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“Wer bin ich?” ist eine der großen Fragen des Lebens. Selbstfindung bzw. Selbsterkenntnis ist keine Erfindung der Neuzeit, sondern begegnet uns seit vielen Jahrhunderten in verschiedensten Facetten. Doch was versteht man unter der Frage “Wer bin ich?”

Du wirst hier keine Antwort erhalten, wer Du bist. Aber Du kannst Dir durch diesen Text bewusst werden, dass die Frage auf andere Weise beantwortet werden muss als mit einem plumpen Fragenkatalog über Deine Stärken, Interessen und Werte.

Wer bin ich?
Was versteht man unter "Wer bin ich?"Wo sitzt das Ich überhaupt? - im Körper oder irgendwo anders? Und wer ist dieses Ich?

Wer ist “Wer” und was ist “Ich”?

Die Frage nach der eigenen Identität, dem eigenen Selbst, zählt zusammen mit “Was ist der Sinn des Lebens?” zu den wichtigsten Themen im Leben eines Menschen.

  • Bin ich eine Seele, also Geist?

  • Oder bin ich mein Körper, also eine komplexe Verbindung von Molekülen?

  • Gibt es mich wirklich oder bin ich eine Illusion?

Wie alt das Sujet ist, zeigt die Überlieferung vom antiken Tempel des Apollon auf Delphi, den der altbekannte Weisheitsspruch zierte: "Erkenne dich selbst”. Sehr viel später wurde dann Descartes Ausspruch “Ich denke, also bin ich” maßgeblich. Einen Konsens gibt es bis heute nicht wirklich. Wenn Du Dir die Frage mal genauer ansiehst, dann verstehst Du auch, warum sie so schwer zu beantworten ist.

Was ist mit "Wer bin ich" gemeint?
  • Wer ist mit "Wer" gemeint? 

Du, jetzt in diesem Augenblick? Oder die Person, die Du in 20 Jahren sein wirst oder willst? Was genau macht eine Person aus und was nicht?

  • Wann ist "bin"? 

Dein Sein verändert sich mit Deinem Leben. Um welchen Zeitpunkt geht es? Letzte Woche, heute oder in 2 Jahren? 

  • Was ist "Ich"? 

Was für ein Sein ist dieses Ich? Bist Du Dein physischer Körper? Bildet sich Dein Ich aus Deinen Wünschen oder Erfahrungen? Wo ist dieses Ich?

Wer bin ich? – Test

47 Fragen als Anstoß zur Selbstreflexion

Wer sein Leben sinnvoll gestalten will, muss zunächst wissen, wo er oder sie steht. Kennst Du Deine Werte? Wie steht es um Dein Selbstbild? Was ist dir wirklich wichtig?

Mit dem kostenlosen Test kannst Du wichtige Selbsterkenntnisse gewinnen, wenn Du Dich ernsthaft mit den Fragen auseinandersetzt. » Zum Test: Wer bin ich?

Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?

Die Frage “Wer bin ich?” wird heute inflationär gestellt. Dabei war das Thema rund 2000 Jahre für die meisten Menschen relativ klar: Ich habe ein "Ich" in mir, das der Welt gegenübersteht (Dualismus). Diese feste Überzeugung trauten sich nur wenige zu kritisieren (vgl. Spinoza, Hume).

Bewegung kam schließlich zum Ende des 19. Jahrhunderts in das Thema: Der Psychologe & Philosoph William James trennte das Ich vom Selbst.

  • Das Ich sei der dunkle Bewusstseinsstrom, mit der die Umwelt erfahren wird.

  • Das Selbst sei die Beurteilungszentrale, die diesen Bewusstseinsstrom deutet und wertet.

Spätestens aber seit Freud, der auf James aufbaute, gilt: “Der Mensch ist nicht Herr im eigenen Haus.” Das Ich wurde zum Es (dunkler Trieb), das Selbst zum Über-Ich. Dazwischen das echte Ich des Menschen.

Das Ich als Nebenphänomen

Von der modernen Hirnforschung wird die Existenz des Ich komplett verworfen. Alles nur ein geistiges Konstrukt, als Neben-Phänomen von physiologischen und neurobiologischen Prozessen.

Denn verschiedene Bestandteile des Ich (Zeitempfinden, Erinnerung, Körpergefühl etc.) spielen sich in verschiedenen Gehirnregionen ab (1). Neuere Untersuchungen sollen außerdem auf Ich-freie Erlebnisse verweisen (4).

Ganz so einfach ist die Frage nach dem Ich aber nicht beantwortet. Die Neurowissenschaften verwechseln Korrelationen mit Kausalitäten. Doch nur, weil sich das Ich neurobiologisch nicht an einem zentralen Areal festmachen lässt, bedeutet das längst nicht, dass kein Ich existiert.

Schließlich gibt es über 7 Milliarden Menschen auf dieser Welt, die wie selbstverständlich “ich” sagen und ein basales Selbstgefühl empfinden, das wesenhaft zu ihrer Person gehört.

Wer bin ich

Plutarchs Theseus-Paradoxon

Problem der doppelten Identität

Seele, Ich, Identität – welchen Begriff Du auch nimmst, es bleibt kompliziert. So kompliziert, dass der griechische Historiker Plutarch bereits in der Antike die Erzählung von Theseus' Schiff prägte und so die Schwierigkeit des “Wer bin ich?” aufzeigte (2).

Das Schiff des Theseus (auch Theseus-Paradoxon genannt) behandelt die Frage, ob ein Objekt seine Identität verliert, wenn einige Einzelteile oder sogar alle einzelnen Bestandteile erneuert oder ausgetauscht werden.

Hintergrund: Theseus gilt als mythischer Gründer und König von Athen. Er besiegte den Minotaurus auf Kreta und rettete Griechenland aus der jahrelangen Abhängigkeit von König Minos. Mit dem Schiff kehrte er zurück nach Athen.

Dieses geschichtliche Ereignis feierten die Athener jedes Jahr: Mit dem (angeblichen) Originalschiff des Theseus wurde die Reise nachgestellt. Gute 1000 Jahre lang. Natürlich kamen über diese Jahrhunderte auch Abnutzungserscheinungen auf, so dass immer wieder Teile des Schiffes repariert und ausgetauscht werden mussten.

Plutarch fragte sich: Wie kann jeder einzelne Teil einer Sache ersetzt werden und trotzdem bleibt es dasselbe?

Antwort 1

Einige würden sagen, es gab in 1000 Jahren nur ein Schiff des Theseus, und weil die Veränderungen allmählich vorgenommen wurden, hat es nie aufgehört, das legendäre Schiff zu sein. Selbst wenn das frühere und das “heutige” Schiff kein einziges gemeinsames Teil mehr besitzen. Also ist A gleich B.

Antwort 2

Andere aber könnten argumentieren, dass Theseus das Schiff B nie betreten habe, und dass seine Präsenz auf dem Schiff ein wesentliches qualitatives Merkmal darstelle. Obwohl die beiden Schiffe also zahlenmäßig gleich sind, sind sie qualitativ unterschiedlich. Deshalb ist A nicht gleich B. 

Antwort 3

Daneben lässt sich noch eine 3. Möglichkeit denken. Nehmen wir an, jemand sammelt alle Originalteile des Schiffes von Theseus, die ausgetauscht wurden, und baut sie wieder zu einem Schiff zusammen.

Jetzt gibt es 2 Schiffe zum gleichen Zeitpunkt: Dasjenige, welches Theseus nutzt, und das, welches aus den alten Originalteilen zusammengebaut wurde. Welches dürfte nun wirklich das Schiff von Theseus sein – das funktional oder materiell Gleiche?

Wie lassen sich Identität und Veränderung beim Menschen vereinbaren?

Übertragen auf den Menschen lassen sich verschiedene Schlüsse ziehen:

1) Materielle Gleichheit begründet Identität

In vielen Bereichen gilt: was aus gleichem besteht, ist das gleiche. Aber wie ist es dann, wenn materielle Teile Deines Körpers ausgetauscht werden, zum Beispiel wegen einer Organtransplantation - bist Du dann nicht mehr Du?

Oder nehmen wir die Veränderung des Äußeren über die Zeit: Macht Dich das Altern, während dem Zellen absterben und teilweise erneuert werden, zu jemand gänzlich anderen?

2) Funktionalität als Basis für Identität

Wir könnten auch voraussetzen, dass es nicht auf das Material, sondern die Funktion ankommt. Solange Du eine funktionelle Einheit (“So-Sein”) bildest und bleibst, bist Du ein spezifisches Ich. Völlig egal, wie sehr Du Dich körperlich oder geistig veränderst.

Unterschied: Konstitution vs. Identität

Wesentlich für die Frage “Wer bin ich” ist daher die Unterscheidung zwischen dem Aufbau eines Menschen und den notwendigen Bedingungen, damit seine Existenz weiter bestehen kann.

Kurzum: Es macht einen Unterschied, ob ich nur das Material betrachte (Konstitution), aus dem etwas besteht, oder ob ich nach einem funktionellen Wesensmerkmal frage (Identität).

Selbst wenn sich die Körperzellen eines Menschen über sein ganzes Leben hindurch erneuern, so ist es doch immer der gleiche Mensch: eine bestimmtes Sein - nicht irgendein oder irgendwer anderes.

Woher weiß ich, dass ich ein Ich bin?

Nach interdisziplinärem Wissensstand geht man davon aus, dass jeder Mensch ein grundlegendes Selbstgefühl besitzt, das sich aus folgenden Facetten bildet:

  1. Ich empfinde meine eigenen Körperteile als zu mir gehörig

  2. Ich habe das Gefühl, selbstverantwortlicher Urheber meiner Handlungen zu sein

  3. Ich erfahre die Welt, deren Zentrum ich bilde und von dem aus ich mir die Welt erschließe 

  4. Ich erkenne mich selbst als Objekt im Spiegel und kann mich von anderen unterscheiden

  5. Ich kann mein eigenes Wissen vom Wissen anderer Personen unterscheiden und mich in andere hineinversetzen (Empathie, Zwischenmenschlichkeit)

Wer du nicht bist

  • Deine Schwächen oder Stärken

  • Deine Werte oder Ziele

  • Deine Erziehung oder Erfahrung

  • Deine Bedürfnisse oder Wünsche

  • Dein Körper oder Geist

  • Deine Eigenschaften oder Attribute

  • Deine Gewohnheiten oder Interessen

  • Deine Gedanken oder Gefühle

  • Dein Besitz bzw. materielles Gut

Descartes – Ich bin Geist

Was ist das Ich?

Der Philosoph René Descartes (1596 – 1650) formulierte das berühmte "Cogito"-Argument: Ich denke, also bin ich. Im einfachsten Sinne bedeutet der Satz: Wenn ich denke, muss es mich wirklich geben. Weiterhin argumentiert Descartes über die Vorstellungskraft: Meine Nicht-Existenz kann ich mir nicht vorstellen, aber ich kann mir vorstellen, ohne Körper zu sein. Das denkende Ich ist also reiner Geist. 

Das Problem: Sind Geist und Welt denn wirklich getrennte Entitäten? Gerade die Psychosomatik zeigt, dass ein Subjekt untrennbar an den Leib gebunden ist. Und auch ich selbst erlebe mich als wesenhafte Einheit.

Wittgenstein – Ich bin ein sprachliches Konstrukt

Wittgenstein (1889 – 1951) war ganz anderer Meinung als die Nachfolger Descartes´. "Ich bin meine Welt", schreibt er im "Tractatus logico-philosophicus". Wittgenstein verstand das Ich als sprachliches Konstrukt. 

Die Frage “Wer bin ich?” ist ein Sprachspiel. Der Ausdruck "ich habe Schmerzen" ließe sich einfach mit “Aua” beschreiben. Das Wort “Ich” sagt in diesem Satz also nichts aus, sondern sei Ausdruck einer Empfindung.

Das Problem: Sein Vergleich weist einen großen Logikfehler auf: der Ausruf “Aua” enthält eine andere Bedeutung als die Aussage “Ich habe Schmerzen.”

Noch wichtiger: Lässt sich eine sprachliche Regelung einfach so auf die Struktur von Welt oder Geist übertragen?

Neurowissenschaften – Ich bin eine Illusion 

Da die Hirnforschung in Zeiten einer positivistischen Wissenschaft vom biologische System Gehirn ausgehen, hat sich inzwischen die Meinung verbreitet, dass Ich sei nur eine Fiktion neurobiologischer Prozesse. Hier ist natürlich auch ein Dualismus vorausgesetzt: die Trennung von Wirklichkeit und Gehirn-Ich, das sich die Welt als mentale Repräsentation erzeugt.

Auch das ist allerdings eine hoch umstrittene Annahme, die nur unter reduktionistischen und materialistischen Voraussetzungen Sinn macht.

“Das Selbst ist kein Objekt, das schon da ist, um gefunden zu werden”
— Taylor

Neuere Philosophie –  Ich bin real

Unter Berücksichtigung psychologischer und neurowissenschaftlicher Ergebnisse kommt die neue Phänomenologie auf ganz andere Schlüsse über das Selbst (5) als die empirischen Wissenschaften.

Die Selbsterfahrung gründet auf einer ich-bezogenen Einheit des Erlebens. Ein basales Selbsterleben, das sich in der Ich-Perspektive (1.-Person-Perspektive) ausdrückt. Darüber hinaus bezeichnet das Selbst aber auch eine Persönlichkeit, die trotz aller Wandlungen und Umbrüche des Lebens konstant bleibt.

Was von der Antike bis ins 19. Jahrhundert als Seele begriffen wurde, bezeichnete man später als Ich. Während Freud noch von einem Über-Ich sprach oder Husserl über ein Ich-Zentrum philosophierte, nutzen heutige Autoren lieber den Begriff des Selbst.

Anstelle eines selbstbewussten, stetigen und souveränen Ichs ist ein vielschichtiges, sich langsam entfaltendes Selbst getreten, das erst sein Ich-Bewusstsein erwerben muss.

Selbstsein ist kein Konstrukt

Wer das Ich betont, weist außerdem auf die Grenze zum Du hin, auf die Abgrenzung zum Anderen. Genau das ist nach philosophisch-phänomenologischer Theorie nicht die richtige Ausgangslage. Das Selbst ist zwar für sich, doch immer bezogen auf die anderen.

Das ist ein wesentlicher Unterschied zu früheren Vorstellungen des Selbst als einzelnes, abgegrenztes Ich-Bewusstsein.

Ein Selbst befindet sich vor jeder Wahrnehmung bereits in einem Feld aus leiblichen und sprachlichen Beziehungen zu anderen Menschen. Dass es andere Menschen gibt, brauche ich mir nicht zu denken. Mir ist dieses Wissen unmittelbar gegeben.

“Selbstsein ist kein Konstrukt, sondern unsere jeweils grundlegende Realität” (Fuchs)

Das Selbst ist eben nicht eine konsistente Substanz, sondern eine prozesshafte Einheit des Selbsterlebens. Kein geistiges Konstrukt, sondern eine präreflexive Basis der Identität.

Ebenso wie ich in meiner Wahrnehmung die Existenz und Sichtweise der anderen vorweg nehme, genauso gibt es eine wesenhafte Selbsthaftigkeit. Eine basale Vorstufe des Bewusstseins darüber, dass mir ganz allein diese Erfahrungen, Handlungen, Gedanken und Gefühle angehören und nicht einem anderen Menschen. 

Das Selbsterleben umfasst dabei die Erfahrungshorizonte der Leiblichkeit und Zeitlichkeit. Ich bin mir selbst gegenwärtig in Form von einer leiblichen Selbsterfahrung. Doch ich erfahre auch mein Dasein &  Bewusstsein in einem zeitlichen Zusammenhang, der konstitutiv für das Selbst ist.

Gleichzeitig benötigt ein Selbst auch soziale Kontake, um sich über zwischenleibliche Resonanzen zu einem Selbst auszubilden.

Das Selbstbewusstsein steht durch Kultur, Gesellschaft, Milieu immer in einer Beziehung zu anderen, denn auch angeeignete Fähigkeiten, Stile oder Rollen fließen ins Selbstgefühl mit ein.

Es gibt noch eine weitere Dimension, die einen notwendigen Bestandteil des Selbst bildet: die narrative Identität.

In der sprachlichen Interaktion und im Erzählen verbindet der Mensch seine Erfahrungen zu einer Lebensgeschichte. Allerdings spielt dabei nicht nur die Vergangenheit eine Rolle, sondern auch das Selbstkonzept, also das Wissen über meine persönlichen Eigenarten und Eigenschaften.

Das Selbst in der Philosophie

Die Frage "Wer bin ich?" kann also nur auf einen Moment bezogen werden.

Mit Jaspers gesprochen, lautet die Antwort: Du bist Weg.

Du bist im Prozess.

Nach der eigenen Identität bzw. dem eigenen Selbst zu fragen ist eine Momentaufnahme, die Dich unter einer bestimmten Perspektive zu einem bestimmten Augenblick zeigt.

Deswegen ist die Frage aber nicht weniger wertvoll, hilfreich oder sinnvoll. Wichtig ist nur, die Identitätsproblematik in ihrem Umfang zu erfassen und die eigenen Vorannahmen zu reflektieren. » Hier geht's zum Test: Wer bin ich?

Quellen:

1) Albert Newen: Wer bin ich? In: Spektrum - Die Woche: 7. KW, 2011
2) Plutarch, Vita Thesei 23, Übersetzung von Wilhelm K. Essler, in: Was ist und zu welchem Ende betreibt man Metaphysik?, Dialectica 49 (1995), 281-315
3) Richard David Precht: Wer bin ich - und wenn ja, wie viele? Eine philosophische Reise, Goldmann Verlag, 2007
4) R. Millière u. A. Newen: Selfless memories. In: Erkenntnis, 2022, DOI: 10.1007/s10670-022-00562-6 
5) T. Fuchs: Selbsterleben und Selbststörungen. In: Selbst und Selbststörungen. Schriftenreihe der DGAP, Bd. 3, S. 31-65. Hrsg. v. Thomas Fuchs und Thiemo Breyer, Verlag Karl Alber, 2020

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There's no excuse not to play in every season!

I hate winter. I was born and raised in central Florida and then lived in California into my 30s. When I moved to Indiana, I had never seen snow or dealt with real cold. Still not a fan. I watch winter storms on the radar creep towards me across the Midwest like characters in a Godzilla movie watch him approach the city limits: with hopeless feelings of dread.

So it’s weird, then, that winter is usually the highlight of my disc golf season.

That is mainly because of the way that the Bloomington Disc Golf Club structures their winter and indoor putting league every year. I have seen lots of people asking about setting up these kinds of leagues, and I offer this case study in hopes that it will provide ideas you can use to create your own. And, if you have also set up these kinds of leagues, please let us know your best ideas in the comments!

The Basic Structure of Our Disc Golf Winter League

Every year, we have a season-long club league points race that runs from March to October. As the weather begins to change and the days begin to shorten, we start our winter season in November. The winter league is set up in two main parts – outdoor glow golf every Wednesday from November through mid-December before the weather usually gets really ugly and then indoor league in January and February. That usually gives us 6-7 outdoor and 8-9 indoor sessions.

We set up our winter leagues as a team competition, but you could just as easily keep individual results with a little bit of modification. We have every member of our club declare for the winter league draft on our Facebook page and indicate how many of the sessions they think they will be able to make. Then the club president appoints winter league captains. We usually have 3 or 4 teams depending on how many players we expect to have in the draft (and we always give the previous season’s winning captain a chance to defend their title).

This year, for example, we have about 40 people in our winter league. While we used to have four teams, we have recently dropped down to three teams even though the number of participants has been growing. Players, especially in the age of COVID, will get sick, or injured, or have family or work obligations, so it is important to have big enough rosters that people can drop out without wrecking a team. If you have a pool of diehards who will never miss, then you can make more teams. If your pool of players is smaller, then two teams can work fine.

The captains privately meet to draft and then – at least in the world pre-COVID – teams were announced with great fanfare at the end of the season party that marks the shift to winter disc golf. There will be prizes for aces and CTPs throughout the season, but the real reward is the Championship Hoodie that every member of the victorious team gets at the end of Winter League.

Scoring Setup

The scoring is geared to reward teams who have lots of players show up regularly. Every player gets a point for everyone in the field they beat or tie in each competition. If 35 players show up, the top scorer will get 35 points, the second 34 points, etc. This means that the difference between finishing first and fourth might only be a handful of points. You need some high finishers, but the real key to a team doing well is getting the middle and lower-level players on your roster to show up. Players who play above their expected level, even by a little, can do as much for the team as great players who play great. The overall point total can be very close, so the players who are showing up and finishing near the bottom are crucial to the team’s success. Someone coming in 29th out of 35 every week can easily be the difference between winning and losing.

The glow season is played on our more open courses with regular stroke scoring. Before we tee off, we usually play knockout – an adapted basketball game. All the players line up 35 feet from the basket. The first player throws and, if they make their putt, they run up, grab the disc, and get back in line. If they miss the putt, then they must run and retrieve their putter and make a shot from 12 feet. The person in line behind them gets a chance to make their 35-foot shot while they are trying to make their 12-footer. If a player who misses from 35 can make their 12-footer before the player behind them, then they run and get back in line. But if the person behind a player gets their putt in (from 35 or 12 feet) before the person ahead of them, the person who was ahead of them is out.

Knockout

The winner of Knockout gets a prize (usually a disc) and the team gets points based on the top 5 finishers. First place gets 5 points down to 1 point for the 5th place finisher. Again, players who might otherwise not contribute many points from their full rounds can help their team if they are good (or lucky) at knockout. A helpful hint – there are various ways that teammates can “protect” each other in knockout if they are next to each other in line. If you are using team scoring, make sure that teammates are not together at the start.

As we go into the Christmas break, we have a supplementary draft for players who want to play the indoor league but took a pass on playing in the cold and dark. It is a snake draft with the team in last place getting the first choice. Our winter league attracts a lot of new players, so we also have a system for adding players onto teams throughout the season. If an undrafted player shows up three times to winter league, on that third night, the last place team has the right to draft them. The team that uses this option then goes to the back of the line for new players.

After the New Year, it is time to head inside.

How We Do Our Indoor Putting League

Indoor putting leagues can be set up in all kinds of places. Ours is set up in a huge warehouse – called, originally enough, “The Warehouse” – a community space that also includes a skate park, performance area, a kids’ playpark, and several basketball courts. We are way in the back, in the unfinished concrete warehouse space. It is just a vast stretch of concrete and bare support pillars. It’s heaven. It’s even better than heaven because it is also the storage area for random overflow stuff like crates, drop nets to wall off pickleball courts, random interior sets from the Garden Show, and even old cars. This is Winter League Valhalla.

The Warehouse has been wonderful for us, but there are lots of places that might allow you to use their space. We have also discussed setting up in the warehouse area of a brewery or in the gym at a private school. Generally, any place with four walls and a little light is perfect for a winter putting league. And, to be honest, the walls can also be optional depending on the weather. Our area of the building is largely unheated, which means sometimes it’s only a little warmer than outside. That’s not a problem. Some leagues meet at a bar. That has all kinds of advantages, but you may lose some of the variety of games you can play in a more open industrial space.

There are lots of events that we use to add variety to league nights. Usually, we have warm-up events that generate team points and then a main activity. It is important to have access to multiple baskets, so we often have players bring their portable baskets every night or store them at the facility.

We use warmup games like Knockout or relay races. For the relay race, there are 12 stations spiraling out around a basket at 5-foot intervals from 5 feet to 60 feet. The goal is to get all the putts in as quickly as possible. A player cannot putt until the disc of the person before them is in the basket. If you have fewer than 12 players, then a player can putt twice but not from two stations in a row. When we have run it for three teams, the winning team gets 10 points, second place 5, and the third zero.

Here’s a look at relay race:

relay race Disc Golf

We usually cycle through a few options for the main event of the night:

One Basket Putting Games – These are standard putting games like 1025 or PerfectPutt360. Generally, a single player putting on one basket making shots from various distances. In 1025, one of the games we usually use, it is putting from 6 stations (at 5 foot increments out to 35 feet) 6 times through. This is great for leagues with limited space and sometimes we use it when there are other events at the Warehouse and we lose access to our full area. The problem is that it can be a little boring and, if there are a limited number of baskets, people may have to wait. Because of space limitations, this may be your only option if you are in a restaurant or bar (but it’s also probably more fun waiting in a warm bar than a freezing warehouse).

Putting Challenge Course – This is a course of nine baskets set up around the space. Players play three times through the course putting from three different distances (usually 10, 20, and 30 feet). The catch is that each station is different. Sometimes there is a required putting style such as straddle, forehand, turbo, or from a knee. There is a long putt station from 40, 50, and 60 feet. Sometimes the basket is elevated on risers or a stack of trash cans or – in one case – tucked on the other side of a beat-up rainbow-painted car. Putt over the car or through the open windows? After the first putt, the player can putt however they prefer to finish the hole. Keep a total stroke score. A version of this would also be easy to do in a more constrained space, like a bar. However, be careful with forcing people to do forehand and turbo putts because those things can go anywhere.

Mini Golf – This is one of the most fun nights. Make a course of short holes with lots of mandos, islands, and elevated baskets. Force players to throw forehands around pillars or make mandatory roller holes. None of our holes are much longer than 120 feet, but they can still challenge players to work the disc around obstacles and control the bounce off walls and gauge the slide of discs on concrete. Our league has evolved to have a lot of gonzo elements. If playing on an obstacle course seems too much like putt-putt for your club, it is easy to dial these elements back and focus on throws you would use in a regular round.

The club officer who oversees the league sends results after every league night, so the Facebook page is always full of chatter and good-natured trash talk. Even players who have moved away or are out with injuries will often join in. With just a little preparation, the weekly Excel sheet gives team points, individual points, individual averages, and other stats that are fun to track over the course of the season. These stats will help in determining league awards such as Most Valuable Player, Most Improved Player, and Rookie of the Year.

There are a lot of advantages to this kind of winter league. Members of the club, working together as a team, really get to know each other well. Because of the scoring, every member is important and even beginner players can contribute. Older and younger members who might have a hard time scoring on full courses can all putt and play mini-golf. The “race for the hoodie” keeps us all engaged with the club during months when playing outside is only for the die-hards (and, even then, is sometimes impossible.) The other advantage is that our players often come out of this league at the start of spring putting better than they will all year.

And some will have a brand-new hoodie.

The Winter League hoodies.