Old but not bus­ted … – Die­ser Inhalt wur­de vor mehr als 10 Jah­ren publi­ziert. Die Kor­rekt­heit und Ver­füg­bar­keit von Links kön­nen lei­der nicht gewähr­leis­tet werden.

Heu­te war nen ‚schö­ner‘ ver­bum­mel­ter Tag …

Geschichte

Ges­tern Abend kommt von einem Fami­li­en­mit­glied die Chat­nach­richt „mein Rech­ner geht nicht mehr“, auf die ich ant­wor­te „mal Strom für min­des­tens eine Minu­te tren­nen“. Am Ende hilft das (nat.) nix und wir ver­ab­re­de­ten uns für heu­te zu einem Telefonat.

Zu 10 Uhr dann das ers­te Tele­fo­nat und ich stel­le recht schnell fest, dass Remo­te-Sup­port ohne X und somit nur per Tele­fon echt ma nich geht. (Das Buch­sta­bie­ren von iwel­chen Kom­man­dos ist ganz schön mühsam …)
Her­aus gekom­men ist immer­hin, dass es sich um einen Log­in-Loop unter Ubun­tu 16.04 (ich war anfangs noch der Mei­nung, dass es noch ein von mir instal­lier­tes 14.04 ist) han­delt, wel­ches seit ca. letz­ten Frei­tag besteht.

Nach ner Stun­de habe ich die Faxen dicke und lei­der nicht mal ansatz­wei­se ne Idee außer, dass es iwas mit der recht alten NVIDIA GeForce 6800 GS in der Aldi-Mul­ti­me­dia­kis­te zu tun hat. In /var/log/Xorg.* und ~/.xsession-errors war so rich­tig nix zu finden.

Dann küm­mer­te ich mich erst ein­mal dar­um, wie ich remo­te auf den Desk­top per SSH zugrei­fen kann. Dazu war es dann nötig, auf der Fritz!Box (über die der ande­re Rech­ner an INet ange­bun­den ist) ne Port­wei­ter­lei­tung ein­zu­rich­ten und openssh-server auf dem zu repa­rie­ren­den Rech­ner zu instal­lie­ren. (Also wie­der ande­re Bau­stel­len …) – Das hat aber glück­li­cher­wei­se dann ganz gut geklappt.

Dann hat­te ich etwas Zeit (auch wenn ich neben­bei etwas Home­Of­fice machen ‚muss­te‘) zum umse­hen, Loop-Ursa­che loka­li­sie­ren und das Sys­tem noch etwas aufräumen.

Idee 1

Zuerst ver­such­te ich mein Glück mit dem Update des pro­prie­tä­ren Nvi­dia-Trei­bers aus dem Paket nvidia-$NR.
Ergeb­nis: Ohne Erfolg, da die (alte) GeForce nur bis zum Paket nvidia-304 unter­stütz wird. Also alles wie­der zurückgedreht …

aptitude purge ~nnvidia- && aptitude install nvidia-304

Idee 2

Dann dach­te ich mir, ich ver­zich­te ganz auf den pro­prie­tä­ren Kram und set­ze auf den (offe­nen) Nvi­dia-Trei­ber nouveau.
Ergeb­nis 2: Blöd nur dass der iwie nicht mit dem Moni­tor zusam­men­ar­bei­ten woll­te und ich nicht in der Lage war, eine annehm­ba­re (grö­ßer 640x480) Auf­lö­sung ein­zu­stel­len, obwohl ich (seit Ewig­kei­ten mal wie­der) ne kom­plet­te /etc/X11/xorg.conf hän­disch gebas­telt hab …
(Frü­her muss­te man alles hän­disch machen und Din­ge haben nur geklappt, wenn man die kor­rek­ten Para­me­ter hat­te. Heu­te wird extrem viel auto­ma­tisch gemacht und man kann oft gar nix mehr groß hän­disch ändern, wenn der Auto­ma­tis­mus ver­sagt. *grml*)

Zielgerade

Ich stieß dann (iwie in mei­nem 30sten Tab) auf den Foren­ein­trag „Anmel­dung auf gra­phi­scher Ober­flä­che nicht mög­lich“ im ubuntuusers.de-Forum. Eigent­lich nur, weil der recht aktu­ell ist. (Vie­le ande­re Recher­che­tref­fer waren schon ewig alt …)
Der dort ver­link­te Launch­pad-Bug #1634802 brach­te mich jedoch immer noch nicht auf die Ziel­ge­ra­de, jedoch auf eine Fähr­te. – Näm­lich den (auf Ask Ubun­tu ver­link­ten) Launch­pad-Bug #1639180, der in der Beschrei­bung auch mei­ne Feh­ler­mel­dung (die ich am Ende in /var/log/syslog fand) enthält:
X Error of failed request: BadValue (integer parameter out of range for operation).

Lösung

Letz­ten Don­ners­tag (3.11.16) – und da kom­men wir ärger­li­cher­wei­se wie­der zu Aus­gangs­si­tua­ti­on .oO(Hätte ich das mal ernst genom­men und in mei­ne Recher­che zu Beginn ein­ge­bun­den!) – wur­de die Ver­si­on „304.132–0ubuntu0.16.04.2“ ver­teilt. Die­se scheint (wie bspw. obi­ge Bugs ja auch zei­gen) eini­ge Unzu­läng­lich­kei­ten zu haben und ver­ur­sach­te auch auf mei­nem Pro­blem­sys­tem den Login-Loop.

Die vor­her­ge­hen­de Ver­si­on „304.131–0ubuntu3“ lief (und läuft) ohne die­se Pro­ble­me. – Ergo habe ich ein Down­gra­de durchgeführt.

Dazu also wie­der alle instal­lier­ten Nvi­dia-Pake­te deinstallieren:

aptitude purge ~nnvidia- && aptitude install nvidia-304

Dann die „304.131–0ubuntu3“ installieren:

apt-get install nvidia-304=304.131-0ubuntu3

Am Ende noch (da das Sys­tem ja nicht täg­lich unter mei­ner Kon­trol­le ist) die „304.131–0ubuntu3“ in der (neu­en) Datei /etc/apt/preferences.d/nvidia-304 (mit fol­gen­den Inhalt) gepinnt (s. Apt-Pin­ning)

Package: nvidia-304
Pin: version 304.131-0ubuntu3
Pin-Priority: 1001

Und nach nem Reboot war der Log­in-Loop weg … 🙂 *fertsch*

Dan­ke an die Com­mu­ni­ty, ohne die in der ja doch recht kur­zer Zeit (von letz­tem Don­ners­tag bis heu­te) eine Lösung nicht in mei­nen eige­nen Kräf­ten gewe­sen wäre!

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Schon seit ein paar Jah­ren nut­ze ich zwei (per iCal­en­dar) abon­nier­ba­re Online-Kalen­der, die ich an die­ser Stel­le mal kurz pro­mo­ten möchte.

Bei­de Kalen­der­da­tei­en wer­den von ifeiertage.de ange­bo­ten. – Dan­ke für die­sen Service! 🙂

  1. (amt­li­che) Fei­er­ta­ge in Bran­den­burg (und zusätz­li­che Fest- und Gedenk­ta­ge):
    http://www.ifeiertage.de/bb‑s.ics
  2. Zeit­um­stel­lung (inkl. Hin­weis, wie man die Uhr stel­len muss!):
    http://www.ifeiertage.de/zeitumstellung.ics

Viel Spass damit und in der Hoff­nung, dass der Ser­vice noch lan­ge bleibt!

sofar|sokai

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Par­al­lel zu Last­Pass pro­bie­re ich gera­de seit eini­ger Zeit Enpass (auf mei­ner Ubun­tu-Kis­te und auf mei­nem Android-Han­dy) im Zusam­men­spiel mit mei­ner own­Cloud aus. – Bis jetzt ganz gut …

Hier desh. ganz kurz ein paar Noti­zen zur Installation.

  1. Enpass per PPA instal­lie­ren: https://www.enpass.io/kb/how-to-install-on-linux/
    Von Web Upd8 gibts auch nen schö­nen Arti­kel …
  2. .desk­top-Datei erstel­len (s.u.)
  3. Star­ter-Icon her­un­ter­la­den:
    wget https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c1/Enpass_icon.svg -O ~/.icons/Enpass.svg
  4. fer­tig …

# ~/.local/share/applications/Enpass.desktop
[Desktop Entry]
# https://standards.freedesktop.org/desktop-entry-spec/latest/
Version=5.2
Terminal=false
Type=Application
Name=Enpass
Comment=cross-platform password management solution
Exec=/opt/Enpass/bin/runenpass.sh
# wget https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c1/Enpass_icon.svg -O ~/.icons/Enpass.svg
Icon=Enpass
# https://standards.freedesktop.org/menu-spec/latest/apa.html
Categories=Security;Settings;System;Utility

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Vor ein paar Mona­ten war ich für unse­ren Kom­mu­ne-Ser­ver auf der Suche nach einer kos­ten­lo­sen Moni­to­ring-Lösung. Es war wich­tig, dass wir den Kram nicht sel­ber hos­ten müs­sen – denn wenn der Ser­ver down ist, hilft die schöns­te Sta­tus-Sei­te nix … – und dass man mehr als nen Ping moni­to­ren kann.

Fün­dig wur­de ich dann mit monitor.us – einem Ser­vice von moni­tis.

Moni­tis bie­tet mit monitor.us eine ‚abge­speck­te‘ Ver­si­on der Pro-Ver­si­on an. – Sechs Moni­to­re (recht fle­xi­bel kon­fi­gu­rier­bar), ein Moni­to­ring-Inter­vall von (mind.) 30 Minu­ten, zwei Moni­to­ring-Ser­ver-Stand­or­te (DE und US) und eine Sta­tus-Sei­te ohne Log­in (wel­che schön per DNS-Ein­trag zugäng­lich gemacht wer­den kann).

Nun kam vor ein paar Tagen E‑Mailpost, in der es hieß, dass „Monitor.Us mit Moni­tis ver­schmol­zen ist“ und man als monitor.us-User sat­te 50% Rab­battz auf die Pre­mi­um­an­ge­bo­te von moni­tis bekommt. Ach und: man muss zum 31. Juli wech­seln … (Außer­dem stan­den in der E‑Mail ganz vie­le blu­mi­ge For­mu­lie­run­gen drin: „Welt­klas­se-Sup­port“, „Alles-in-Einem-IT-Über­wa­chungs­platt­form“, „maß­ge­schnei­dert[…]“, „exclu­siv[…]“, „schnel­ler und effi­zi­en­ter“, „Chan­ce“, „beque­men und vor­teil­haft“, „stän­dig auf­re­gen­de neue Fea­tures“, …)

Also habe ich mir das mal ange­schaut und am Ende mit dem Sup­port geschrie­ben, weil schein­bar doch nicht alles so „welt­klas­se“ und trans­pa­rent ist, wie von mir angenommen.
Das Grund­pro­blem für mich war, dass ich nur immer alle Bezahl­va­ri­an­ten gese­hen habe. (Logisch eig., denn moni­tis will ja Koh­le machen.) Am Ende habe ich mir einen 15 Tage funk­tio­nie­ren­den Pre­mi­um-Account bei moni­tis geklickt. Dort ‚alle‘ – dazu kom­men wir noch – Moni­to­re wie bei monitor.us ange­legt und kon­fi­gu­riert sowie danach den „Upgrade“-Button geklickt. Dort gab es dann gaa­anz klein unten links nen Link „Down­gra­de to free plan“, mit dem man die kos­ten­lo­se Vari­an­te bei moni­tis nut­zen kann.

Und nun: alles wie vor­her, oder ist viel­leicht was besser/anders? – Ääähmmm – ja! Der kos­ten­lo­se Account kann eini­ges weni­ger, als der Account bei monitor.us. 🙁
Jetzt haben wir nur noch fünf (statt vor­her sechs) Moni­to­ren und die Sta­tus-Sei­te ist nur noch mit Zugangs­da­ten zugäng­lich („Shared Pages“ gibts nur in der Pre­mi­um­ver­si­on). Ver­schwei­gen will ich aller­dings auch nicht, dass das Moni­tor-Inter­vall jetzt 15 Minu­ten, statt vor­her 30 ist. (So rich­tig doll hap­py macht uns die­se Fea­ture nun aber auch wie­der nicht, wenn dafür der Rest fehlt …)

sum­ma sum­ma­rum: Echt scha­de, moni­tis! Ihr hät­tet im Pri­va­ten einen Kun­den gehabt, der ggf. im Busi­ness auf euch zurück kommt. So habt ihr aller­dings nen Kun­den ver­prellt (und die­sem somit wie­der ein paar Stun­den Lebens­zeit für die nächs­te Recher­che geklaut …).

sofar|sokai

PS:
… fast ver­ges­sen: Wenn man jetzt den „free plan“ bezah­len müsste/würde, wären dass 4$ pro Monat. (Sechs Moni­tor = 4.80$.) *pfff*

Old but not bus­ted … – Die­ser Inhalt wur­de vor mehr als 11 Jah­ren publi­ziert. Die Kor­rekt­heit und Ver­füg­bar­keit von Links kön­nen lei­der nicht gewähr­leis­tet werden.

Vor guten vier Jah­ren wech­sel­te ich von Deli­cious auf eine selbst gehos­te­tes SemanticScuttle-Installation.

Seit 2013 wird SC nicht so rich­tig aktiv wei­ter ent­wi­ckelt – vllt. ist es aber ja auch so fer­tig, wie es ist, und ja, es gibt spo­ra­di­sche Aktua­li­sie­run­gen im Git­Hub-Repo des Ent­wick­lers Chris­ti­an Weis­ke  – und über die Jah­re habe ich fest­ge­stellt, dass ich die ‚seman­ti­schen Funk­tio­na­li­tä­ten‘ nicht (wirk­lich) benutze.

Als ich dann ges­tern durch Zufall beim Aktua­li­sie­ren von FDroid über die Shaar­lier-App stol­per­te und mir heu­te Shaar­li test­wei­se instal­liert hat­te, war ich recht schnell ent­schlos­sen, das ca. 12 MB gro­ße SC mit dem nur 3 MB umfas­sen­de Shaar­li für mei­ne gut 2.400 Links zu erset­zen. – Gesagt, getan …

FYI: Ab heu­te wird bm.sok.ai mit Shaar­li betrie­ben. – Und das sogar ganz ange­nehm auch unter Android …

Für die Migra­ti­on der Book­marks muss­te ich beim Umzug noch etwas bas­teln … – Das Pro­blem an SC ist, dass es in mei­ner Ver­si­on kei­nen sepa­ra­ten Export der öffent­li­chen und pri­va­ten Book­marks erlaubt.
Also änder­te ich das API-Skript etwas, um zuerst nur die publics aus SC expor­tie­ren zu kön­nen. Die­se impor­tier­te ich dann in Shaarli.
Dann expor­tier­te ich alle SC-Book­marks und impor­tier­te die­se noch ein­mal in Shaar­li als pri­va­te und ohne das Über­schrei­ben exis­tie­ren­der Bookmarks.
Das public export-Skript stel­le ich bei Gele­gen­heit noch ein­mal hier iwo online …