Article note: #thx4sharing + #cu@15.

Die Einen feiern 50. und 6. Geburtstag des Rechenzentrums und die Nachbarin hat es nicht so mit den Zahlen. Rechenschwäche bezeichnet umgangssprachlich die Dyskalkulie. Dies klingt nach „nicht kalkulieren können“.

In einem Vortrag am 4. Sept.21 hat Martin Vogel – der theologische Vorstand der Stiftung GK – vor kleinem und hochbetagtem Publikum in der Wissenschaftsetage über das leidige Thema Garnisonkirche geplaudert. Es gab nichts Neues und wie immer wenig Konkretes. Es stellte sich eher die Frage, wieso lässt ProWissen Potsdame.V. derartig subjektiv geprägte Allgemeinplätze in seinen Räumen zu? Wollten die nicht den Wissenschaftsstandort Potsdam puschen? Doch wie immer wollen wir uns mehr mit den Inhalten, statt mit den Oberflächlichkeiten beschäftigen. Drei Dingen fielen uns auf:

Wie immer, war die Stiftung großzügig ungenau bei der Darstellung der Bau- und Planungskosten und der notwendigen Finanzierung.

Bereits in den Jahren vor 2014 finanzierte das Land aus diversen Töpfen das Projekt mit über 2,2 Mio. €. Diese tauchen in der Liste gar nicht auf. Auch werden die Baukosten plötzlich auf genau 44,00 Mio. € begrenzt (mit 2 Nullen!), obwohl noch vor wenigen Wochen und Monaten die Rede von steigenden Bau- und Materialkosten die Rede war. Dies ging einher mit „über 44. Mio. €“.

Daraus ergeben sich zwei Schlussfolgerungen: Die Finanzlücke ist größer als 4 Mio. € (evtl. auch 8,5 Mio. nach der Bundestagswahl) und die eingegangenen Spenden liegen bei max. 8,3 Mio. €. Da sind bereits Eigenleistung mit eingepreist. Das wiederum bedeutet, dass das Spendenaufkommen deutlich unter 20 Prozent der zu erwartenden Kosten liegt. Jämmerlich für ein Vorhaben was allen versprach, es aus Spendenmitteln finanziert zu werden. Jämmerlich und Ausdruck der geringen Resonanz in der Bevölkerung!

Der zweite Punkt, der auffiel war, dass Herr Vogel sehr bemüht war, den Stadtkanal ins Interesse der GK-Jünger*innen zu rücken. Das verwundert nicht, da dieses Projekt bei Umsetzung von Westen her Druck auf das bestehende Kunst- und Kreativhaus Rechenzentrum machen würde.

Punkt 3 der Auffälligkeiten: Herr Vogel legte viel Wert darauf, dass das Grundstück hinterm Turm durch die Stiftung selbst entwickelt wird. Dies sei in Anbetracht des Grundstückseigentums auch eine „Frage der Fairness“. Wenn die Stiftung von Fairness redet, kommt uns dies vor wie des Teufels Lobrede übers Weihwasser. Unabhängig davon wurde im Anschluss des Vortrags auf Nachfrage auch klar, dass die Rechtslage für die Stiftung eindeutig sei. Das RZ hat auf diesem Teil des Grundstück nicht zu suchen. Ende 2023 ist Ende RZ. Zumindest für den Teil des Gebäudes welches auf dem Grundstück steht, das die Stadt vor Jahren an die Stiftung verschenkt hat. Wie verlässlich und „fair“ sind in Anbetracht dessen die Äußerungen der Stiftung im aktuellen Diskussionsprozess zu werten?

Um so wichtiger erscheint es, am 15.09. für den Erhalt des heutigen RZs auf die Straße zu gehen. RZ-4ever!

„Der kleine Würfel muss sich nicht verstecken. Wir lieben das Quadrat mit seinen Kanten und Ecken.“

MAZ Potsdam – Christian Näthes Geburtstagslied für das Potsdamer Rechebzentrum | Facebook

Article note: #againandagainand... Bitte Potsdam zuerst 'fahrradfreundlich' machen + dann solche Aufrufe! #danke
Bis zum 26. September 2021 gemeinsam in die Pedale treten

Am heutigen Montag, 6. September 2021, hat Bürgermeister Burkhard Exner gemeinsam mit dem Beigeordneten für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt, Bernd Rubelt, der Beigeordneten für Bildung, Kultur, Jugend und Sport, Noosha Aubel, und Brigitte Meier, Beigeordnete für Ordnung, Sicherheit, Soziales und Gesundheit, sowie Dieter Jetschmanegg, Dezernent Zentrale Verwaltung, das STADTRADELN in Potsdam offiziell gestartet.

Bürgermeister Burkhard Exner sagt: „Es lohnt sich bei jedem Weg zu überlegen, welches Verkehrsmittel angemessen und sinnvoll ist. Für den Umstieg auf das Fahrrad bietet Potsdam als fahrradfreundliche Stadt gute Bedingungen. Ich wünsche mir, dass viele Potsdamerinnen und Potsdamer sich an der Aktion beteiligen und zeigen, dass es Alternativen zum Auto gibt. Denn davon profitiert nicht nur unsere Umwelt und unser Klima, sondern letztlich wir alle.“

Die Aktion ist als Wettbewerb konzipiert, bei dem mit viel Spaß für das Fahrrad als Alltags-Verkehrsmittel geworben wird. Es geht darum, einzeln oder als Team die meisten Fahrradkilometer zu sammeln und so aktiv CO2 einzusparen. Ziel ist es auch, pro Einwohner einer Stadt die meisten Kilometer auf dem Rad zurückzulegen. Denn es werden neben den fleißigsten Teams und Radelnden auch Deutschlands fahrrad-aktivste Kommune und das fahrrad-aktivste Stadtparlament gesucht. Dabei treten deutschlandweit alle Kommunen gegeneinander an.

Auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, zur Hochschule, zum Einkaufen oder einfach in der Freizeit: Alle Potsdamerinnen und Potsdamer oder nach Potsdam einpendelnde Personen sind hier gefragt. Auch für Potsdam haben sich bereits viele Teams angemeldet, die gemeinsam und in ihren Teams für Potsdam in die Pedale treten werden.

Die Anmeldung für das STADTRADELN ist unter www.stadtradeln.de/potsdam möglich. Die Stadtradeln-App kann unter www.stadtradeln.de/app heruntergeladen werden. Aber auch nach Beginn der Aktion kann man sich noch anmelden und die gefahrenen Kilometer nachtragen.  

An der Aktion STADTRADELN in Potsdam beteiligten sich im vergangenen Jahr insgesamt 2.922 Radlerinnen und Radler in 173 Teams. Im Zeitraum vom 7. bis zum 27. September 2020 wurden über 630.000 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt und so 93 Tonnen CO² eingespart (Berechnung basiert auf 142 Gramm CO² pro Personen-Kilometer). Im Vergleich zu 2019 wurden 2020 in Potsdam bereits über 200.000 Kilometer mehr geradelt. Deutschlandweit haben im Aktionszeitraum 1.482 Kommunen und über 520.000 Menschen mehr als 100 Mio. Kilometer auf dem Fahrrad zurückgelegt und somit mehr als 16.000 Tonnen CO² vermieden.

Article note: Okay, nicht vergleichbar, aber ich werde dann wahrscheinlich jetzt die CDU auf Unterlassung verklagen, da das Verbot zur Briefkastenwerbung (mit Aufkleber) nicht respektiert wurde. #so
Die CDU-Direktkandidatin hat Strafanzeige gestellt. Hinweise auf die Täter gibt es nicht. Es sind nicht die ersten Fälle von Vandalismus im diesjährigen Wahlkampf.