Article note: #muaaahhh!

Ich habe ja schon länger kein Auto mehr. Mein letztes Auto war vollmechanisch. Dem konnte ich noch ein gewisses Grundvertrauen entgegenbringen. Aber moderne Autos sind wandelnde verteilte Computernetzwerke.

Geht schon beim Aufschließen los:

In Koblenz hat eine zweifache Verwechslung die Polizei beschäftigt. Zwei Koblenzerinnen stiegen zuerst in ein falsches Auto und nahmen dann eine fremde Handtasche mit.
Wait, what?
Eine Polizistin sagte auf Nachfrage, warum das Auto mit einem fremden Schlüssel aufging, könne man sich nicht erklären.
Ähm. Öhm. Nicht mal Schlüssel kriegt VW mehr hin? Ernsthaft? Schlüssel?! Dass dieser Funköffner-Scheiß nicht geht, ok, da erwartet glaube ich auch niemand was anderes, der klar bei Verstand ist. Aber Schlüssel? So mechanisch mit ins Schloss stecken? Nicht mal DAS kriegt VW mehr hin?!?

Wow.

Ein Logbuch:Netzpolitik Spezial zur humanitären Hilfsorganisation Cadus
Schon kurz nach der letzten regulären Ausgabe schieben wir Euch aus gegebenem Anlass ein LNP Spezial hinterher, in dem wir mit dem Gründer der humanitären NGO Cadus Sebastian Jünemann sprechen. Cadus unterscheidet sich von vielen NGOs durch ihren praktischen Ansatz und setzt dabei unter anderem auch auf sehr hackertypische Herangehensweise. In einer großen Werkstatt, einem "humanitäteren Makerspace" entstehen in Berlin das Rüstzeug für die Hilfsmissionen in Nepal, Syrien und anderen Regionen. Hier wurden eine mobiles Krankenhaus gebaut, eigene medizinische Geräte konstruiert und wird an eigenen Müllverbrennungsanlagen und Hilfsgüterabwurfsystemen gearbeitet.

Durch den frisch aufgeflammten Krieg in Nordsyrien durch die von den USA ermöglichten türkischen Invasion ist nun ausgerechnet der fragilste und auch am längsten befriedete Bereich Syriens stark destabilisiert worden und gefährdet auch die Arbeit von Cadus und anderen NGOs vor Ort.
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