Ein Einfaltspinsel meint, die historische Wahrheit mit viel Farbe, viel brauner Farbe, übermalen zu können. Ein Fan (Gefolgsmann) des Anstreichers aus Braunau? Jedenfalls einer des „langjährigen Führers“ der Alpenvereinssektion Brandenburg, dessen Urne in eine Felswand im Rofental (Vent/Ötztal) eingemauert ist. Zwischen 28. August und 3. September 2019, also ziemlich genau zum Jahrestag des Überfalls Nazideutschlands auf Polen, hat so ein Vorvorgestriger dort wieder zugeschlagen.
Kategorie: Lifestream
Schaden in der Oberleitung
Der langjährige Stern-Autor und einer der profiliertesten Bahn-Kenner hierzulande zeigt in seinem neuen Buch das Desaster detailliert auf und benennt die Täter, zum Beispiel Rüdiger Grube
Multiline truncated text with “show more” button
Now that we've got cross-browser support for the line-clamp property, I expect we'll see a lot more of that around the web. And as we start to see it more in use, it’s worth the reminder that: Truncation is not a content strategy.
We should at least offer a way to read that that truncated content, right? Paul Bakaus uses the checkbox hack and some other trickery to add a functional button that does exactly that.
See the Pen
truncated text w/ more button (CSS only, with optional JS helper) by Paul Bakaus (@pbakaus)
on CodePen.
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Trailer: Bad Boys for Life
„Bad Boys“ ist heute ein bisschen so, wie zu sagen, dass man eigentlich „Guns n’ Roses“ mal ganz geil fand. Würde ich heute so nicht mehr sagen. Also das mit Guns n’ Roses. Obwohl dem mal so war. Aber man wird ja auch älter, wird reflektierter. Und so. Andererseits fand ich Bad Boys damals schon ein bisschen sehr dolle geil, so sehr, dass mich der aktuelle Trailer doch ein bisschen anmacht. So alt und so reflektiert ich heute auch sein mag. Mehr als alles, was in den letzten 10 Jahren von Guns n’ Roses kam. Würde reingehen. Ab Januar 2020 im Kino.
(Direktlink, via Uncrate)
Hanna und Mortimer stecken hinter dem Anti-AfD-Plakat
Rassisten sind keine Alternative – diesen Spruch konnten Millionen von Fernsehzuschauern am Wahlabend lesen. Während das ZDF Alexander Gauland interviewte, hielten Hanna und Mortimer aus Potsdam ihre Botschaft hoch. Das sorgte für Anerkennung. Aber auch für Beleidigungen.

Potsdam
Wenn Menschen mit großen Fernsehauftritten in ganz Deutschland Wellen schlagen, dann sind sie in der Regel berühmt und haben bereits große Namen. Nicht so bei Hanna und Mortimer aus Potsdam. Groß war lediglich ihr Plakat, das sie in den Händen hielten. Während der Berichterstattung des ZDF zur Landtagswahl in Brandenburg war die 19-Jährige Potsdamerin im Fernsehen im Hintergrund zu sehen. Sie saß auf den Schultern ihres Freundes und hielt ein Schild direkt in die Kamera: „Rassisten sind keine Alternative“.
Das Bild war unter anderem zu sehen, während AfD-Fraktionschef Alexander Gauland ein Interview gab. Das sorgte in den sozialen Netzwerken für Wirbel. Auf Twitter ereiferte sich unter anderem Erika Steinbach, Vorsitzende der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung: „Einfach unglaublich was das ZDF abliefert“. Als hätte der Sender das Plakat bestellt.
Beim Spaziergang mit der Oma kam die Idee
Doch die Idee zur Aktion kam von Mortimer, der wie Hanna seinen Nachnamen nicht nennen will, beim Spaziergang mit seiner Oma. Gegenüber jetzt.de, dem Onlinemagazin der Süddeutschen Zeitung, sagte Mortimer: „Am Abend vor den Wahlen schlenderte ich mit meiner Oma durch Potsdam und sah, dass da das ZDF-Studio aufgebaut war. Und, viel wichtiger, dass das im Grunde ein Glaskasten war. Da dachte ich mir: Wenn darin morgen die Spitzenkandidaten sprechen, wäre das doch eine gute Gelegenheit für eine kleine Botschaft“, sagte er.
Hanna habe von dieser Aktion sogar erst Sonntagabend erfahren und sei spontan mitgekommen. Beide sehen die AfD sehr kritisch: „Ich wollte deshalb zeigen, dass es im Osten auch coole Leute gibt und nicht nur Menschen, die die AfD toll finden“ sagte Mortimer.

Dass das Schild im Fernsehen so gut lesbar war, haben sie vor allem einer Freundin und den umherstehenden Passanten zu verdanken, sagte Hanna: „Vor Kalbitz sprach auch Gauland, da sah man das Schild noch kaum, weil Morti es alleine hielt. Eine Freundin, die live im Fernsehen zusah, hat uns dann aber geschrieben, dass wir das Schild höher halten sollen. Also kletterte ich während Kalbitz’ Vortrag auf Mortis Schultern.“ Danach riefen Passanten den beiden zu, in welche Richtung sie gehen müssten, damit das Plakat auch wirklich von der Kamera erfasst wird.
Zuspruch von Woidke
Schon am Wahlabend erhielten Hanna und Mortimer für diese Aktion viel Feedback. Ministerpräsident Dietmar Woidke habe ihnen schon direkt nachdem die Kameras aus waren den hochgestreckten Daumen gezeigt. Danach hat er sich auch noch persönlich bei den beiden bedankt genauso wie Kathrin Dannenberg, Spitzenkandidatin der Linken.

Angst, nach der Aktion angefeindet zu werden, hat Hanna nicht. „ Auf Social Media werden sich sicherlich weiter Menschen mit gemeinen Nachrichten melden, davor habe ich aber keine Angst. Denn ihre Argumente sind meistens so flach, dass ich die schon entkräften kann.“
Von Lisa Schmierer