfickersquash bezeichnet habe. Also das verbrämte Reden über die eigene Sexualität durch die Körper von Frauen und die zur Chiffre degradierte weibliche Sexualität. Ich spreche von einer ermächtigenden, befreienden, schambefreienden Kommunikation über männliche Sexualität. Texte à la

„Seit ich es mir zur Prostatakrebsvorsorge zweimal täglich selbst besorge, bin ich viel ausgeglichener und konzentrierter.“
„Ich hatte gestern zum ersten Mal erektionslosen Sex und es war das Paradies.“
„Warum Männernippel der Schlüssel zum ultimativen Orgasmus sind.“
„Mein Boy Crush ist 56 und einfach ein unfassbar gutaussehender, talentierter Mann (Looking at you, Jeffrey Dean Morgan!)

Das alles findet jedoch in heteronormativen Räumen nicht statt. Oder wie der Journalist und Autor Max Scharnigg einmal auf die Frage „Jungs, was ist euer Gegenstück zum Girl Crush?“ schrieb: „Jetzt habe ich wirklich lange über deine Frage nachgedacht und muss trotzdem sagen: Nein, also eine genaue Entsprechung zu diesem Phänomen, einen Boy Crush, gibt es eigentlich nicht.“
Dass es all das nicht gibt, haben aber nicht nur Männer verbockt. Es gibt auch eine gesamtgesellschaftliche, geschlechtsübergreifende Verabredung darüber, wie männliche Sexualität auszusehen hat und wie auf gar keinen Fall. Es sind nicht nur Männer, die andere Männer als Loser abstempeln, wenn sie Masturbatoren benutzen.

Es sind auch Frauen, die so lange auf eine eindimensionale, penisorientierte, aufdringliche, übergriffige und ejakulationszentrierte männliche Sexualität gedrillt wurden, dass sie ziemlich ratlos, um nicht zu sagen verunsichert und beleidigt wirken, wenn es sich bei einem Mann mal nicht darum dreht.
Höchste Zeit also, diese einschränkende, sexistische Verabredung aufzukündigen und das Ganze mit Vielfalt und Spaß zu etwas Besserem zu transformieren.

Weitere Links und Infos zum Thema:

Hier gibt’s eine Auswahl an Sextoys für Penisse vom Fuck Yeah Sexshopkollektiv.

Weitere Gedanken über das soziale Stigma rund um Sexspielzeug findest du im Essay von Donna Mwiria “ It’s Time We Let Go of The Stigma Around Sex Toys“ (englisch).

Mehr zu möglichen Gründen eines negativen Images von Mastubatoren & Co. für Männer im Artikel der Vice: „Männer sollten sich nicht dafür schämen, sich mit Sexspielzeug selbst zu befriedigen“.

Wenn wir in unseren Texten von Frauen und Mädchen sprechen, beziehen wir uns auf die strukturellen und stereotypen gesellschaftlichen Rollen, die alle weiblich gelesenen Personen betreffen. Wenn wir die Adjektive „weiblich“ oder „männlich“ benutzen, beziehen wir uns ebenfalls auf die stereotypische gesellschaftliche Verwendung der Begriffe.

Kommentare zu diesem Text könnt ihr uns in unseren Netzwerken hinterlassen und dort mit fast 160.000 Menschen teilen!

Bildquelle: Taisiia Stupak / unsplash

Der Beitrag Sextoys für Männer erschien zuerst auf Pinkstinks Germany.

Article note: #grats! :-)

Vom 17. – 20. August wurden in Varazdin (Kroatien) die Team-Weltmeisterschaften ausgetragen. Es nahmen 25 Nationen teil, eine so große Beteiligung gab es bisher noch nicht. Seit Wochen hat sich das deutsche Team auf diese Veranstaltung vorbereitet. Viele Dokumente mussten ausgefüllt werden, eine umfangreiche Anti-Doping Schulung war Pflicht. Das gab es in dieser Form bisher auch noch nicht. Bestens vorbereitet traf sich das Team am Wochenende vor der WM, bezog gemeinsam Quartier in einer Jugendherberge und startete mit dem Training auf den Kursen. Es wurden zwei 18er Kurse, zerlegt in vier Kurse a neun Bahnen für die erste Runde angeboten. Schnell wurde deutlich das der neu in ein Waldstück gelegte Kurs nicht so recht dem Anspruch einer solchen Veranstaltung entspricht. Zum Glück war ab Runde zwei für uns nur der bekannte Kurs (Drava Forester) vorgesehen.

In der ersten Runde trafen wir bei großer Hitze auf Niederlande, Italien, Spanien, Portugal, Finnland und Frankreich. Hierbei wurden 37 von möglichen 48 Punkten erspielt, was den zweiten Platz in der Gruppe bedeutete. Dabei wurden alle Spiele recht deutlich gewonnen, nur gegen Finnland mussten wir eine knappe Niederlage (3:5) hinnehmen. So ging es mit breiter Brust in die Runde der besten 16.

Hier wartete mit der Slowakei ein Gruppenvierter der Vorrunde auf uns. Auch hier spielte unser Team seine Stärken aus und ging mit 7:1 als Sieger in die Runde der besten acht.

Nach unseren Vorstellungen sollte im Viertelfinale die Partie gegen Österreich anstehen. Das war aber nicht so. Österreich verlor überraschend gegen Tschechien, die nun unser Gegner im Viertelfinale waren. Ein junges Team mit teils unbekannten, aber talentierten und motivierten Spieler*innen trat gegen uns an. Weder Doubles noch Einzel konnten wir gewinnen und die Partie ging eindeutig und verdient an Tschechien.

Für uns kann als nächstes das Spiel gegen die USA, um zu klären, wer um Platz fünf oder sieben spielt. Erstmals wurde ein vollständiges und spielstarkes Team aus Amerika geschickt. Es entwickelten sich sehr spannende Spiele und wir sahen uns zunächst auf der Verliererstraße. Als es auf die letzten Bahnen ging drehten unsere Spieler*innen noch einmal richtig auf und die Begegnung ging mit 5:3 an uns.

Im Spiel um Platz fünf trafen wir auf Australien. Die Aussies waren mit einem sehr großen Team angereist und begeisterten mit ihrer herzlichen Art. Nebenbei spielten sie auch großartiges Discgolf. Die Partie ging am Ende in die Verlängerung. Wir hatten ein Double und ein Einzel gewonnen, aber auch die gleichen Paarungen verloren. Gleichstand, bedeutete Play-off im sudden death, das Australien für sich entschied.

Am Ende belegte Deutschland den sechsten Platz. Eine sehr gute Platzierung, mit der wir sehr zufrieden sein können.

Erstmals wurde bei einer Discgolf Veranstaltung auch eine „Spirit of the Game“ Wertung vorgenommen. Hierbei beurteilten sich alle Mannschaften nach ihren Begegnungen bezüglich Regelkenntnis und -anwendung, Fairness und Kommunikation, sowie Verhalten. Bei der Auswertung des „Spirit of the Game“ erreichten wir den zweiten Platz. Das hat uns wirklich überrascht und wir waren überglücklich, von den anderen Nationen so gut bewertet zu sein. Sicherlich hat dazu unserer kleines Geschenk, ein Taschenanhänger für jede*n Spieler*in der gegnerischen Mannschaft vor Tee-off und der Getränkeservice von Christoph Jahn (Rippe) beigetragen. An den heißen Tagen wurden wir und unsere Gegner, an mehreren Stationen mit Getränken und Obst versorgt. Danke nochmals, Rippe.

Während der gemeinsamen Woche in Varazdin ist aus zehn Spieler*innen und acht Begleitpersonen eine  Mannschaft geworden. Alle haben sich gegenseitig respektiert und unterstützt. „Gemeinsam“, war das Zauberwort, das uns diese unvergessliche Woche beschert hat. Herzlichen Dank, dass ihr Discgolf Deutschland in so vorbildlicher Weise vertreten habt. wk

Das Team:
Damen:
Wiebke Jahn (Helmstedter Tennisverein e.V.)
Ann-Katrin Semert (LFC Laer 1906 e.V.)
Martje Sumowski (SC 08 Münster e.V.)

Open:
Dominik Stampfer (Sportclub Albuch e.V.)
Kevin Konsorr (Disc Golf Friends Dortmund e.V.)
Christoph Weiß (Heads Up Freiburg e.V.)
Benedikt Heiß (Disc Golf Guerilla e.V.)

Master:
Jörg Eberts (Schwebedeckelkombinat Tschaika e.V.)
Lucca Seipenbusch (SV Scheibensucher Rüsselsheim e.V.)

Team-Captain:
Wolfgang Kraus (SV Scheibensucher Rüsselsheim e.V.)

Weitere Infos, Ergebnisse…
https://www.facebook.com/wfdf.wtdgc/

https://www.wtdgc.sport/m-comp/m-comp-res.html