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(am 16. Mai 2017 erstellt, am 17. Januar 2019 überarbeitet)
Die Frage nach dem Dateneigentum erregt seit Jahren die Gemüter. Kein Wunder, dahinter verbirgt sich ein riesiger ökonomischer Wert. Die Daten stehen für milliardenschwere Geschäftsmodelle.
Die Diskussion zum Dateneigentum wurde 2017 vom ehemaligen Ex-Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt eröffnet. Der CSU-Politiker wollte Daten faktisch wie Sachen behandeln und Nutzern so Eigentumsrechte daran verschaffen.
Zur CeBIT 2017 erklärte dann Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem Video-Podcast, dass geregelt werden müsse, ob die Daten von vernetzten Autos den Software- oder den Fahrzeugherstellern gehören.
Wie bitte? Wieso den Software- oder Fahrzeugherstellern? Ich als Fahrer erzeuge mit meinem Auto und den dort eingebauten Systemen diese Daten inklusive sehr persönlicher Details.
Ergo:Meine Daten gehören ZU mirund ich entscheide, was damit geschieht. Oder gleich: Ich bin meine Daten.
Jedes Byte, das Rückschlüsse auf meine persönlichen Vorlieben (egal was und wo) und Aufenthaltsorte, meine gesundheitliche Verfassung, meinen Gemütszustand, mein familiäres Leben, mein Freundeskreis und meine politische Gesinnung zulässt – diese Liste erhebt jetzt keinen Anspruch auf Vollständigkeit – darf sich meiner Kontrolle nicht entziehen. Es gehört so gut geschützt wie ein Tagebuch.
Heutzutage ist es üblich, dass sich Unternehmen durch kleingedruckte AGB herausnehmen, sämtliche Daten abzugreifen und damit zu tun, was sie möchten. Am Beispiel von Connected Cars werden die Besitzer von Autos quasi durch die Hintertür entrechtet und ihrer Privatsphäre beraubt.
Datenschutz ist ein Menschenrecht, es kann nicht wie ein Eigentum behandelt werden. Daten sind keine Sachen. Wir können diese im Gegensatz zu Dingen nicht einfach verkaufen und übergeben -endgültig. Daran sind Identitäten und Lebenswege geknüpft. Die Hoheit über unsere Daten liegt bei uns Verbrauchern selbst.
Wir brauchen einen wirksamen Verbraucherschutz für digitale Dienste und (smarte bzw. intelligente) Geräte.
Genauso wie bei Medikamenten Wirkungen und Nebenwirkungen angegeben werden müssen, ist bei digitalen Produkten die Datennutzung für den Konsumenten deutlich und offen zu kennzeichnen, was deren primärer Zweck ist und was diese ansonsten noch so „treiben“.
Ein erster Schritt war das Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) im Mai 2018. Allerdings berührt dieses Gesetz die großen Datenkonzerne noch nicht wirklich.
Elektrogeräte oder Software, die schädliche Nebenwirkungen haben, heißt ein Eigenleben entwickeln, das mit dem eigentlichen Verwendungszweck nichts zu tun hat, gehören vom Markt.
Wer jetzt noch nicht glaubt, dass „digitale Nebenwirkungen“ lebensentscheidend und möglicherweise sogar existenzbedrohend sein können, dem empfehle ich einen Blick auf …
Auch die Verbraucherschutzzentrale lehnt die Idee eines „Dateneigentums“ ab.
The post Ich bin meine Daten appeared first on klartext @ unverschlüsselt.
Nach einer Studie reduziert jede körperliche Aktivität, auch wenn sie kurz ausgeübt wird, das Risiko eines vorzeitigen Todes, man sollte aber nicht länger als eine halbe Stunde am Stück sitzen
Auszug aus dem »Leitfaden zum Umsetzen der Datenschutzgrundverordnung an Berliner Schulen«:
So gilt beispielsweise für die Nutzung von Facebook und WhatsApp: Hier werden Daten an Anbieter in einem Drittland übertragen, eine Überprüfung oder Bewertung der dortigen Bestimmungen ist der Schule nicht möglich. Auch werden durch die Nutzung von WhatsApp fortlaufend Klardaten von allen im eigenen Smartphone-Adressbuch eingetragenen Kontaktpersonen an das Unternehmen übertragen. Die Berliner Beauftragte bewertet den Einsatz von Social Media wie WhatsApp zur dienstlichen Kommunikation von Lehrkräften mit Schülerinnen und Schülern und Eltern als rechtswidrig (Jahresbericht der Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit aus dem Jahr 2016).
In anderen Bundesländern sieht es übrigens ähnlich aus.
Mitmachen: Hilf mit die Spendenziele zu erreichen!
Traditionen müssen erhalten werden! – Wie immer sind Alle willkommen… Seit nun 13 Jahren veranstalten die Hyzernauts traditionell Anfang Februar ein frostig schönes Spenden-Turnier. Ziel des Turniers Das Ziel des Turniers ist es, so viel Geld wie möglich für ein soziales Projekt zu sammeln. Das funktioniert über unsere (s.g.) Mulligans. Ein Mulligan ist quasi die Turnierwährung. [...]