Article note: Schöne Zusammenstellung, danke!

Richtig gute Werbung zu machen, ist nicht einfach. Sonst gäbe es ja viel mehr davon. Mit richtig schlechter Werbung werden die meisten von uns jedoch tagtäglich konfrontiert. Und dann gibt es noch die Werbung, die einiges in Bewegung setzt, viel Geld und Kreativität investiert und trotzdem … ahhhh … reicht es einfach nicht. Die Berliner Verkehrsbetriebe BVG sind so ein Beispiel. Wie die Kolleg*innen von der Berliner Stadtreinigung BSR versuchen sie es mit Aktualität, Wortwitz, Selbstironie und einer ordentlichen Prise Hippness (Berlin halt, wa). Die zeigen seit Jahren, wie man erfolgreich Imagekampagnen fährt und dadurch das Ansehen einer ganzen Berufsgruppe aufwertet.

Der BVG versucht es ähnlich

und gerade im Bereich Selbstironie durchaus erfolgreich.

Aber oft will der Funke nicht so richtig überspringen. Ganz besonders wenn Transidentität

oder Behinderung

nur als Gimmicks für ein paar Lacher herhalten müssen. Und jetzt will Mia also Prinzessin sein und Jonas zum Mond fliegen. Spricht ja auch nichts dagegen. Außer eben:

Och nöö, nicht schon wieder. Nicht ausschließlich und nicht immer nur. Denn so können wir unseren Kindern ganz sicher nicht ihre Träume erfüllen. All den Mias, Ayşes und Jodies, die gerne zum Mond fliegen würden. Und all den Jonassen, Tariks und Yoshis, die auch mal Prinzessin sein wollen.

Schade.

 

Der Beitrag Knapp vorbei ist auch daneben erschien zuerst auf Pinkstinks Germany.

Schon seit ein paar Jahren nutze ich zwei (per iCalendar) abonnierbare Online-Kalender, die ich an dieser Stelle mal kurz promoten möchte.

Beide Kalenderdateien werden von ifeiertage.de angeboten. – Danke für diesen Service! 🙂

  1. (amtliche) Feiertage in Brandenburg (und zusätzliche Fest- und Gedenktage):
    http://www.ifeiertage.de/bb-s.ics
  2. Zeitumstellung (inkl. Hinweis, wie man die Uhr stellen muss!):
    http://www.ifeiertage.de/zeitumstellung.ics

Viel Spass damit und in der Hoffnung, dass der Service noch lange bleibt!

sofar|sokai

Auch wenn ich nicht wirklich ‚viel‘ code, aber so ab und zu fällt ja doch mal was an … In den letzten Jahren v.a. aber eher Klein(st)beiträge zu bereits bestehndem Code Anderer, statt eigener Projekte.

2010 versuchte ich meine ersten Schritt(ch)e(n) mit Git und suchte dafür eine geeignete Plattform. – Nur Kommandozeile mit eigenem Git-Server war mir damals IMHO zu umständlich und wohl auch zu nerdy. ‚Damals‘ gabs zwar schon Github (und dort hatte ich auch seit 2009 einen ungenutzten Account), aber als F(L)OSS-Verfächter wollte ich mehr Community und fand letztlich Gitorious, wo ich mir einen Account zulegte. (So jedenfalls meine Erinnerung …)

Bei Gitorious gab es anfänglich keinen Issue-Tracker und die Interaktion über Weboberfläche war, im Gegensatz zu Github, sehr beschränkt. So kam es im Laufe der folgenden fünf Jahre zur vorrangigen Nutzung meines Github-Accounts.

Im letzten Jahr gab es Bedarf für die Zusammenarbeit mehrer Personen ein einem Projekt (etwas bug fixing im Code von POLYKON) – dabei sollte das erst einmal nicht in der Öffentlichkeit passieren. Somit schied Github (auf Grund der Kosten) aus und ich fand BitBucket und erstellte auch dort einen Account.

In Summe hatte ich bis dahin also drei Accounts bei unterschiedlichen Anbietern für Git-Repositories gesammelt …

Letzte Woche wollte ich mal wieder bei Gitorious schauen, was so los ist und stellte fest, dass GitLab den Laden übernommen hat und man empfiehlt, die eigenen Gitorious-Repos auf GitLab umzuziehen. Dann habe ich mich also mal bei GitLab umgeschaut und schwupps, war der vierte Account geklickt … 😉

Warum nun noch einen vierten Account?

  • GitLabs Webinterface ist schnell
  • GitLab bietet nichtöffentliche Repos an
  • GitLab bietet eig. alle (von mir benutzten) Features wie Github (und ist sogar besser ;))
  • GitLab gibts in der Community Version kostenlos
  • und jetzt der Knaller: per Klick konnte ich (mit etwas Recherche) alle Repos aus den anderen drei Accounts importieren
  • wenn die Butze iwann (vllt.) mal zu macht, dann kann ich/man das immer noch selber hosten
  • das Icon ist süüüß … 😉

Zusammengefasst: Aktuell schrumpfe/konsolidiere ich meine Git-Plattform-Accounts. Gitoriuous is schon weg und gleich kommt noch der Bitbucket-Account dran. Bei Github werde ich dann wohl nur noch wg. der Issue- und Pull-Request-Zwecke sein, die eigenen Projekte kommen dort auf jeden Fall weg.

Mal schauen, ob sich das Aufräumen langfristig als klug erweisen wird …

Old but not busted … – Dieser Inhalt wurde vor mehr als 3 Jahren publiziert. Die Korrektheit und Verfügbarkeit von Links können leider nicht gewährleistet werden.

Wer den Dokumentarfilm „Eine Spinnerei. Das Lebensprojekt.“ von Olha Vasyura – der ihre B.A.-Arbeit ist – auf der APPLAUS 2013 gesehen hat, wird sicher ebenso wie ich arg berührt worden sein … – Mitten in Deutschland wird im 21. Jahrhundert die Zukunft auf radikalste Weise zerstört. In der Oberlausitz werden Dörfer für Braunkohle weggebaggert und Menschen werden so zu Vertriebenen. Heimat – von schon lange Ortsansässigen und ebenso von neu Zugezogenen – soll einfach so zerstört werden. Lebensprojekten, wie bspw. „Eine Spinnerei“ von Adrian, Mulli, Fred, Matze, Nele und Toni und Neustadt/Spree, wird mit diesen Dystopien die Grundlage entzogen …

Aber das muss vielleicht alles nicht sein! – Denn die „Spinner“ haben das Aktionsbündnis „Strukturwandel jetzt – Kein Nochten II“ gegründet.

Und ich rufe hiermit alle Menschen auf, sich (wenigstens) an den folgenden Petitionen (unverzüglich) zu beteiligen:

Mitmachen – jetzt, sofort!

kollegiale Grüße – sokai